Bas Kast
Bas Kast (2005)

Bas Kast (* 1973 in Landau in der Pfalz) ist ein deutscher Psychologe und Autor.

Kast studierte Psychologie und Biologie an den Universitäten in Konstanz und Bochum sowie bei Marvin Minsky am Massachusetts Institute of Technology in Boston und war ein Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1996 wurde er von der Körber-Stiftung mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet.

Seine journalistische Ausbildung erhielt er bei den Magazinen GEO, Nature und bei der Tageszeitung Der Tagesspiegel in Berlin; dort fing er 2000 als Volontär an, wurde 2002 Redakteur im Wissenschaftsressort und ist seit 2005 Reporter. Kast wurde unter anderem mit dem Axel-Springer-Preis (2002), dem Heureka-Journalistenpreis (2004) und dem European Science Writers Award (2006) ausgezeichnet.

2003 erschien unter dem Titel Revolution im Kopf sein erstes Buch, in dem er – auch für Laien verständlich – beschreibt, wie die Hirnforschung unser Menschenbild und Bild der Wirklichkeit verändert. Im Jahr darauf veröffentlichte er sein Buch Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt. Mit ihm stand er mehrere Wochen auf der Bestsellerliste des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und landete auch international einen Erfolg. 2007 kam das Buch Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft auf den Markt, das sich ebenfalls zum Bestseller entwickelte.

Nach Kast wurde die Süßwasserschnecke Tylomelania baskasti benannt.[1]

Quellen

  1. Rintelen, T. & Glaubrecht, M. "Three new species of the freshwater snail genus Tylomelania (Caenogastropoda: Pachychilidae) from the Malili lake system, Sulawesi, Indonesia". Zootaxa 1852: 37-49, 2008. (PDF)

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