Barkhagen
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Barkhagen führt kein Wappen
Barkhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Barkhagen hervorgehoben
53.48333333333312.265
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Plau am See
Höhe: 65 m ü. NN
Fläche: 30,28 km²
Einwohner:

584 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19395
Vorwahl: 038735
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 006
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Meyenburger Chaussee 9
19395 Plau am See
Webpräsenz: www.amtplau.de
Bürgermeister: Fred Hamann
Lage der Gemeinde Barkhagen im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Brandenburg Niedersachsen Schleswig-Holstein Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Nordwestmecklenburg Banzkow Plate Plate Sukow Bengerstorf Besitz (Mecklenburg) Brahlstorf Dersenow Gresse Greven (Mecklenburg) Neu Gülze Nostorf Schwanheide Teldau Tessin b. Boizenburg Barnin Bülow (bei Crivitz) Crivitz Crivitz Demen Friedrichsruhe Tramm (Mecklenburg) Zapel Dömitz Grebs-Niendorf Karenz (Mecklenburg) Malk Göhren Malliß Neu Kaliß Vielank Gallin-Kuppentin Gischow Granzin Herzberg (Mecklenburg) Karbow-Vietlübbe Kreien Kritzow Lübz Lutheran Marnitz Passow (Mecklenburg) Siggelkow Suckow Tessenow Wahlstorf (Mecklenburg) Werder (bei Lübz) Diestelow Dobbertin Goldberg (Mecklenburg) Mestlin Neu Poserin Techentin Wendisch Waren Balow Brunow Dambeck Eldena Gorlosen Grabow (Elde) Karstädt (Mecklenburg) Kremmin Milow (Mecklenburg) Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Muchow Prislich Steesow Zierzow Alt Zachun Bandenitz Belsch Bobzin Bresegard bei Picher Gammelin Groß Krams Hoort Hülseburg Kirch Jesar Kuhstorf Moraas Pätow-Steegen Picher Pritzier Redefin Setzin Strohkirchen Toddin Warlitz Alt Krenzlin Bresegard bei Eldena Göhlen Groß Laasch Leussow Lübesse Lüblow Rastow Sülstorf Uelitz Warlow Wöbbelin Blievenstorf Brenz (Mecklenburg) Neustadt-Glewe Neustadt-Glewe Cambs Dobin am See Gneven Godern Langen Brütz Leezen (Mecklenburg) Pinnow (bei Schwerin) Raben Steinfeld Damm (Eldetal) Domsühl Grebbin Groß Godems Groß Niendorf (Mecklenburg) Karrenzin Lewitzrand Rom (Mecklenburg) Severin (Mecklenburg) Spornitz Stolpe (Mecklenburg) Ziegendorf Zölkow Barkhagen Buchberg (Mecklenburg) Ganzlin Plau am See Wendisch Priborn Blankenberg (Mecklenburg) Borkow Brüel Dabel Hohen Pritz Kobrow Kuhlen-Wendorf Langen Jarchow Mustin (Mecklenburg) Sternberg Sternberg Weitendorf (bei Brüel) Witzin Zahrensdorf Zahrensdorf Dümmer (Gemeinde) Holthusen Klein Rogahn Klein Rogahn Pampow Schossin Stralendorf Warsow Wittenförden Zülow Körchow Lehsen Wittenburg Wittendörp Gallin Kogel Lüttow-Valluhn Vellahn Zarrentin am Schaalsee Boizenburg/Elbe Ludwigslust Lübtheen Parchim ParchimKarte
Über dieses Bild

Barkhagen ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Plau am See mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 191 und ist von der Anschlussstelle Malchow der Bundesautobahn 19 (ca. 20 km) erreichbar. Barkhagen liegt etwa zehn Kilometer östlich von Lübz und etwa fünf Kilometer westlich von Plau am See. Durch den Ortsteil Barkow führt die Müritz-Elde-Wasserstraße. Im Gemeindegebiet entspringt die Mildenitz. Höchster Punkt ist der Schwarze Berg mit 79,5 m ü. NHN im Südwesten der Gemeinde am Kritzower See. Südlich von Plauerhagen liegt das Feuchtgebiet Rauenberger Moor und ganz im Süden das Waldgebiet Blockkoppel.

Ortsteile

  • Altenlinden
  • Barkow
  • Lalchow
  • Plauerhagen
  • Zarchlin

Geschichte

Der Ortsteil Barkow wurde am 13. April 1274 und der Ortsteil Plauerhagen am 3. August 1235 erstmals urkundlich erwähnt. Die zur Gemeinde gehörenden Ortsteile Lalchow sowie Altenlinden wurden im Jahr 1274 bzw. im Jahr 1950 nach Barkow eingemeindet. Die jetzige Gemeinde ist dann aus der Fusion der Gemeinden Barkow und Plauerhagen am 13. Juni 2004 entstanden.[2]

Namen

Der Name Barkhagen ist eine Mischung aus dem slawischen Ortsnamen Barkow und dem Ortsnamen deutscher/slawischer Herkunft Plauerhagen.

Barkow hieß 1274 ursprünglich Bercove oder Berchove. [3] und wurde vermutlich nach seinem slawischen Lokator Berka benannt. Die Silbe ber steht für wegnehmen oder rauben[4], könnte aber auch aus brk, slovenisch/serbokroatisch für Barthaar abgeleitet sein[3].

Der Name Plauerhagen setzt sich aus dem deutschen Wort hagen für Rodung mit Umzäunung (Lichtung) und der vermutlichen slawischen Bezeichnung plav für schwimmen, flößen, schwemmen zusammen.

Sehenswürdigkeiten

  • Elde mit einer Schleuse in Barkow
  • Dorfkirche Barkow; in den Jahren 2005 bis 2008 erneuert und erweitert[5]
  • Pfarrhof Barkow (Sitz vom Landesposaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern)
  • Fachwerkdorfkirche in Plauerhagen
  • Blüchereiche mit Gedenkstein (1913) in Plauerhagen
  • Denkmal 1914/18 in Barkow und Plauerhagen
  • Baudenkmale

Persönlichkeiten

  • Helene Dolberg (*19. Juni 1881 Barkow;† 16. Mai 1979 Hildesheim), Malerin

Weblinks

 Commons: Barkhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  3. a b Gemeinde Barkow: Eine kleine Chronik 1274-1999: 725 Jahre Barkow. - 1999
  4. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in: Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Band 46, 1881, S. 23
  5. Website des Fördervereins zum Wiederaufbau der Dorfkirche Barkow e.V.

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