Barbonen

Die Babonen bzw. Barbonen oder auch Paponen waren ein weitverzweigtes altbayerisches Adelsgeschlecht. Ihr Stammvater war Babo, ein Nachfahre der Babenberger und Graf im westlichen Donaugau, der vom Kaiser Otto II vor 985 das Amt des Burggrafen von Regensburg bekam. Er starb im Jahre 1020 (nach anderen Quellen bereits 1001 oder 1002) und hatte einen sagenhaften Kinderreichtum; insgesamt sollen ihm 32 Söhne und 8 Töchter geboren worden sein. Außerdem stellten die Babonen auch einige klerikale Herrscher und stifteten die Klöster St. Jakob in Regensburg, das Kloster Walderbach am Regen und das Kloster Altmühlmünster. Der Hauptsitz der Babonen war Stefling am Regen. Daneben erreichten die Babonen die Herrschaft über Riedenburg (erste urkundliche Erwähnung 1112).

Herrschaftsgebiete

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