Barça
FC Barcelona
Vereinswappen des FC Barcelona
Voller Name Futbol Club Barcelona
Gegründet 29. November 1899
Vereinsfarben Blau-Rot
Stadion Camp Nou
Plätze 98.600
Präsident Spanien Joan Laporta
Trainer Spanien Josep Guardiola
Homepage www.fcbarcelona.cat
Liga Primera División
2007/2008 3. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

Der Futbol Club Barcelona ist ein Fußballverein aus der katalanischen Stadt Barcelona.

Der auch unter dem Kürzel Barça (Aussprache: [ˈbaɾsə]) bekannte Verein trägt seine Heimspiele im Camp Nou aus, dem mit 98.600 Plätzen Zuschauerkapazität größten Fußballstadion Europas. Neben Real Madrid und Athletic Bilbao ist der FC Barcelona der einzige Fußballklub in Spanien, der nie aus der ersten Liga, der Primera División, abgestiegen ist. Laut der ewigen UEFA Rangliste für Europäische Wettbewerbe, ist der FC Barcelona mit 663 Punkten die erfolgreichste Fußballmannschaft Europas. (Stand: 20. März 2009)[1]

Zum Verein gehören auch andere Sport-Sektionen, etwa Handball (FC Barcelona Borges), Basketball (AXA FCB), Futsal (FC Barcelona Futsal), Rollhockey (FC Barcelona Sorli Discau) und Eishockey (FC Barcelona Hoquei Gel). Die Handballabteilung ist mit sieben Titeln in der EHF Champions League die erfolgreichste Mannschaft auf europäischer Klubebene. Die Basketballer feierten im Jahr 2003 ihren größten Erfolg und gewannen erstmals die ULEB Euroleague, die wichtigste Trophäe im europäischen Basketball.

Inhaltsverzeichnis

Zahlen

Mit einem Markenwert von 948 Millionen Euro, ist der FC Barcelona der zweit wertvollste Fußballverein der Welt.(Stand: 09/2007)[2] Mit einem Jahresumsatz von 308,8 Millionen Euro, belegt Barça den dritten Platz weltweit.(Stand: 2008) Nennenswert ist, das der Umsatz im Jahre 2003 noch 123 Millionen Euro betrug und somit in fünf jahren fast verdreifacht werden konnte.[3] In der Saison Saison 2007/08 nahm der FC Barcelona 116,2 Millionen Euro an Fernsehgelder ein, dies ist für die Primera Division ein hoher Betrag und liegt an der dezentralen Vermarktung in Verbindung mit der Weltweiten Nachfrage an Übertragungen. Der FC Barcelona verzichtet traditionell auf einen Trikotsponsor für seine Fußballmannschaft, nichtsdestotrotz generiert der Club im Vermarktungsbereich überdurchschnittliche Einnahmen. So ist z.B. der Sportartikelhersteller Nike vertraglich als Ausrüster mit ca. 17 Mio. EUR jährlich längerfristig an den Verein gebunden.[4]

Geschäftsmodell

Obwohl der Verein traditionell auf einen Trikotsponsor verzichtet wurde im September 2006 ein Kooperationsabkommen mit dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF mit einer Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. Demnach unterstützt der Verein über seine Stiftung die Arbeit von UNICEF bis 2011 mit jährlich 1,5 Mio. € um Aids erkrankte Kinder in den Ländern der Dritten Welt zu unterstützen, im Gegenzug erhält er das Recht, den Namen, das Logo und das Emblem von UNICEF auf der Spiel- und der Trainingskleidung sowie den diesen nachgebildeten Merchandising-Produkten zu verwenden. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.

Sein eigenes Motto „més que un club“ (Mehr als nur ein Verein) hat für den FC Barcelona eine vielfältige Bedeutung. Für Katalonien symbolisiert der Verein Heimat und Freiheit, für viele spanische Intellektuelle steht er für Demokratie und Solidarität. Im globalen Wettbewerb versucht der Sportverein dieses Image durch soziales Engagement (z.B bei der UNICEF) auszuweiten und zu vertiefen. Das der FC Barcelona nach 108 Jahren der Werbefreiheit auf den Trikots sich dazu entschied UNICEF jährlich 1,5 Millionen Euro zu spenden, statt c.a 50 Millionen Euro von einem Sponsor einzunehmen, bestätigt dies für dessen öffentliches Bild in Spanien. Präsident Joan Laporta kommentiere das Abkommen mit „Dies ist gleich in zweierlei Hinsicht ein historischer Tag... Zum einen tragen wir zum ersten Mal Werbung auf unserem Trikot. Zum zweiten zeigt diese Vereinbarung, dass wir in Sachen Solidarität weltweit der führende Verein sind.[5]

Der FC Barcelona ist noch immer als gemeinnütziger Verein organisiert und somit nicht zu Übernehmen, da er faktisch als Klub den Mitgliedern gehört.

Mitglieder und Anhänger

Der FC Barcelona hat nach Benfica Lissabon die zweithöchste Anzahl an eingetragenen Vereinsmitgliedern weltweit, der Verein besitzt 162.979 Mitglieder, davon 37.825 weiblich, und wird von rund 1888 Fanclubs (Penyes), davon 1468 aktiv, unterstützt (Stand: 28. Nov. 2008).[6] Des Weiteren hat der Verein mit etwa 44,2 Millionen Fans die höchste Anzahl an Anhängern Europas (Stand: 02/2009).[7]

Ausrüstung

Der Legende nach sind die Vereinsfarben Blau und Scharlachrot (katalanisch: blau i grana) eine Hommage an den FC Basel, bei dem Gamper als Kapitän spielte.

Geschichte

1899–1928

Zeitschrift Los Deportes, 22. Oktober 1899

Am Anfang stand eine schlichte Kleinanzeige in der Zeitschrift Los Deportes. Hans Gamper, gebürtiger Schweizer, in Winterthur aufgewachsen, damals gerade mal 22 Jahre jung wanderte nach Spanien aus und wollte dort Fußballspiele organisieren. Interessenten wurden gebeten, sich in der Redaktion zu melden. Niemand konnte ahnen, dass daraus einmal der mitgliederstärkste Fußballverein der Welt werden würde. Auf die Kleinanzeige meldeten sich einige Personen. Die darauf folgenden Treffen führten am 29. November 1899 zur Gründung des Football Club Barcelona. Der Legende nach war Gamper ein bekennender Anhänger des FC Basel und wählte aus Anlehnung an diesen die Vereinsfarben Rot und Blau. Auch der Fußball, der das Basel-Wappen ziert, ist genau gleich auf dem Barcelona-Wappen zu finden. Eine andere Version besagt, dass Gamper die rot-blauen Farben von seinem Stammverein FC Excelsior Zürich übernommen haben soll.[8]

Der erste Präsident war der Engländer Walter Wild, der erste Kapitän der Schweizer Hans Gamper. Die ersten Spiele wurden im Velódromo de la Bonanova ausgetragen und 1901 fanden die ersten offiziellen Wettbewerbe Copa Macaya und Campeonato de Cataluña statt. 1909 wechselte die Mannschaft in ein neues Stadion, ins La Escopidora, das erste Stadion in Spanien mit Flutlicht. Ein Jahr später hatte Barça bereits 560 Mitglieder.

1910 gewann der FC Barcelona seinen ersten spanischen Pokal, den spanischen Pokalwettbewerb. Bis 1921 stieg die Anzahl an Mitgliedern rapide auf über 10.000 und am 20. März 1922 wurde ein neues Stadion, Les Corts, mit einer Zuschauerkapazität von 20.000 Zusehern eingeweiht. Einige Jahre später wurde das Fassungsvermögen bereits auf 60.000 ausgebaut. Die Stars dieser Jahre waren der von den Philippinen stammende Paulino Alcántara, der mit seinen insgesamt 356 Toren für den FC Barcelona bis zum heutigen Tage der Rekordtorschütze des Vereins ist, sowie Josep Samitier und Torwartlegende Ricardo Zamora (der allerdings nur drei Jahre beim Verein blieb).

In der Zeit der Militärdiktatur von General Miguel Primo de Rivera wurde das Stadion Les Corts 1925 aufgrund eines Eklats während eines Freundschaftsspiels gegen eine englische Amateurauswahl für sechs Monate zwangsweise geschlossen. Vor Spielbeginn waren erst die englische, dann die spanische Nationalhymne gespielt worden. Um den katalanischen Autonomiebestrebungen Ausdruck zu verleihen, stimmten die Zuschauer während der spanischen Hymne ein gellendes Pfeifkonzert an. Das war für den im Stadion anwesenden Generaloberst Milans del Bosch, dem Oberbefehlshaber von Katalonien, zu viel. Er ordnete die Schließung des Stadions für sechs Monate an. Hans Gamper wurde in der Folge vom Militärregime des Generals Miguel Primo de Rivera als Vereinspräsident abgesetzt und es wurde ihm nahe gelegt, das Land so schnell wie möglich zu verlassen.

Zwischen 1899 und 1928 gewann der FC Barcelona acht Mal den spanischen Pokal, dreizehn Mal die katalanische Meisterschaft und viermal den Pyrenäen-Cup.

1929–1941

1929 wurde der FC Barcelona der erste Meister der neu gegründeten spanischen Liga, der Primera División. In den folgenden Jahren blieben weitere Erfolge aber aus und auch die Mitgliederzahl begann zu sinken. 1933 wechselte zudem noch Josep Samitier zum Erzrivalen Real Madrid. 1934 kam die sowohl spielerische als auch wirtschaftliche Krise zu ihrem Höhepunkt: nur Dank einer Aufstockung der Liga auf 12 Mannschaften stieg der FC Barcelona als Vorletzter der Meisterschaft nicht ab. In den folgenden zwei Saisonen erholte sich der Verein aber wieder langsam. Der Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges stürzte den FC Barcelona abermals in eine Krise. Josep Sunyol, damaliger Clubpräsident und Abgeordneter der ERC „Esquerra Republicana Catalana“, wurde 1936 von Truppen des späteren Diktators Francisco Franco standrechtlich erschossen. Die Zahl der Vereinsmitglieder sank beständig und betrug zu Beginn des Franco-Regimes nur noch etwa 2.500. Der Club stand praktisch vor dem Aus. Um dies zu verhindern, wurden Gefolgsleute Francos in den Vorstand gewählt. In der Folge wurde das Klubwappen so modifiziert, dass die katalanische Flagge darin nicht mehr vorkam und der Vereinsnamen wurde auf Club de Fútbol Barcelona abgeändert (was erst 1973 wieder rückgängig gemacht wurde). Langsam kehrte wieder Normalität ein. Das Stadion entwickelte sich aber indes zum Treffpunkt der Katalanen, wo sie trotz Diktatur die offiziell verbotene katalanische Sprache verwenden und über politische Themen diskutieren konnten.

Zwischen 1929 und 1941 gewann der FC Barcelona einmal die 1928 eingeführte spanische Meisterschaft und sechsmal die katalanische Meisterschaft. Ein weiterer spanischer Meistertitel, jener von 1937, könnte dem FC Barcelona nachträglich noch zugesprochen werden. Für die Jahre 1937 bis 1939 gibt es offiziell keine Titelträger, da Spanien damals infolge des Bürgerkrieges in zwei Zonen aufgeteilt war. In der republikanischen Zone spielten 1936/37 acht Vereine aus Katalonien und der Region Valencia in einer „Mittelmeerliga“; Meister wurde der FC Barcelona, Pokalsieger UD Levante. 2007 beschloss der spanische Senat einstimmig, Levante nachträglich als spanischen Pokalsieger 1937 anzuerkennen.[9] Medienberichten zufolge lässt der FC Barcelona nun prüfen, ob ihm analog zu dieser Entscheidung der spanische Meistertitel 1937 zusteht.[10]

1942–1960

1944 wurde der erste offizielle Fan-Club (Penya) gegründet und die Anzahl der Mitglieder stieg wieder auf über 20.000. Im selben Jahr kehrte Josep Samitier als Trainer zurück und führte den FC Barcelona bereits in seiner ersten Saison zur zweiten spanischen Meisterschaft der Klubgeschichte. 1948 gewann Barça seine dritte, ein Jahr später seine vierte Meisterschaft.

Im Juni 1950 gelang dem FC Barcelona die Verpflichtung eines der besten Spieler der Klubgeschichte, László Kubala. Unter der genialen Regie von Kubala – einem gebürtigen Ungarn, der im Laufe seiner Karriere jedoch für drei verschiedene Nationalmannschaften spielte (3 Einsätze für Ungarn, sechs für die Tschechoslowakei und 19 für Spanien) – errang der FC Barcelona in der Saison 1951/52 nicht nur den Meistertitel, sondern gewann alle fünf Wettbewerbe, an denen er teilnahm. Die Mannschaft dieser Saison ist seither als das „Barça der fünf Pokale“ bekannt: Sie gewann die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal, die Copa Latina, den Eva-Duarte-Pokal und den Martini-Rossi-Pokal. Ein Jahr später führte Kubala die Katalanen zu einer weiteren Meisterschaft, der insgesamt sechsten in der Klubgeschichte.

1953 stand der FC Barcelona kurz vor der Verpflichtung des argentinischen Ausnahmefußballers Alfredo Di Stéfano, um den sich auch Real Madrid bemühte. Di Stéfano hatte bereits für Barça unterschrieben, aber da es Probleme mit der Spielerlizenz gab und Santiago Bernabéu, der damalige Präsident von Real Madrid, nichts unversucht ließ, um Di Stéfano doch noch zu den Madrilenen zu holen, kam es zu einem langwierigen Transferstreit. Schließlich entschied der spanische Fußballverband, dass Di Stéfano jeweils zwei Jahre für beide Klubs spielen sollte. Der FC Barcelona hielt diese Lösung für inakzeptabel und der Klubpräsident erklärte darauf offiziell, auf den Spieler zu verzichten. Die Gründe für diesen Verzicht sind umstritten. Während von manchen Barça-Fans behauptet wird, es sei Druck von Seiten des (den Katalanen wenig freundlich gesinnten) Franco-Regimes ausgeübt worden, vertreten die Anhänger Real Madrids gewöhnlich die Ansicht, der FC Barcelona hätte freiwillig auf den Spieler verzichtet. Es gibt auch die Meinung, Di Stéfano, der während des Transferstreits einige Freundschaftsspiele für Real Madrid bestritt und dabei spielerisch wenig überzeugte, hätte in den Vorbereitungsspielen absichtlich schlechte Leistungen erbracht, um den FC Barcelona zu einem Verzicht zu bewegen. Für diese Theorie spricht, dass Di Stéfano – nur eine Woche nach dem Transferverzicht der Katalanen – wie ausgewechselt wirkte. Beim 5:0-Sieg Real Madrids gegen den FC Barcelona in der Meisterschaft erzielte er drei Treffer und in den folgenden Jahren sollte er die Madrilenen zu fünf Siegen in Folge im neugeschaffenen Europapokal der Landesmeister führen.

1954, nur ein Jahr nach dem für Barça so unglücklich ausgegangenen Transferstreit um Di Stéfano, gelang den Katalanen wieder ein Transfercoup. Von Deportivo La Coruña wurde der Mittelfeldstratege Luis Suárez verpflichtet. Suárez wurde in Barcelona zum absoluten Star und gilt als einer der besten spanischen Spieler aller Zeiten. Er ist auch bis heute der einzige in Spanien geborene Fußballer, der zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde.

Am 24. September 1957 folgte ein Meilenstein in der Klubgeschichte. Das damals wie heute größte Fußballstadion Europas wurde als neue Heimstätte des FC Barcelona eingeweiht: das Camp Nou, das zum Zeitpunkt der Eröffnung noch 120.000 Zuschauern Platz bot. 1958 gewann der FC Barcelona seinen ersten Messepokal, einen Vorläufer des UEFA-Pokals. In der Saison 1958/59 gelang den Katalanen das Double. In der Liga schossen sie 96 Tore in nur 30 Spielen. 1960 wurde Barça zum achten Mal spanischer Meister. Den Messepokal gewannen sie zum zweiten Mal. Die bitterste Stunde erlebte der FC Barcelona in dieser Saison im Europapokal der Landesmeister. Mit einer Tordifferenz von 24:7 hatten die Katalanen das Halbfinale erreicht. Gegner war der viermalige Gewinner und Titelverteidiger, das von den überragenden Di Stéfano und Puskás angeführte Real Madrid. Zur großen Enttäuschung der Fans musste sich Barça sowohl im Hin- als auch im Rückspiel mit jeweils 1:3 geschlagen geben.

Zwischen 1942 und 1960 gewann der FC Barcelona sieben Mal die spanische Meisterschaft, sechs Mal den spanischen Pokal, zweimal die Copa Latina und zweimal den Messepokal.

1961–1970

In der Saison 1960/61 gelang dem FC Barcelona das Kunststück, gleichzeitig das Viertelfinale im Messepokal sowie zum ersten Mal das Finale des Europapokals der Landesmeister zu erreichen. Der Gegner war Benfica Lissabon. Der FC Barcelona verlor dieses Spiel nach guter Leistung und einigen Stangenschüssen jedoch äußerst unglücklich mit 2:3. Nach dem Endspiel wechselte Luis Suárez zu Inter Mailand. Das verlorene Finale gegen Benfica sollte der Beginn einer sportlich und wirtschaftlich schwierigen Zeit sein.

1962 wurde zwar das Finale des Messepokals gegen den FC Valencia erreicht, das Endspiel wurde aber wieder verloren. In der Folge absolvierte Barça eine enttäuschende Saison nach der anderen. 1965 kamen sie zumindest bis ins Halbfinale des Messepokals, schieden aber dort gegen Racing Straßburg aufgrund eines Münzwurfes aus. Die Begegnung wurde auf diese eigenwillige Weise entschieden, da die beiden Mannschaften drei Mal gegeneinander Unentschieden gespielt hatten und die UEFA-Regeln für so einen Fall Losentscheid vorsahen.

Mit dem dritten Gewinn des Messepokals konnte der FC Barcelona 1966 nach einer mehrjährigen Durststrecke endlich wieder einen Titel gewinnen. Ein Jahr darauf erreichten die Katalanen zum ersten Mal das Finale des Europapokals der Pokalsieger, das Endspiel wurde aber verloren.

Zwischen 1961 und 1970 gewann der FC Barcelona drei Mal den spanischen Cup und ein Mal den Messepokal.

1971–1989

1973 konnte Johan Cruyff verpflichtet werden, der in den Jahren zuvor dreimal in Folge mit Ajax Amsterdam den Europapokal der Landesmeister gewonnen hatte. Schon in seiner ersten Saison führte er die Katalanen zum ersten Meistertitel nach 14 langen Jahren. In dieser Spielzeit gelang dem FC Barcelona auch sein bis heute höchster Auswärtssieg gegen Real Madrid: Am 17. Februar 1974 wurde der Erzrivale mit 5:0 im Bernabéu-Stadion geschlagen. Cruyff wurde 1973 und 1974 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.

1978 wurde der Vereinspräsident erstmals durch die Mitglieder gewählt, Josep Lluis Nuñez ging aus der Wahl als Sieger hervor. Ein Jahr später, am 16. Mai 1979, gewann Barcelona im Finale gegen Fortuna Düsseldorf seinen ersten Europapokal der Pokalsieger. 1980 kam der deutsche Mittelfeldregisseur Bernd Schuster zum Klub. Der herausragende Spielmacher blieb acht Jahre in Barcelona, ehe er zum Erzrivalen Real Madrid wechselte. 1981 stieg die Zahl der Mitglieder auf über 100.000 und im darauffolgenden Jahr wurde mit dem Mini Estadi ein eigenes Stadion für die zweite Mannschaft eingeweiht. Im selben Jahr, 1982, gewann Barcelona zum zweiten Mal den Pokal der Pokalsieger.

1982 wurde mit Diego Maradona einer der besten Fußballspieler aller Zeiten verpflichtet. Der Argentinier konnte aber nicht überzeugen und verließ den Verein bereits nach zwei Jahren wieder. 1985 gewann der FC Barcelona zum zehnten Mal die spanische Meisterschaft. 1986 kam der FC Barcelona zum zweiten Mal in das Finale des Europapokals der Landesmeister. Nachdem sowohl die reguläre Spielzeit wie auch die Verlängerung torlos geblieben waren, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Kein einziger der Barcelona-Spieler konnte jedoch seinen Strafstoß verwerten und Gegner Steaua Bukarest gewann den Pokal.

1988 wurde Johan Cruyff zum Trainer ernannt, womit die Entstehung von Cruyffs legendärem Dreamteam begann.

Zwischen 1971 und 1989 gewann der FC Barcelona zweimal die spanische Meisterschaft, fünf Mal den spanischen Cup, ein Mal den Messepokal, drei Mal den Pokal der Pokalsieger, zweimal den spanischen Ligapokal und ein Mal den spanischen Supercup.

1990–2000

1991 gewann der FC Barcelona die spanische Meisterschaft, es war der erste Meistertitel des sogenannten Dreamteam, das von Cruyff gecoacht wurde.

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelang den „Blaugrana“ am 20. Mai 1992. In der 110. Minute schoss Ronald Koeman einen Freistoß im Londoner Wembley-Stadion in das gegnerische Tor. Es war das 1:0 im Finale um den Europapokal der Landesmeister gegen Sampdoria Genua. Nach dem Messepokal/UEFA-Pokal (drei Mal) und dem Europapokal der Pokalsieger (vier Mal) hatte der FC Barcelona endlich auch den Europapokal der Landesmeister gewonnen.

Die spanische Meisterschaft 1992 wurde ebenfalls gewonnen. Real Madrid hätte in der letzten Runde ein Unentschieden genügt, um Meister zu werden. Nachdem Real 2:0 in Führung lag, gewann CD Teneriffa aber noch mit 3:2. Barça gewann sein Spiel und wurde somit Meister. In diesem Jahr stieg die Mitgliederzahl erstmals auf über 108.000.

1993 kam die dritte Meisterschaft des Dreamteam. Die Entscheidung fiel wieder am letzten Spieltag, wieder im Spiel Real Madrid gegen Teneriffa. Real musste gewinnen, verlor aber erneut gegen CD Tenerife und der FC Barcelona wurde zum dritten Mal hintereinander spanischer Meister.

1994 gewannen die Katalanen bereits zum vierten Mal hintereinander den spanischen Meistertitel, und zum dritten Mal wurde der Meister am letzten Spieltag ermittelt. Barça musste einen Punkt mehr erreichen als Deportivo La Coruña und gewann sein Spiel gegen Sevilla mit 5:2. In der Parallelbegegnung bekam Deportivo in der letzten Minute einen Strafstoß zugesprochen. Hätten sie den Elfmeter verwandelt, wären sie Meister geworden, aber Valencias Torwart hielt den Elfmeter. In derselben Saison kam der FC Barcelona nach 1992 ein weiteres Mal in das Finale der Champions League. Im Finale in Athen erlitten sie aber gegen den von Capello trainierten AC Mailand mit 0:4 eine herbe Niederlage.

1996 wurde Ronaldo verpflichtet. Der brasilianische Stürmerstar blieb zwar nur ein Jahr, aber Barça gewann mit ihm zum vierten Mal den Pokal der Pokalsieger. Auch das Endspiel des spanischen Pokals, das in dieser Saison im Bernabéu-Stadion, der Heimstätte des Madrider Erzrivalen, ausgetragen wurde, wurde gewonnen. Ronaldo wechselt am Ende der Saison zu Inter Mailand.

In der Saison 1997/98 gewann der FC Barcelona unter dem holländischen Trainer Louis van Gaal die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal und den UEFA Supercup. Als Ersatz für Ronaldo wurde Rivaldo verpflichtet. 1999, zum hundertjährigen Bestehen des Vereins, wurde der FC Barcelona wieder spanischer Meister und sein Stadion Camp Nou wurde von der UEFA als Fünfsternestadion ausgezeichnet.

In der Saison 1999/2000, nach über 22 Jahren im Amt, verließ Nuñez den Vorstand des Vereins und kündigte Neuwahlen an. Mit ihm ging auch Louis van Gaal. Im selben Jahr weigerte sich Barcelona im spanischen Pokal zu einem Spiel anzutreten. Als Grund gab die Vereinsführung an, sie hätten zu wenig verfügbare Spieler, da alle Stammspieler mit den jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs wären. Folge waren die Disqualifikation im Cup und eine Geldstrafe. Rivaldo wurde zu Europas Fußballer des Jahres und von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

Zwischen 1990 und 2000 gewann der FC Barcelona sechs Mal die spanische Meisterschaft, zweimal den spanischen Pokal, vier Mal den spanischen Supercup, zweimal den europäischen Supercup und ein Mal den Pokal der Pokalsieger.

Seit 2000

2004/2005 gewann der FC Barcelona nach längerer Zeit wieder eine spanische Meisterschaft. Mit dem holländischen Trainer Frank Rijkaard und Spielern wie Ronaldinho, Deco, Eto'o, Xavi und Puyol hatte man wieder ein Weltklasseteam. Der Brasilianer Ronaldinho wurde 2004 und 2005 von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gekürt. Im Jahre 2006 konnte die Primera División erneut gewonnen und somit der Meistertitel verteidigt werden. Am 17. Mai desselben Jahres errang der FC Barcelona einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte: 14 Jahre nach dem ersten Sieg in diesem Wettbewerb konnte durch ein 2:1 gegen Arsenal London im Stade de France wieder die Champions League gewonnen werden. Nach dem Gewinn der UEFA Champions League folgten für den FC Barcelona zwei Jahre ohne einen einzigen Titel. Als Ergebnis der Misserfolge wurde gegen Ende der Spielzeit 2007/2008 die Vertragsauflösung mit Cheftrainer Frank Rijkaard bekannt gegeben. Seinen Posten übernahm mit Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2008/2009 der bisherige Trainer der B-Mannschaft des Klubs, Josep Guardiola. Gleichzeitig wurde das Team für insgesamt über 90 Mio. € mit neuen Spielern verstärkt, während Spieler wie Ronaldinho und Deco – welche maßgeblichen Anteil an den beiden Meisterschaften sowie dem Champions League-Triumph hatten – den Verein verließen.

Expansion in die USA

Ende 2008 bewarb sich der FC Barcelona in Zusammenarbeit mit der „Florida-University“ und einem Bolivianischen Investor als Miteigentümer eines doch nicht gegründeten Klubs in Miami um in die Major League Soccer einzusteigen, das Vorhaben scheiterte jedoch als die Ligaführung bekannt gab, die Stadt Miami vorerst nicht in die MLS aufzunehmen, da man sich von anderen Bewerberstädten mehr erwarte.[11] Die Führung des FC Barcelona gab jedoch bekannt, an den Plänen für die Expansion, vermutlich im Jahre 2012 festzuhalten.[12]

Die Rivalen

Die beiden großen Konkurrenten des FC Barcelona sind weit mehr als nur fußballerische Gegner. Lokalrivale Espanyol Barcelona stand seit seiner Gründung für das „spanische Katalonien“, während Erzrivale Real Madrid von einigen Katalanen als Symbol für ein zentralistisches Spanien angesehen wurde. Dank der Demokratisierung des politischen Systems in den letzten Jahrzehnten, die einherging mit der Zunahme des Autonomiestatus Kataloniens, nahm die politische Brisanz der Duelle zwar ab, die sportliche Rivalität – v.a. mit Real Madrid – blieb aber erhalten. Das Aufeinandertreffen der erfolgreichsten Klubs, aus den beiden größten Metropolen, des Landes, gilt als eines der bedeutendsten Derbys des Klubfußballs, und erregt auch außerhalb der spanischen Grenzen großes Interesse, siehe El Clásico.

Bilanz gegen Real Madrid (Stand: 3. Mai 2009)
Ort Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Torverh.
Zu Hause 83 47 16 20 161:99
Auswärts 82 15 16 51 91:172
Neutraler Ort 0 0 0 0 0:0
Gesamt 165 62 32 71 252:271
Bilanz gegen Espanyol Barcelona (Stand: September 2005)
Ort Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Torverh.
Zu Hause 72 57 7 8 176:66
Auswärts 72 25 23 24 92:95
Neutraler Ort 0 0 0 0 0:0
Gesamt 144 82 30 32 268:161

Hymne

Tot el camp !
És un clam !
Som la gent blaugrana,
Tant se val d'on venim,
Si del sud o del nord,
Ara estem d'acord, estem d'acord,
Una bandera ens agermana.

Blaugrana al vent,
Un crit valent,
Tenim un nom, el sap tothom,
Barça, Barça, Barça !

Jugadors !
Seguidors !
Tots units fem força,
Són molts anys plens d'afanys,
Són molts gols que hem cridat,
I s'ha demostrat, s'ha demostrat,
Que mai ningú no ens podrà torçar.

Blaugrana al vent,
Un crit valent,
Tenim un nom, el sap tothom,
Barça, Barça, Barça !

 

Das ganze Stadion!
Ist ein Geschrei!
Wir sind die Blau-Roten,
Ganz gleich, woher wir kommen,
Ob aus dem Süden oder dem Norden,
Jetzt sind wir eins, wir sind eins,
Eine Fahne vereinigt uns.

Blau-rot in den Wind,
Ein beherzter Schrei,
Wir haben einen Namen, den die ganze Welt kennt,
Barça, Barça, Barça!

Spieler !
Anhänger !
Unsere Einheit macht uns stark,
Viele geopferte Jahre,
Viele gefeierte Tore,
Und das ist bewiesen, das ist bewiesen,
dass niemand uns besiegen wird.

Blau-rot in den Wind,
Ein beherzter Schrei,
Wir haben einen Namen, den die ganze Welt kennt,
Barça, Barça, Barça!

Die Stadien

Name Standort Von Bis
Velódromo de la Bonanova  ? 1899 1900
La Escopidora  ? 1909 1922
Les Corts Les Corts 1922 1957
Camp Nou Les Corts 1957

Erfolge

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gehört Barça zu den erfolgreichsten Teams Spaniens und Europas. Das spiegelt sich auch in den Erfolgen und Titeln wider, die der Verein bisher in seiner Geschichte gewonnen hat.

Internationale Erfolge

Champions League (2)

Barcelona gewann den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League insgesamt zweimal.

Europapokal der Pokalsieger (4)

UEFA-Supercup (2)

Den UEFA-Supercup in dem der Gewinner der Champions League und der Gewinner des UEFA-Pokals aufeinandertreffen, gewann der FC Barcelona zweimal.

Copa Latina (2)

Messepokal (3)

Der Messepokal, Vorläufer des heutigen UEFA-Pokals, wurde dreimal gewonnen.

Trofeo Carranza (3)

Den Trofeo Ramón de Carranza (Carranza-Pokal) gewann der FC Barcelona dreimal.

Erfolge in Spanien

Trofeo Gamper (33)

Die Gamper-Trophäe ist ein Titel, den jedes Jahr ein ausgewähltes Team gegen den FC Barcelona gewinnen kann.

  • 1966
  • 1967
  • 1968
  • 1969
  • 1971
  • 1973
  • 1974
  • 1975
  • 1976
  • 1977
 
  • 1979
  • 1980
  • 1983
  • 1984
  • 1985
  • 1986
  • 1988
  • 1990
  • 1991
  • 1992
 
  • 1995
  • 1996
  • 1997
  • 1998
  • 1999
  • 2000
  • 2001
  • 2002
  • 2003
  • 2004
 
  • 2006
  • 2007
  • 2008

Primera División (18)

Insgesamt hat der FC Barcelona zwischen 1929 und 2006 18 spanische Meistertitel gewonnen. Der FC Barcelona gewann die erste Saison (1928/29) in der Primera División, die ausgespielt wurde.

 

Copa del Rey (24)

Mit 24 Erfolgen im spanischen Pokal, der Copa del Rey, ist der FC Barcelona gemeinsam mit Athletic Bilbao Rekordsieger des Bewerbs.

  • 1909/10
  • 1911/12
  • 1912/13
  • 1919/20
  • 1921/22
  • 1924/25
  • 1925/26
  • 1927/28
  • 1941/42
  • 1950/51
 
  • 1951/52
  • 1952/53
  • 1956/57
  • 1958/59
  • 1962/63
  • 1967/68
  • 1970/71
  • 1977/78
  • 1980/81
  • 1982/83
 
  • 1987/88
  • 1989/90
  • 1996/97
  • 1997/98

Supercopa de España (7)

Den spanischen Superpokal, in dem der spanische Meister und der Pokalsieger aufeinandertreffen, gewann der FC Barcelona sieben Mal.

Campeonato de Catalunya (21)

Die Katalanische Meisterschaft gewann der FC Barcelona 21 Mal.

  • 1904/05
  • 1908/09
  • 1909/10
  • 1910/11
  • 1912/13
  • 1915/16
  • 1918/19
  • 1919/20
  • 1920/21
  • 1921/22
 
  • 1923/24
  • 1924/25
  • 1925/26
  • 1926/27
  • 1927/28
  • 1929/30
  • 1930/31
  • 1931/32
  • 1934/35
  • 1935/36
 
  • 1937/38

Copa de los Pirineos (4)

Den Pyrenäen Cup gewann der FC Barcelona vier Mal.

  • 1910 2:1 gg. Real Sociedad
  • 1911 4:0 gg. Gars de Burdeos
  • 1912 5:3 gg. Stade Bordelais Univ.Club
  • 1913 7:3 gg. Comète Simot

Copa Macaya (1)

Die Copa Macaya gewann der FC Barcelona einmal.

  • 1901/02

Copa de la Liga (2)

Den spanischen Ligapokal gewann der FC Barcelona zweimal.

Copa Catalunya(3)

Die Copa Catalunya gewann der FC Barcelona drei Mal.

Vereinsmitglieder

Vorstand

Position Name Seit
Technischer Direktor: Txiki Begiristain 2003
Generaldirektor: Anna Xicoy 2004
Präsident: Joan Laporta 2003
Erster Vizepräsident: Albert Vicens

Trainerstab

Position Name Seit
Trainer: Josep Guardiola 2008
Co-Trainer: Tito Vilanova 2008
Torwarttrainer: Juan Carlos Unzué 2003

Aktueller Kader (2008/2009)

Nummer Nationalität(en) Name Seit Vertr. bis Letzter Verein Kapitän
Tor
1 Spanier Víctor Valdés 1992 2010 FC Barcelona B 3. Kapitän
13 Spanier José Manuel Pinto 2008 2009 Celta Vigo
25 Spanier Albert Jorquera 2003 2010 FC Barcelona B
Abwehr
2 Uruguayer Martín Cáceres 2008 2012 FC Villarreal
3 Spanier Gerard Piqué 2008 2012 Manchester United
4 Mexikaner Spanier Rafael Márquez 2003 2010 AS Monaco
5 Spanier Carles Puyol 1994 2010 FC Barcelona B 1. Kapitän
16 Brasilianer Spanier Sylvinho 2004 2009 Celta Vigo
18 Argentinier Italiener Gabriel Milito 2007 2011 Real Saragossa
20 Brasilianer Spanier Daniel Alves 2008 2012 FC Sevilla
22 Franzose Éric Abidal 2007 2011 Olympique Lyon
Mittelfeld
6 Spanier Xavi 1991 2014 FC Barcelona B 2. Kapitän
8 Spanier Andrés Iniesta 1996 2014 FC Barcelona B 4. Kapitän
15 Malier Franzose Seydou Keita 2008 2012 FC Sevilla
21 Weißrusse Aljaksandr Hleb 2008 2013 FC Arsenal
24 Ivorer Yaya Touré 2007 2011 AS Monaco
27 Spanier Pedro 2005 2014 FC Barcelona B
28 Spanier Sergi Busquets 2005 2013 FC Barcelona B
29 Spanier Víctor Sánchez Mata 2005 2009 FC Barcelona B
Sturm
7 Isländer Eiður Guðjohnsen 2006 2010 FC Chelsea
9 Kameruner Spanier Samuel Eto’o 2004 2010 RCD Mallorca
14 Franzose Thierry Henry 2007 2011 FC Arsenal
10 Argentinier Spanier Lionel Messi 2000 2014 FC Barcelona B
11 Spanier Serbe Bojan Krkić 1999 2012 FC Barcelona B

Bekannte ehemalige Spieler

Torhüter

 

Verteidiger

 

Mittelfeldspieler

 

Stürmer

Legende:
²=später bei Real Madrid unter Vertrag
³=früher bei Real Madrid unter Vertrag

Bekannte ehemalige Trainer

Präsidenten

  • Walter Wild (1899–1900)
  • Bartomeu Terradas (1901–1901)
  • Pau Haas (1903–1903)
  • Artur Witty (1903–1904)
  • Josep Soler (1905–1906)
  • Juli Marial (1907–1908)
  • Vicenc Reig (1908–1908)
  • Hans Gamper (1908–1909)
  • Otto Gmelin (1909–1910)
  • Hans Gamper (1910–1912)
  • Francesc Moxo Setmenat (1913–1914)
  • Alvar Presta (1914–1915)
  • Rafael Llopart (1915–1916)
  • Gaspar Roses (1916–1917)
  • Hans Gamper (1917–1919)
  • Ricard Graells (1919–1920)
  • Gaspar Roses (1920–1921)
  • Hans Gamper (1921–1923)
  • Enric Cardona (1923–1924)
 
  • Hans Gamper (1924–1925)
  • Arcadi Balaguer (1925–1928)
  • Tomas Roses (1928–1930)
  • Gaspar Roses (1930–1931)
  • Antonio Oliver (1931–1931)
  • Joan Coma (1931–1934)
  • Esteve Sala (1934–1935)
  • Josep Sunyol (1935–1939)
  • Joan Soler (1939–1940)
  • Marques de la mesa (1940–1942)
  • Josep Vidal-Ribas (1942–1942)
  • Marques de la mesa (1942–1943)
  • Josep Antoni de Albert (1943–1943)
 
  • Josep Vendrell (1943–1946)
  • Agusti Montal (1946–1951)
  • Enric Marti (1951–1953)
  • Francesc Miró-Sans (1953–1961)
  • Enric Llaudet (1961–1968)
  • Narcis De Carreras (1968–1969)
  • Agusti Montal Jr. (1969–1978)
  • Josep Lluís Núñez (1978–2000)
  • Joan Gaspart (2000–2003)
  • Enric Reyna Martinez (2003–2003)
  • Joan Laporta (2003–)

FC Barcelona Atlètic

Der FC Barcelona Atlètic ist die zweite Mannschaft des FC Barcelona. Die Mannschaft wurde im Jahre 1970 gegründet und spielt derzeit in der Segunda División B, Gruppe 3. Seit seiner Gründung war das Reserveteam eine feste Größe in der Segunda División.

Geschichte

Vor der Gründung von Barcelona Atlètic haben verschiedene Mannschaften den Status als Ausbildungsteam der Katalanen besessen. So fungierten sowohl CD Espanya Industrial, CD Condal als auch Barcelona Atlètic als zweite Mannschaft. Im Jahr 1970 wurde endgültig eine gemeinsame 2. Mannschaft gebildet aus der Fusion von CD Condal und Atlètic Catalunya. Zunächst wurde die Mannschaft ab 1970 Barcelona Atlètic genannt bis im Jahre 1991 die Namensänderung in FC Barcelona B und 2008 wieder die Rückbenennung in Barcelona Atlètic erfolgte.

Die hervorragende Jugendarbeit des FC Barcelona spiegelt sich in zahlreichen Talenten wider, die die Jugend und das B-Team der Katalanen durchliefen wie Xavi, Andrés Iniesta oder der Argentinier Lionel Messi.

In mittlerweile 17 Spielzeiten und damit fast der Hälfte aller Saisons seit Bestehen der Mannschaft war Barcelona Atlètic zweitklassig und somit ein fester Bestandteil des spanischen Profifußballs. Anders als in Deutschland dürfen in der zweithöchsten Spielklasse auch B-Teams eines Erstligisten antreten. Jeder Spieler besitzt einen Profivertrag, da die Mannschaft keineswegs nur als Jugendteam fungiert. In der Saison 1998/99 war das Team zuletzt in Liga 2. Nach sieben Jahren in der Segunda División B stieg man in der Saison 2006/07 gar in die Tercera División ab. Unter dem neuen Trainer Josep Guardiola gelang dem Team als Meister der sofortige Wiederaufstieg. Guardiola wurde daraufhin zum Coach der ersten Mannschaft ernannt.

Stadion

Der FC Barcelona Atlètic spielt im Mini Estadi, welches eine Kapazität von 15.276 Zuschauern hat.

Ligazugehörigkeit

  • Spielzeiten Liga 1: 0
  • Spielzeiten Liga 2: 18
  • Spielzeiten Liga 2B: 15
  • Spielzeiten Liga 3: 5
  • Beste Platzierung: 6. (Segunda División in 1975/76, 1991/92, 1994/95)
  • Schlechteste Platzierung: 19. (Tercera División in 1971/72)

Erfolge

Bekannte ehemalige Spieler

Einzelnachweise

  1. Sportal1.de: Ewige UEFA-Rangliste
  2. innovations Report: Sport
  3. sport1.de
  4. Innovatins-Sport: Markenwerte
  5. FIFA.com
  6.  :Homepage FC Barcelona
  7.  :Sport1.de
  8. Basler Zeitung über den Mythos der rot-blauen Farbgebung
  9. Levante bekommt Pokalsieg verspätet anerkannt, auf 1asport.de, 26. September 2007, abgerufen am 2.4.2009
  10. Fußball: „Barca“ kämpft um den spanischen Titel – von 1937, auf diepresse.com, 2. April 2009, abgerufen am 2.4.2009
  11. focus.de: Keine „Barca“-Expansion nach Miami
  12. MLS not to move forward with Miami expansion

Literatur

Jaume S. Sabartés: F.C. Barcelona – Zwischen Sport und Politik. Geschichte des Vereins von 1939 bis 1981, übersetzt aus dem Katalanischen von Ursula Wahl, Berlin 1987

Weblinks


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