Traiskirchen


Traiskirchen
Traiskirchen
Wappen von Traiskirchen
Traiskirchen (Österreich)
Traiskirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Baden
Kfz-Kennzeichen: BN
Fläche: 29,8 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 16° 18′ O48.01361111111116.295277777778200Koordinaten: 48° 0′ 49″ N, 16° 17′ 43″ O
Höhe: 200 m ü. A.
Einwohner: 17.169 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 576,14 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2512, 2514
Vorwahl: 02252
Gemeindekennziffer: 3 06 39
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 13
2514 Traiskirchen
Website: www.traiskirchen.gv.at
Politik
Bürgermeister: Fritz Knotzer (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(37 Mitglieder)
27 SPÖ, 4 ÖVP, 3 FPÖ, 2 DB, 1 Grüne
Lage der Stadt Traiskirchen im Bezirk Baden
Alland Altenmarkt an der Triesting Bad Vöslau Baden Berndorf Blumau-Neurißhof Ebreichsdorf Enzesfeld-Lindabrunn Furth an der Triesting Günselsdorf Heiligenkreuz Hernstein Hirtenberg Klausen-Leopoldsdorf Kottingbrunn Leobersdorf Mitterndorf an der Fischa Oberwaltersdorf Pfaffstätten Pottendorf Pottenstein Reisenberg Schönau an der Triesting Seibersdorf Sooß Tattendorf Teesdorf Traiskirchen Trumau Weissenbach an der Triesting NiederösterreichLage der Gemeinde Traiskirchen im Bezirk Baden (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Traiskirchen ist eine ca. 20 km südlich von Wien gelegene Stadt mit 17.169 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) in Niederösterreich, die auch auf Grund der dort befindlichen Bundesbetreuungsstelle für Asylwerber, dem so genannten Flüchtlingslager Traiskirchen, über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist.

Inhaltsverzeichnis

Wirtschaft

Neben zahlreichen Industriebetrieben ist ein bedeutender Wirtschaftszweig der Region der Weinbau. Es gibt zahlreiche Heurigen sowie jährlich ein Weinfest.

Verkehr

Die wichtigsten Straßen sind die Südautobahn A2 und die Wiener Neustädter Straße B 17 zwischen Wien und Wiener Neustadt.

Öffentliche Verkehrsanbindungen sind die Badner Bahn, die Aspangbahn der ÖBB sowie einige Autobuslinien.

Ansässige Unternehmen

Traiskirchen war Standort der Semperit-Reifenwerke. Das Unternehmen wurde 1985 an die Continental AG verkauft. 1994 wurde die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in die Konzernzentrale nach Hannover verlegt, 1996 die PKW-Reifenproduktion trotz Interventionen der Bundesregierung reduziert und 2002 schließlich ganz eingestellt.

Stadtgliederung

Die Stadtgemeinde Traiskirchen besteht aus folgenden Orten, die auch eigene Katastralgemeinden sind:

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Die Katastralgemeinden Oeynhausen und Tribuswinkel wurden 1972 eingemeindet. Der Wunsch nach Trennung von Tribuswinkel ist aber bei der Bevölkerung sehr groß. Prinzipiell wurde auch von höherer Stelle dazu zugestimmt. Bis dato konnte man sich aber finanziell noch nicht einigen, da Tribuswinkel wirtschaftlich in den letzten Jahrzehnten einen starken Zuwachs verzeichnen konnte.

Traiskirchen und seine Umgebung um das Jahr 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2011 17.169
2001 15.669
1991 13.852
1981 14.063
1971 11.978

Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Neues Gebäude der Feuerwehr Traiskirchen-Möllersdorf bei Nacht
Innenansicht der Pfarrkirche Hl. Margareta
Pfarrkirche Mariae Namen in Möllersdorf

Sternwarte

Traiskirchen hat die älteste, öffentliche Sternwarte in Niederösterreich (seit 1967), die Franz-Kroller-Sternwarte. Sie befindet sich mitten im Stadtzentrum auf dem Dach der Stadtsäle und ist durch den Eingang in der Bräuhausgasse erreichbar.

Museen

Kirchen

Es gibt mehrere Kirchen, davon zwei in Traiskirchen an der B17 gelegen:

  • Pfarrkirche zur hl. Margareta: Befestigte Anlage. Kirche, Pfarrhof und der ehemalige Friedhof sind von einem breiten Wassergraben (trockengelegt) umgeben, über den eine steinerne Brücke zum Torturm führt.
  • Filialkirche zum hl. Nikolaus: Die in einfacher Bauart hergestellte Platzkirche erhebt sich freistehend am Marktplatz und ist gegen Osten orientiert. Wie eine Urkunde bezeugt, bestand sie Kirche schon um das Jahr 1400.
  • In der Nähe des Flüchtlingslagers gibt es eine Evangelische Kirche, erbaut 1913 im Jugendstil.
  • Die Pfarrkirche zum hl. Wolfgang befindet sich im Ortsteil Tribuswinkel, sie liegt inmitten des Ortes an der Hauptstraße, freistehend auf einer Terrasse, von Linden umgeben und ist gegen Westen orientiert.
  • Die Pfarrkirche Mariae Namen in Möllersdorf, südseitig am Franz-Broschek-Platz, ist in den Jahren 1967/68 nach Plänen des Architekten Carl Auböck erbaut worden. 1968 wurde Möllersdorf zu einer eigenständigen Pfarre erhoben.
  • Die Kirche in Oeynhausen steht auch an der B17.

Sport

  • Der Verein Arkadia Traiskirchen Lions spielt in der ersten österreichischen Basketballliga.
  • Der Base- und Softballverein Traiskirchen Grasshoppers mit eigenem Baseballplatz beim Sport- und Freizeitzentrum Traiskirchen.
  • Der Fußballclub FCM Traiskirchen spielt in der Gebietsliga Süd/Südost.
  • Der Verein TC Traiskirchen ist im Sport- und Freizeitzentrum Traiskirchen und spielt in der Kreisliga Süd/Ost
  • Die Sporthauptschule Traiskirchen
  • Der Verein RuckTchouk Traiskirchen, 1. österreichischer Tchoukballverein

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Traiskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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