Barbara Hershey
Barbara Hershey (2010)

Barbara Hershey (* 5. Februar 1948 in Hollywood, Kalifornien, eigentlich Barbara Herzstein) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ihr Vater war Berufsspieler. Sie besuchte die Hollywood High School, entdeckte schon früh ihr schauspielerisches Talent und begann 1965 ihre Karriere mit einem Gastauftritt in drei Episoden der Serie „Gidget“. Darauf folgten Auftritte in der Fernsehserie „Die Monroes“ 1966.

Sie empfand die Mitarbeit an den „Monroes“ als so niederschmetternd, dass sie anonyme Beschwerdebriefe an die Produzenten schrieb, diese Serie schnell einzustellen.

Ihr Filmdebüt folgte 1968 in der Komödie „Der Mann in Mammis Bett“, der gleichzeitig Doris Days letzter Auftritt war. Danach spielte sie im Western „Pulver und Blei“ mit Glenn Ford, wo sie mit David Carradine, dem späteren Star der Fernsehserie „Kung Fu“, vor der Kamera stand. Die beiden wurden ein Paar und ein Symbol für die Gegenkultur in Hollywood – ihren Sohn nannten sie „Free“ (er wählte später den Namen Tom).

Im gleichen Jahr übernahm sie die Hauptrolle des promiskuitiven Teenagers Sandy in dem skandalträchtigen Filmdrama „Last Summer“, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Evan Hunter unter der Regie von Frank Perry. Der Film wurde mit einem sogenannten „X rating“ als jugendgefährdend eingestuft und schockierte durch eine Vergewaltigungsszene. Während der Produktion von Last Summer wurde eine Seemöwe (englisch „seagull“) getötet. Hershey fühlte sich für deren Tod persönlich verantwortlich und ließ sich aus Respekt für das Tier in den frühen 1970er-Jahren einige Jahre Barbara Seagull nennen.

Woody Allen wurde durch ihre schauspielerische Leistung in dem genannten Film auf sie aufmerksam und bot ihr 1986 eine Hauptrolle in seinem Film Hannah und ihre Schwestern an, was ihre Karriere wiederbelebte.

Von 1999 bis 2010 war sie die Lebensgefährtin des britischen Schauspielers Naveen Andrews.

Filmografie (Auswahl)

Preise und Nominierungen

Weblinks


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