Tommy Haas


Tommy Haas
Tommy Haas Tennisspieler
Tommy Haas
Spitzname: Tommy
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 3. April 1978
Größe: 188 cm
Gewicht: 84 kg
1. Profisaison: 1996
Spielhand: Rechts; einhändige Rückhand
Trainer: Thomas Hogstedt
Preisgeld: 10.170.514 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 469:266
Karrieretitel: 12
Höchste Platzierung: 2 (13. Mai 2002)
Aktuelle Platzierung: 212
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 53:60
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 127 (18. Februar 2002)
Aktuelle Platzierung: 404
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 4. November 2011

Thomas „Tommy“ Mario Haas (* 3. April 1978 in Hamburg) ist ein deutscher Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit und Jugend

Thomas Haas wurde 1978 in Hamburg als Sohn des aus Graz stammenden, ehemaligen Vize-Europameisters im Judo, Peter Haas, geboren. Er begann das Tennisspielen im Alter von vier Jahren. Mit 13 Jahren begab er sich in die Ausbildung der Tennisakademie von Nick Bollettieri in Bradenton, Florida. Die Ausbildung in Florida, wo er auch seinen Hauptwohnsitz hat, verlief sehr erfolgreich. Haas war unter anderem längere Zeit Einspielpartner von Andre Agassi, erreichte eine Bestplazierung von Platz elf in der Juniorenweltrangliste, errang sowohl Doppel- als auch Einzeltitel und war auch bei den Junior Grand Slams bzw. dem Orange Bowl unter den Besten. 1996 schloss er die High School in Bradenton ab.

Finanziert wurde seine Ausbildung (und die seiner Schwester Sabine) von einem Sponsorenpool (TOSA Tennistalentförderung GmbH), dem im Gegenzug eine Einnahmebeteiligung von 15 % der späteren Gewinnsummen (bis 2004) zugesichert wurde. Nachdem Thomas Haas bereits 1999 die Zahlungen einstellte, gingen seine Sponsoren vor Gericht,[1] und setzten 2003 in letzter Instanz eine Zahlung von über 500.000 € durch.[2][3]

Tenniskarriere

Die ersten Profijahre (1997–1999)

Auf der ATP-Tour machte Haas erstmals 1997 auf sich aufmerksam, als er das Halbfinale von Hamburg erreichte. Nach zahlreichen Verletzungsproblemen 1998 schaffte Haas 1999 den vorläufigen Durchbruch. Im Januar erreichte er nach starken Leistungen das Halbfinale der Australian Open, wo er jedoch Jewgeni Kafelnikow glatt in drei Sätzen unterlag. Im Frühjahr gewann Haas in Memphis sein erstes ATP-Turnier. Bis kurz vor Ende der Saison konnte Haas sich Hoffnungen machen, sich für die ATP-WM in Hannover zu qualifizieren, letztendlich gelang dies aber nicht. Dafür erreichte er das Finale des Grand-Slam-Cups in München, verlor aber nach vier Sätzen gegen Greg Rusedski.

Auf und Ab – Von Olympia bis zur Verletzungspause (2000–2003)

Im Jahr 2000 errang Haas bei den Olympischen Spielen in Sydney nach einem knapp verlorenen Fünf-Satz-Final-Match gegen Jewgeni Kafelnikow die Silbermedaille im Tennis-Einzel.

2001 spielte Haas seine bis dahin beste Saison. Nach dem Turniersieg in Stuttgart im Oktober konnte er sich erneut große Hoffnungen auf das Erreichen des ATP-Masters machen. Die Entscheidung darüber fiel beim Masters-Turnier in Paris. Dort unterlag Haas im Halbfinale Sébastien Grosjean, der auch das Finale gewann. Damit war Grosjean für das Masters qualifiziert, Haas blieb nur die Rolle des Ersatzspielers.

2002 erreichte Haas wie schon 1999 das Halbfinale der Australian Open. Nach einer 2:1-Satzführung unterlag er aber dem Russen Marat Safin noch in fünf Sätzen. Im Mai 2002 stand Haas auf Platz zwei der Weltrangliste, seine bis heute höchste Platzierung. Es folgten jedoch schwierige Monate für Haas. Bei einem schweren Motorradunfall im Sommer 2002 wurden seine Eltern schwer verletzt, sein Vater lag daraufhin wochenlang im Koma, wurde aber wieder gesund.

Zudem konnte Haas die gesamte Saison 2003 wegen Schulterproblemen nicht bestreiten. In dieser Zeit musste sich Haas zweimal an der Schulter operieren lassen.

Comeback und Rückkehr an die Weltspitze (2004–2006)

Tommy Haas 2006

Nach 15-monatiger Verletzungspause startete Thomas Haas Anfang Februar 2004 sein Comeback auf der ATP-Tour. Diese Verletzungspause von 467 Tagen ist die längste, nach der es bisher ein Comeback im Herrentennis gegeben hat. Am 19. April 2004 stand Haas in Houston erstmals seit 23 Monaten wieder in einem Finale, das er gegen Andy Roddick mit 6:3 und 6:4 gewann. Im Juli 2004 gewann Haas seinen siebten Einzel-Titel in Los Angeles. Im ersten rein deutschen ATP-Finale seit 1994 (1994 spielten Zoecke-Dreekmann in Sun City) bezwang er Nicolas Kiefer mit 7:6 und 6:4.

Nach einer mäßigen Saison 2005, in der er aber auch mit der deutschen Mannschaft Weltmeister beim World Team Cup in Düsseldorf wurde, trennte sich Haas Ende des Jahres von seinem Trainer David Red Ayme. Er wird seitdem von Thomas Hogstedt betreut.

In der Saison 2006 konnte Haas, nachdem er bei den Australian Open den Weltranglistenersten und späteren Turniersieger Roger Federer über die volle Distanz von fünf Sätzen zwingen konnte, drei Turniererfolge erreichen. Anfang April stand er im Halbfinale von Houston. Er verpasste aufgrund einer Handgelenksverletzung seinen dritten Turniersieg 2006. Bei den US Open in New York konnte Haas gleich zwei Partien in Folge im Tie-Break des fünften Satzes zu seinen Gunsten entscheiden. Erst in der dritten Runde gegen Robby Ginepri mit 7:6 (7:1), 6:4, 3:6, 3:6, 7:6 (7:1) und dann im Achtelfinale nach einem hochdramatischen umkämpften Spiel gegen den Russen Marat Safin mit 4:6, 6:3, 2:6, 6:2, 7:6 (7:5). Im Viertelfinale schied er dann jedoch gegen dessen Landsmann Nikolai Dawydenko aus, gegen den Haas das dritte Fünfsatzmatch innerhalb von nur vier Tagen mit 6:4, 7:6 (7:3), 3:6, 4:6, 4:6 verlor.

Beim Davis-Cup-Relegationsspiel gegen Thailand erwischte er einen schlechten Tag. Er kam übermüdet aus den USA nach Deutschland. So verlor er gegen den eher unbekannten Danai Udomchoke in fünf Sätzen. Sein zweites Einzel sagte er aus Sicherheitsgründen ab.

Am Ende der Saison 2006 hatte er noch die Möglichkeit, sich für den Masters-Cup in Shanghai zu qualifizieren. Wieder einmal war Paris der Dreh- und Angelpunkt. Er hätte das Turnier gewinnen müssen, scheiterte aber nach einem starken Turnier (er schlug u. a. die damalige Nummer neun der Welt, James Blake) im Halbfinale an Dominik Hrbatý, weil er mit einer Magen-Darm-Grippe aufgeben musste.

Das Jahr 2007

Das Jahr 2007 begann für Haas mit einer kleinen Enttäuschung. Beim Einladungsturnier in Kooyong (Australien), das als Vorbereitungsturnier für die Australian Open gilt, konnte er keines seiner drei Spiele gewinnen und wurde Letzter. Darüber hinaus blieb er ohne jeglichen Satzgewinn. Doch mit Beginn der Australian Open wurde Haas zunehmend stärker und spielte sich ohne Satzverlust in das Achtelfinale des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres. Dort besiegte er den Argentinier David Nalbandian mit 3:1 nach Sätzen und bleibt damit auch im dritten Vergleich gegen den Argentinier ungeschlagen. Im Viertelfinale traf er auf seinen bisherigen Angstgegner Nikolai Dawydenko, den er in fünf Sätzen (6:3, 2:6, 1:6, 6:1, 7:5) schlug. Haas zog mit diesem Sieg nach 1999 und 2002 zum dritten Mal ins Halbfinale der Australian Open ein, wo er auf Fernando González traf, gegen den er aber glatt in drei Sätzen (1:6, 3:6, 1:6) unterlag. Ende Januar 2007 stand er nach viereinhalb Jahren wieder in den Top Ten der Weltrangliste.

In der ersten Runde des Daviscups gegen Kroatien gewann er seine beiden Einzel gegen Mario Ančić und Ivan Ljubičić und führte Deutschland damit ins Viertelfinale gegen Belgien. Am 25. Februar 2007 gelang Haas der elfte Turniersieg seiner Karriere. In Memphis schlug Haas im Finale Andy Roddick nach nur 62 Minuten klar mit 6:2, 6:3 und durfte sich nach 1999 und 2006 bereits zum dritten Mal in die Siegerliste des ATP-Turniers in Memphis eintragen. Im Davis Cup-Viertelfinale gegen Belgien vom 6. April bis zum 8. April gewann er sein erstes Einzel gegen Kristof Vliegen überlegen mit 6:7, 7:5, 6:4, 6:2.

Beim ATP-Turnier in Rom erlitt Haas in seiner Erstrundenpartie gegen Radek Štěpánek eine Schulterverletzung, derentwegen er mehrere Wochen pausieren und unter anderem die French Open absagen musste. Beim Turnier in Wimbledon erreichte Haas dann erstmals das Achtelfinale, musste jedoch die Begegnung gegen den Weltranglistenersten Roger Federer verletzungsbedingt absagen.

Bei den US Open wiederholte Haas sein Vorjahresergebnis. Er scheiterte wie 2006 erst im Viertelfinale, diesmal jedoch glatt in drei Sätzen, am Russen Nikolai Dawydenko.

Das Jahr 2008

Das Jahr 2008 war für Tommy Haas erneut von Verletzungen geprägt, jedoch gelangen ihm immer noch ein paar gute Matches gegen Topp-Spieler, so unterlag er in Wimbledon in der dritten Runde Andy Murray knapp in 4 Sätzen und schlug bei den US Open Richard Gasquet nach einem 5-Satz Match in Runde eins. In der 2. Runde allerdings war für Haas überraschend gegen den luxemburgischen Qualifikanten Gilles Müller Endstation.

Das Jahr 2009

Tommy Haas im Halbfinale der Gerry Weber Open 2009 gegen Philipp Kohlschreiber

Das Jahr 2009 begann Haas stark bei den Australian Open. Nach zwei glatten Siegen gegen Eduardo Schwank und Flavio Cipolla forderte er in der dritten Runde Rafael Nadal. Er spielte ordentliches Tennis, unterlag dem Branchenprimus aber deutlich mit 4:6, 2:6, 2:6. Mitte Februar konnte Haas seinen ersten ATP-Doppeltitel überhaupt holen, als er im Finale des Turnieres von San José mit seinem Doppelpartner Radek Štěpánek über das indisch / finnische Duo Bopanna / Nieminen triumphieren konnte. Nach einigen eher mäßigen Turnieren sorgte Haas bei den für ihn ungeliebten French Open wieder für Furore. Er steigerte sich von Match zu Match und so kam es nach Siegen über Andrei Pavel, Leonardo Mayer und Jeremy Chardy zum Aufeinandertreffen mit Roger Federer. Haas spielte ein überragendes Match und hatte den Schweizer nach einer 2:0 Satzführung am Rande einer Niederlage. Doch letztendlich musste sich der Deutsche einmal mehr dem Schweizer beugen, er verlor nach großem Kampf mit 7:6, 7:5, 4:6, 0:6, 2:6. Mit dem Achtelfinale hatte Haas gleichzeitig sein bestes Resultat bei dem Turnier aus dem Jahr 2002 eingestellt. In Halle, Westfalen, feierte Haas seinen ersten Turniersieg seit über zwei Jahren. In den ersten Runden besiegte Haas den Österreicher Stefan Koubek, Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich und Mischa Zverev aus Deutschland. Im Halbfinale kam es zum Duell mit Philipp Kohlschreiber, bei dem Haas am Ende mit 2:6, 7:6 und 7:6 gewann. Im Finale wartete Novak Đoković, die aktuelle Nr. 1 der Weltrangliste. Haas lieferte ein starkes Match ab und gewann am Ende verdient mit 6:3, 6:7 und 6:1. Mit seinem ersten Turniersieg auf Rasen gehört er nun zu dem Kreis von Spielern, die in ihrer Karriere auf allen Bodenbelägen mindestens ein Turnier gewonnen haben. Aus deutscher Sicht folgte er damit dem ehemaligen Wimbledonsieger Michael Stich als zweiter Deutscher in diese Reihe. Das folgende Wimbledon-Turnier wurde für Haas dann zu seinem erfolgreichsten überhaupt. Nach einem mühsamen Erstrundensieg über den Österreicher Alexander Peya und einer verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Michaël Llodra in den ersten beiden Runden, kam es in der 3. Runde zum Duell mit dem an Nummer 11 gesetzten Kroaten Marin Čilić. Beide Spieler mussten jeweils Matchbälle des anderen abwehren ehe das Spiel im fünften Satz wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste. Am folgenden Tag dann machte Tommy Haas nach über 4 Stunden Spielzeit alles klar und schlug den Kroaten nach Verwandeln des Matchballs mit 7:5, 7:5, 1:6, 6:7, 10:8. Nach diesem Sieg folgte im Achtelfinale ein Spaziergang für Haas gegen den Russen Igor Andrejew, den er mit 7:6, 6:4, 6:4 bezwingen konnte. Im anschließenden Viertelfinale sollte es dann zu einer Neuauflage des Finales von Halle kommen, Gegner von Haas war Novak Đoković. Haas gelang es ein weiteres Mal, die damalige Nummer Vier der Welt zu bezwingen. In einem seiner besten Spiele der Karriere rang er den Serben mit 7:5, 7:6, 4:6, 6:3 nieder. Im Halbfinale gab es dann für Haas die Chance, sich für die Achtelfinalniederlage bei den French Open zu revanchieren. Roger Federer war einmal mehr sein Gegner. Jedoch hatte der Deutsche gegen den späteren Turniersieger kaum eine Chance und verlor klar in drei Sätzen 6:7, 5:7, 3:6. Durch den Halbfinaleinzug stieß Haas wieder in die Top-20 der Tennis-Weltrangliste vor.

Nach einer dreiwöchigen Turnierpause spielte Haas in Los Angeles das erste Hartplatzturnier zur Vorbereitung auf die US Open. Auf dem Weg ins Halbfinale schlug er den Amerikaner Jesse Levine mit 6:1, 6:3 und Marat Safin 7:6, 6:2. Dort unterlag er jedoch zum zweiten Mal in seiner Karriere dem späteren Turniersieger Sam Querrey aus den USA mit 3:6, 5:7.

Das Jahr 2010

Das Jahr 2010 begann Haas beim ersten Grand-Slam Turnier der Saison, den Australian Open. An Nummer 18 gesetzt, rechnete sich Haas nach einigen Verletzungen zum Ende des Jahres 2009 einiges aus. Der Deutsche startete in das Turnier mit einem Sieg in der ersten Runde gegen seinen Landsmann Simon Greul, den er nach Verlust des ersten Satzes noch souverän bezwingen konnte. In der zweiten Runde wartete der Serbe Janko Tipsarević auf Haas. Nach über drei Stunden besiegelte der Deutsche den Einzug in die dritte Runde mit einem hart umkämpften Fünf-Satz-Sieg. So kam es in der dritten Runde zum Duell mit dem an Nummer 10 gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, den er bei seinem Turniersieg in Halle 2009 bezwingen konnte. Das Match wurde auf hohem Niveau ausgetragen. Von einer Rückenverletzung behindert, gelang es Haas jedoch nicht, Tsonga zu besiegen, und unterlag mit 4:6, 6:3, 1:6, 5:7, wobei Haas im vierten Satz bereits zum Satzgewinn aufschlug.

Das Jahr 2011

Nach über einem Jahr Verletzungspause spielte Haas bei den BMW-Open in München im Doppel an der Seite von Radek Stepanek. Die beiden verloren ihr erstes Match knapp in drei Sätzen. Einige Woche später startete Haas bei den French Open per Wildcard erstmals wieder im Einzel. Er unterlag dem Türken Marsel Ilhan, Nummer 123 der Weltrangliste, in Runde eins in vier Sätzen. Wenige Tage darauf schied der Hamburger dann auch im Doppel in der ersten Runde aus. Zusammen mit Philipp Petzschner verlor er gegen die beiden Inder Mahesh Bhupathi und Leander Paes (6:2, 3:6, 2:6). Auch sein anschließender Auftritt in Halle, wo er 2009 das Turnier bereits gewann, war nicht von Erfolg geprägt. Er verlor in der ersten Runde gegen den Italiener Andreas Seppi (2:6, 7:66, 3:6). Auch bei den Turnieren in Halle und Wimbledon kam Haas nicht über die erste Runde heraus. Seinen lang ersehnten Sieg feierte er dann in Newport gegen seinen Landsmann Michael Berrer, doch auch da war in Runde 2 wiederum Schluss. Bei den US Open 2011 schied er in der dritten Runde gegen Juan Monaco aus.

Privates

Bei der Spielergewerkschaft ATP wird er nur als Tommy Haas geführt. Diesen Namen trägt er auch in seinem Freundes-und Familienkreis. Sein Kosename lautet Hasi. Er besitzt ein kleines Haus in Bradenton nahe der IMG Tennis-Academy an der Westküste Floridas. Er ist seit Dezember 2006 mit der US-amerikanischen Schauspielerin Sara Foster liiert. Im Dezember 2008 folgte die Verlobung. Im November 2010 kam die gemeinsame Tochter von Haas und Foster auf die Welt.[4]

Seit dem 27. Januar 2010 besitzt Tommy Haas neben der deutschen auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Turniersiege (13)

Platzierungen in der ATP-Weltrangliste

Einzel (12)

Legende
Grand-Slam (0)
Tennis Masters Cup (0)
ATP Masters Series (1)
ATP Tour (11)
Siege nach Belag
Hartplatz (10)
Rasen (1)
Sand (1)
Teppich (0)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 21. Februar 1999 Memphis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Courier 6:4, 6:1
2. 7. Januar 2001 Adelaide Hartplatz ChileChile Nicolás Massú 6:3, 6:1
3. 26. August 2001 Long Island Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pete Sampras 6:3, 3:6, 6:2
4. 14. Oktober 2001 Wien Hartplatz ArgentinienArgentinien Guillermo Cañas 6:2, 7:6, 6:4
5. 21. Oktober 2001 Stuttgart Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Max Mirny 6:2, 6:2, 6:2
6. 18. April 2004 Houston Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 6:3, 6:4
7. 18. Juli 2004 Los Angeles Hartplatz DeutschlandDeutschland Nicolas Kiefer 7:6, 6:4
8. 5. Februar 2006 Delray Beach Hartplatz BelgienBelgien Xavier Malisse 6:3, 3:6, 7:6
9. 26. Februar 2006 Memphis Hartplatz SchwedenSchweden Robin Söderling 6:3, 6:2
10. 30. Juli 2006 Los Angeles Hartplatz RusslandRussland Dmitri Tursunow 4:6, 7:5, 6:3
11. 25. Februar 2007 Memphis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 6:3, 6:2
12. 14. Juni 2009 Halle Rasen SerbienSerbien Novak Đoković 6:3, 6:7, 6:1

Doppel (1)

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 15. Februar 2009 San José Hartplatz TschechienTschechien Radek Stepanek IndienIndien Rohan Bopanna
FinnlandFinnland Jarkko Nieminen
6:2, 6:3

Grand-Slam-Resultate Einzel

Angegeben ist immer die erreichte Runde

! Turnier 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 1998 1997 1996 Karriere
Australian Open - 3 3 - HF AF 2 - - HF 2 2 HF 1 - - HF
French Open 1 - AF - - 3 3 1 - AF 2 3 3 1 - - AF
Wimbledon 1 - HF 3 AF 3 1 2 - - 1 3 3 3 2 - HF
US Open 3 3 2 VF VF 3 VF - AF AF 2 AF 2 3 1 VF

Grand-Slam-Resultate Doppel

Angegeben ist immer die erreichte Runde

Turnier 2009 2008 2007 2006 2005 Karriere
Australian Open - - - - - 0
French Open - - - - - 0
Wimbledon - - - - 0
US Open - - - 1 1

Weblinks

 Commons: Tommy Haas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Stern: Sponsoren verklagen Tommy Haas, Stern, 27/2001
  2. Tennisprofi Haas muss Sponsoren mehr als 500 000 Euro zurückzahlen, Az.: 19 U 3238/02, OLG München, 2. Dezember 2003
  3. FAZ: Haas muss seine Förderer auszahlen, FAZ, 7. November 2002
  4. Tennisprofi Tommy Haas ist Vater einer Tochter

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