Universität Stuttgart

Universität Stuttgart

Vorlage:Infobox Hochschule/Träger fehlt

Universität Stuttgart
Logo
Gründung 1829 (Vereinigte Real- und Gewerbeschule)
TH seit 1876, Uni seit 1967
Ort Stuttgart
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Leitung Wolfram Ressel
Studenten 21.339 (WS 2009/10)[1]
Mitarbeiter 4380 (2010)[2]
davon Professoren 245 (2010)[3]
Netzwerke TU9, TIME
Website www.uni-stuttgart.de

Die Universität Stuttgart ist eine staatliche Universität in Stuttgart und pflegt ein interdisziplinär orientiertes Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie gliedert sich in zehn Fakultäten.

Die früher in der Stadtmitte angesiedelten technisch-naturwissenschaftlichen Institute wurden seit den 1960er-Jahren weitgehend auf den Campus in Stuttgart-Vaihingen umgesiedelt, die Geisteswissenschaften und die Studienrichtung Architektur verblieben in der Zentrumslage beim Hauptbahnhof. Die Hochschule betreibt mehrere Forschungsinstitute, davon einige zusammen mit Fraunhofer- und Max-Planck-Instituten. Die Universität Stuttgart ist Mitglied bei TU9 German Institutes of Technology e.V.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Hörsaal V38.01
Studentenwohnheime in Vaihingen
Keplerstraße 11 („K1“, rechts) und 17 („K2“, links) im Zentrum
Blick auf das Stadtzentrum Stuttgarts mit dem Hauptbahnhof und den Hochhäusern K2 (links) und K1 (rechts) der Universität

Die Gründung einer Universität im nahegelegenen Tübingen im Jahre 1477 durch Eberhard im Bart als damaligen Grafen von Württemberg-Urach und späteren Herzog von Württemberg führte zunächst dazu, dass keine weitere Universität in Stuttgart eingerichtet wurde. Auch wurde die Eberhard Karls Universität Tübingen, anders als beispielsweise die Ludwig-Maximilians-Universität München (ursprünglich Ingolstadt, dann Landshut) trotz Wechsels der Residenz nicht nachträglich nach Stuttgart verlegt.

Es gab dann bereits am Ende des 18. Jahrhunderts in Stuttgart für wenige Jahre eine Universität, als die 1770 gegründete Hohe Karlsschule 1781 zur Universität erhoben wurde. Unter Herzog Ludwig Eugen wurde sie 1794 aber wieder aufgelöst. Die Karlsschule bildete vor allem Juristen für landeshoheitliche Aufgaben sowie Mediziner für die württembergische Armee aus. Einer der berühmtesten Studenten war Friedrich Schiller, der ab 1773 an der Karlsschule zum Militärarzt ausgebildet wurde.

Die heutige Universität geht auf die Gründung der Vereinigten Real- und Gewerbeschule im Jahre 1829 zurück. Sie feierte somit im Jahr 2004 ihr 175-jähriges Bestehen. Entsprechend der zunehmenden Bedeutung der Ingenieurwissenschaften und der damit verbundenen Akademisierung der Studien wurde sie 1876 zur Technischen Hochschule. Diese erhielt 1900 auch das Promotionsrecht für technische Disziplinen. Die Entwicklung der Fachrichtungen an der TH Stuttgart führte 1967 zur Umbenennung in Universität Stuttgart.

Der größte Teil des Campus befindet sich heute in Stuttgart-Vaihingen, wo 1959 die ersten Gebäude bezogen wurden[4] und bis heute mehr als 100 Hektar des Pfaffenwaldes für die Gebäude der Natur- und Ingenieurwissenschaften gerodet wurden. Am angestammten Platz im Zentrum Stuttgarts sind die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Architektur aufzufinden. Neben diesen beiden „Hauptteilen“ der Universität gibt es noch verschiedene „Nebenstellen“, die in der Stadt verteilt sind, wie z. B. das „Institut für Mineralogie und Kristallchemie“ am Azenberg.

Berühmte Persönlichkeiten

Ingenieurwissenschaften

Kulturwissenschaften

  • Karl Lemcke (1831-1913), 1885 bis 1903 Ordinarius für Allgemeine Kunstgeschichte und Ästhetik sowie 1892 bis 1895 Rektor der Universität
  • Carl Weitbrecht (1847-1904), 1894 Professor für deutsche Literatur, 1902 bis 1904 Rektor der Universität
  • Max Bense (1910-1990), 1949 bis 1978 Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie
  • Golo Mann (1909-1994), 1960 bis 1964 Lehrstuhl für Politische Wissenschaften
  • August Nitschke (*1926), 1960 bis 1994 Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte
  • Eberhard Jäckel (*1929), Professor für Neuere Geschichte (1967 bis zu seiner Emeritierung 1997)
  • Reinhard Döhl (1934-2004), einflussreicher Literaturwissenschaftler
  • Volker Klotz (*1930), Literaturwissenschaftler und Experte für Operetten

Naturwissenschaften

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bekannte Absolventen

Ehrensenatoren

Fakultäten

  • Fakultät 1: Architektur und Stadtplanung
  • Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
  • Fakultät 3: Chemie
  • Fakultät 4: Energie-, Verfahrens- und Biotechnik
  • Fakultät 5: Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fakultät 6: Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie
  • Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik
  • Fakultät 8: Mathematik und Physik
  • Fakultät 9: Philosophisch-Historische Fakultät
  • Fakultät 10: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche und ähnliche Einrichtungen

DFG-Graduiertenkollegs

  • Moderne Methoden der magnetischen Resonanz in der Materialforschung
  • Sprachliche Repräsentation und ihre Interpretation
  • Aero-thermodynamische Auslegung eines Scramjet-Antriebssystems für zukünftige Raumtransportsysteme
  • Non-linearities and Upscaling in Porous Media (zusammen mit den niederländischen Hochschulen Delft, Eindhoven, Utrecht, Wageningen, und der norwegischen Universität Bergen)
  • Graduiertenschule Advanced Manufacturing Engineering (GSaME)

DFG-Sonderforschungsbereiche

  • SFB 627: Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme
  • SFB 706: Katalytische Selektivoxidationen von C-H-Bindungen mit molekularem Sauerstoff
  • SFB 716: Dynamische Simulation von Systemen mit großen Teilchenzahlen
  • SFB 732: Inkrementelle Spezifikation im Kontext

DFG-Schwerpunktprogramme

  • 1165 Nanodrähte und Nanoröhren: von kontrollierter Synthese zur Funktion (Sprecherhochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
  • 1234 Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität

DFG-geförderte Forschungsgruppen

  • FOR 537: Modellierung des Schadensfortschritts bei Korrosion von Stahl in Beton und Bemessung von Stahlbetonbauteilen auf Dauerhaftigkeit (Sprecherhochschule München)
  • FOR 557: Light Confinement and Control with Structured Dielectrics and Metals (Sprecherhochschule Bonn)
  • FOR 581: Kopplung von Strömungs- und Deformationsprozessen zur Modellierung von Großhangbewegungen (Sprecherhochschulen München/Berlin)
  • FOR 639: Gezielte vorbeugende Wartung durch automatisierte Zustandsbeobachtung
  • FOR 730: Positioning of single nanostructures -Single quantum devices
  • FOR 831: Dynamic Capillary Fringes – A Multidisciplinary Approach (Sprecherhochschule Karlsruhe)
  • FOR 957: Polarization Field Control in Nitride Light Emitters (Sprecherhochschule Ulm)
  • FOR 981: Hybride intelligente Konstruktionselemente (HIKE)
  • FOR 1088: Steuerung des Energieverbrauchs in der Fertigung und Steigerung der Energieeffizienz durch Automatisierung (ECOMATION)
  • FOR 1296: Diversity of Asymmetric Thiamine Catalysis (Sprecherhochschule Freiburg)
  • FOR 1482: Quantum computing in isotopically engineered diamond

DFG-Transferbereiche

  • TFB 66: Rechnergestützte Modellierung und Simulation zur Analyse, Synthese und Führung verfahrenstechnischer Prozesse

Transregio-Programme der DFG

  • TR 21: Control of quantum correlations in tailored matter: Common perspectives of mesoscopic systems and quantum gases (Stuttgart, Ulm/Tübingen)
  • TR 40: Technologische Grundlagen für den Entwurf thermisch und mechanisch hochbelasteter Komponenten zukünftiger Raumtransportsysteme (München, Aachen, Braunschweig, Köln, Neubiberg)
  • TR 75: Tropfendynamische Prozesse unter extremen Umgebungsbedingungen / Droplet Dynamics Under Extreme Ambient Conditions (Stuttgart/Darmstadt)

Exzellenzcluster

  • Simulation Technology (SimTech): Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat am 19. Oktober 2007 über die Anträge der zweiten Wettbewerbsrunde entschieden. An der Universität Stuttgart wird u.a. das Exzellenzcluster „Simulation Technology“ gefördert. Der Forschungsverbund zur Simulationstechnik umfasst ein breites Einsatzgebiet von der Produktentwicklung über Umweltfragen bis hin zu komplexen Problemen der Biomechanik. Der Exzellenzcluster konzentriert sich auf die sechs methodischen Gebiete Molekulardynamik, moderne Mechanik von Mehrskalen- und Mehrfeldproblemen, numerische Mathematik, Systemanalyse, Datenmanagement und interaktive Visualisierung.

Graduiertenschule

  • Graduiertenschule Advanced Manufacturing Engineering (GSaME):In der Graduiertenschule stehen intelligente Produktions- und Fertigungstechniken im Mittelpunkt. Ziel der Wissenschaftler sind hocheffiziente, wandlungsfähige Fabriken sowie neue Konzepte in der Produktion. Neben der drei Fakultäten der Universität sind die Fraunhofer-Institute für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) beteiligt. Für die wissenschaftlichen Arbeiten der Graduiertenschule steht eine Lernfabrik zur Verfügung – bestehend aus einer digitalen Modellfabrik und einem physischen Produktionssystem.

Höchstleistungsrechenzentrum

Zur Universität gehört das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), das mit zahlreichen außeruniversitäten Forschungseinrichtungen für auswärtige Kunden in der Betriebsgesellschaft hww mit den Firmen T-Systems, T-Systems Solutions for Research GmbH, und Porsche zusammenarbeitet. Universitätsinterne Leistungen werden direkt angeboten. Es arbeitet ferner im Höchstleistungsrechner-Kompetenzzentrum Baden-Württemberg mit dem Höchstleistungsrechner der Universität Karlsruhe zusammen. Es beherbergt Europas schnellsten Vektorrechner – eine NEC SX-8 576/M72 sowie weitere Rechnercluster. Das HLRS ist eines von drei Bundeshöchstleistungsrechenzentren und unterstützt Wissenschaftler in ganz Deutschland.

Daneben betreibt das HLRS eigene Forschung in den Bereichen Höchstleistungsrechnen, Visualisierung und Modellierung und Simulation, die auch in der Lehre vertreten werden. 1997 hat das HLRS gemeinsam mit dem Pittsburgh Supercomputing Center zum ersten Mal zwei Rechner zwischen Europa und USA zu einem Rechnerverbund gekoppelt. 1999 wurde es von der amerikanischen National Science Foundation (NSF) für diese und andere Arbeiten auf dem Gebiet des verteilten Höchstleistungsrechnens ausgezeichnet. 2003 gewann das HLRS die HPC Challenge der Supercomputing '03.

Studiengänge

Ingenieurwissenschaften

  • Air Quality Control, Solid Waste and Waste Water Process Engineering (WASTE) M.Sc.
  • Architektur Diplom – auslaufend
  • Architektur und Stadtplanung B.Sc.
  • Automatisierungstechnik in der Produktion Diplom – auslaufend
  • Bauingenieurwesen B.A. (Nebenfach)
  • Bauingenieurwesen B.Sc.
  • Bauingenieurwesen Diplom – auslaufend
  • Bauingenieurwesen M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Computational Linguistics M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Computational Mechanics of Materials and Structures (COMMAS) M.Sc.
  • Elektrotechnik und Informationstechnik B.A. (Nebenfach)
  • Elektrotechnik und Informationstechnik B.Sc.
  • Elektrotechnik und Informationstechnik M.Sc.
  • Energietechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Erneuerbare Energien B.Sc.
  • Fahrzeug- und Motorentechnik B.Sc.
  • Fahrzeug- und Motorentechnik Diplom – auslaufend
  • Fahrzeug- und Motorentechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Geodäsie und Geoinformatik B.Sc.
  • Geodäsie und Geoinformatik Diplom – auslaufend
  • Geomatics Engineering (GEOENGINE) M.Sc.
  • Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft B.Sc.
  • Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft Diplom – auslaufend
  • Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Informatik B.A. (Nebenfach)
  • Informatik B.Sc.
  • Informatik Diplom – auslaufend
  • Informatik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Informatik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Informatik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2012/13)
  • Information Technology (INFOTECH) M.Sc.
  • Infrastructure Planning M.Sc.
  • Integrated Urbanism and Sustainable Design M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Luft- und Raumfahrttechnik B.Sc.
  • Luft- und Raumfahrttechnik Diplom – auslaufend
  • Maschinelle Sprachverarbeitung B.Sc.
  • Maschinenbau M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau / Mikrotechnik, Gerätetechnik und Technische Optik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau / Produktentwicklung und Konstruktionstechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau / Werkstoff- und Produktionstechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau B.Sc.
  • Maschinenwesen B.A. (Nebenfach)
  • Maschinenwesen Diplom – auslaufend
  • Mechatronik B.Sc.
  • Mechatronik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Medizintechnik B.Sc.
  • Nachhaltige Elektrische Energieversorgung M.Sc. (voraussichtlich zum WS 2011/12)
  • Simulation Technology B.Sc.
  • Softwaretechnik B.Sc.
  • Softwaretechnik Diplom – auslaufend
  • Softwaretechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2012/13)
  • Technikpädagogik B.Sc.
  • Technikpädagogik M.Sc.
  • Technische Kybernetik B.Sc.
  • Technische Kybernetik Diplom – auslaufend
  • Technische Kybernetik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Technologiemanagement B.Sc.
  • Technologiemanagement Diplom – auslaufend
  • Technologiemanagement M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Umweltschutztechnik B.Sc.
  • Umweltschutztechnik Diplom – auslaufend
  • Umweltschutztechnik M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Verfahrenstechnik B.Sc.
  • Verfahrenstechnik M.Sc.
  • Water Resources Engineering and Management (WAREM) M.Sc.
  • Werkstoffwissenschaft Diplom – auslaufend
  • Wirtschaftsinformatik B.Sc.

Naturwissenschaften und Mathematik

  • Biologie Lehramt (Studium und Bewerbung an der Universität Hohenheim)
  • Chemie B.A. (Nebenfach)
  • Chemie B.Sc.
  • Chemie Diplom – auslaufend
  • Chemie Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Chemie Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Chemie M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Lebensmittelchemie (Staatsexamen)
  • Materialwissenschaft B.Sc.
  • Materialwissenschaft M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Mathematik B.A. (Nebenfach)
  • Mathematik B.Sc.
  • Mathematik Diplom – auslaufend
  • Mathematik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 u. später (GymPO I))
  • Mathematik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Mathematik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Naturwissenschaft und Technik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 u. später (GymPO I)
  • PHYSICS M.Sc.
  • Physik B.A. (Nebenfach)
  • Physik B.Sc.
  • Physik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Physik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Physik M.Sc.
  • Technische Biologie B.Sc.
  • Technische Biologie Diplom – auslaufend
  • Technische Biologie M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2012/13)

Sprach- und Kulturwissenschaften

  • Anglistik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Anglistik M.A.
  • Computational Linguistics M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Computerlinguistik Diplom – auslaufend
  • Deutsch Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Deutsch Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Englisch Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Englisch Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Französisch Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 u. später (GymPO I))
  • Französisch Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Germanistik (Literaturwissenschaft) B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Geschichte. Quellen und Deutungen M.A.
  • Geschichte. Zeit – Raum – Mensch B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Geschichte der Naturwissenschaft und Technik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Geschichte Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 u. später (GymPO I))
  • Geschichte Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Italienisch Lehramt (GymPO I) (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Kunstgeschichte B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Kunstgeschichte M.A.
  • Linguistik B.A. (Ein-Fach)
  • Linguistik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Literaturwissenschaft: Germanistik M.A.
  • Maschinelle Sprachverarbeitung B.Sc.
  • Philosophie/Ethik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Philosophie/Ethik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Philosophie B.A. (Ein-Fach)
  • Philosophie B.A. (Nebenfach)
  • Philosophie M.A.
  • Praxisorientierte Kulturphilosophie (dt.-frz.) M.A.
  • Romanistik B.A. (Ein-Fach)
  • Romanistik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Romanistik M.A.
  • Sprachtheorie und Sprachvergleich M.A.
  • Wissenskulturen M.A.

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

  • Berufspädagogik/Technikpädagogik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Betriebswirtschaftslehre, technisch orientiert B.Sc.
  • Betriebswirtschaftslehre, technisch orientiert M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Betriebswirtschaftslehre B.A. (Nebenfach)
  • Empirische Politik- und Sozialforschung (dt.-frz.) M.A.
  • Empirische Politik- und Sozialforschung M.A.
  • Pädagogik/Berufspädagogik B.A. (Hauptfach, Nebenfach) - auslaufend
  • Pädagogik Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 09/10) - auslaufend
  • Politikwissenschaft/Wirtschaftswissenschaft Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Politikwissenschaft B.A. (Nebenfach)
  • Politikwissenschaft Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Sozialwissenschaften (dt.-frz.) B.A.
  • Sozialwissenschaften B.A. (Ein-Fach)
  • Soziologie B.A. (Nebenfach)
  • Sport Lehramt (Studienbeginn im Lehramt ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Sport Lehramt (Studienbeginn im Lehramt bis inkl. WS 2009/10 (WPO))
  • Sportwissenschaft: Gesundheitsförderung M.A.
  • Sportwissenschaft B.A. (Ein-Fach)
  • Sportwissenschaft B.A. (Nebenfach)
  • Sportwissenschaft Diplom – auslaufend
  • Technikpädagogik B.Sc.
  • Technikpädagogik Diplom – auslaufend
  • Technikpädagogik M.Sc.
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre B.Sc.
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre Diplom – auslaufend
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Volkswirtschaftslehre B.A. (Nebenfach)
  • Wirtschaftsinformatik M.Sc.

Master:Online Weiterbildungsstudiengänge

Um auch dem wachsenden Markt für Weiterbildungsstudiengänge gerecht zu werden, bietet die Universität Stuttgart seit 2007 die Master:Online Studiengänge an. Diese vom Ministerium für Forschung, Wirtschaft und Kunst aufgrund ihrer Innovativität geförderten Studiengänge richten sich an Bachelor- und Diplomabsolventen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung und können durch das Blended Learning Konzept berufsbegleitend studiert werden. 80 % der Studieninhalte werden online von zu Hause erlernt, was durch eine enge Begleitung von Tutoren und diversen unterstützenden Technologien wie virtuellen Klassenzimmern und Foren ermöglicht wird. Momentan werden folgende Studiengänge angeboten:

  • Master:Online Bauphysik (M.Sc.)
  • Master:Online Integrierte Gerontologie (M.Sc.)[5]
  • Master:Online Logistikmanagement (M.Sc.)
  • Master:Online Nano- und Optoelektronik & Leistungselektronik (M.Sc.)

Universitätsbibliothek

Zweigstelle Vaihingen

Die Universitätsbibliothek Stuttgart hat ihren Hauptsitz seit ihrer Gründung im Jahre 1829 in der Stadtmitte von Stuttgart. Raumknappheit führte zu einem Ausbau des Universitätsbereiches in Stuttgart-Vaihingen seit 1957. Aus diesem Grund ist die UB seit dieser Zeit zweigeteilt. Inzwischen ist der größte Teil der naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Institute der Bibliothek in der Zweigstelle der UB in Stuttgart-Vaihingen angesiedelt. Architektur und Geisteswissenschaften sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften blieben im Bereich Stadtmitte. Die Bibliothek fungiert als klassische Universitätsbibliothek für die Ingenieur- und Naturwissenschaften. Für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften übernimmt diese Funktion ergänzend die Württembergische Landesbibliothek.

Sonstige Einrichtungen

Zur Universität gehört die Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, die am 1. Juli 2003 aus der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Stuttgart und der Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen, Otto-Graf-Institut, hervorgegangen ist. Das Otto-Graf-Institut war bereits seit 2000 Teil der Universität. Es ging aus der Amtlichen Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen bzw. deren 1980 durch Eingliederung der Chemisch-Technischen Prüfämter Stuttgart und Karlsruhe entstandenem Nachfolgeamt Forschungs- und Materialprüfungsanstalt Baden-Württemberg (Otto-Graf-Institut) hervor.

Seit 1972 ist die Universität im Besitz der Sternwarte Pfaffenwald.

Seit 2002 hat die Universität Stuttgart ein zentrales Alumni-Netzwerk aufgebaut, das sich an Absolventen, Studierende und Universitätsangehörige sowie Partner und Förderer der Universität Stuttgart richtet. "alumnius" ist das zentrale Äquivalent zu den zahlreichen Alumni-Clubs und Fördervereinen der Universität Stuttgart und vernetzt nationale und internationale Mitglieder aus allen Disziplinen und Fachbereichen. Als Kommunikations- und Servicenetzwerk bietet alumnius eine Vielzahl an Aktivitäten, die die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch der Netzwerkmitglieder fördern.

Aktuelle Ereignisse

Zukunftsoffensive

Im Sommer 2003 gab es größere Proteste der Studierenden, da die Universitätsleitung ein Papier, die sogenannte „Zukunftsoffensive der Universität Stuttgart“, vorgelegt hat, in dem unter anderem die Abschaffung der geisteswissenschaftlichen Lehramtsstudiengänge und einiger damit zusammenhängender Professuren angestrebt wurde. Nachdem die Proteste ein erhebliches Medienecho in den lokalen Zeitungen erfuhren, wurden die Planungen widerrufen, im Februar 2005 wurde schließlich beschlossen, die Lehramtsstudiengänge zunächst nicht anzutasten. Durchgesetzt wurde hingegen u. a. die Schließung der Institute für Geographie und Geologie.

Wie die Stuttgarter Zeitung am 3. Juni 2009 berichtete, plante Rektor Wolfram Ressel die Umwidmung von 25 Professuren, davon 10 in den Geisteswissenschaften. Diese Pläne wurden jedoch, auch aufgrund massiver Widerstände, nie umgesetzt.

Neu aufgestellt wurden allerdings die Erziehungswissenschaften und die Lehramtsausbildung. Besonders bei der Gewerbelehrerausbildung und der Berufspädagogik wird es Änderungen geben. Weiterentwickelt wurden auch die Geisteswissenschaften: Zum Wintersemester 2010/11 startete der Masterstudiengang Wissenskulturen, ein kulturwissenschaftlicher Studiengang im Rahmen der Philosophisch-Historischen Fakultät. Zudem wird die Stiftungsprofessur „Wirkungsgeschichte der Technik“ am Historischen Institut etabliert. Mit dieser Professur will die Berthold Leibinger Stiftung die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft und Kultur in historischer Perspektive fördern. Um die gezielte Neuausrichtung von Forschung und Lehre weiter voranzutreiben, hat die Universität Stuttgart im Mai 2011 eine externe Strukturkommission eingesetzt. Das siebenköpfige, mit international renommierten Vertretern aus allen Fachbereichen besetzte Gremium soll die Entwicklungspotentiale der Universität ausloten und darauf basierend Strukturempfehlungen ableiten. Die Kommission ist mit Experten aus Universitäten im In- und Ausland, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft besetzt, die zu gleichen Teilen die Natur- und Ingenieurswissenschaften wie auch die Geistes- und Sozialwissenschaften widerspiegeln. Den Vorsitz hat der Literaturwissenschaftler und frühere Rektor der Universität Konstanz, Prof. Gerhart von Graevenitz.

Exzellenzinitiative

Im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern werden an der Universität Stuttgart seit November 2007 das Exzellenzcluster „Simulation Technology“ (SimTech) und die Graduiertenschule „Advanced Manufacturing Engineering“ (GSaME) gefördert. Für die zweite Phase der Exzellenzinitiativestellen stellen beide Vorhaben Fortsetzungsanträge. Hinzu kommt die in der Vorbegutachtung erfolgreiche zusätzliche Graduiertenschule „Moderne Festkörperwissenschaften“ (Advanced Condensed Matter Science). Dieser liegt eine lange Tradition der Festkörperforschung an der Universität Stuttgart und ihren außeruniversitären Forschungspartnern zugrunde.

Siehe auch

Literatur

  • Festschrift zum 150-jährigen Bestehen der Universität Stuttgart. Hg. v. Johannes H. Voigt. DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01937-1.
  • Otto Borst: Schule des Schwabenlands. Geschichte der Universität Stuttgart DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01936-3.
  • Johannes H. Voigt: Universität Stuttgart. Phasen ihrer Geschichte. Konrad Wittwer, Stuttgart 1981, ISBN 3-87919-324-X.
  • Gerhard Zweckbronner: Ingenieurausbildung im Königreich Württemberg. Vorgeschichte, Einrichtung und Ausbau der Technischen Hochschule Stuttgart und ihrer Ingenieurwissenschaften bis 1900 – eine Verknüpfung von Institutions- und Disziplingeschichte. Schriften des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim Nr. 2. Konrad Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0549-3.
  • Die Universität Stuttgart nach 1945. Geschichte, Entwicklungen, Persönlichkeiten. Hg. im Auftrag des Rektorats von Norbert Becker und Franz Quarthal zum 175-jährigen Jubiläum der Universität Stuttgart. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004.
  • Universität Stuttgart. Innovation ist Tradition. Hg. im Auftrag des Rektorats und der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart v. Norbert Becker, Ulrich Engler, Ursula Zitzler zum 175-jährigen Bestehen der Universität Stuttgart. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0139-8.
  • Universität Stuttgart. Innovation is our Tradition. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0149-5.

Weblinks

 Commons: Universität Stuttgart – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Nachweise

  1. Zahlenspiegel 2010
  2. Zahlenspiegel 2010, Seite 27
  3. Zahlenspiegel 2010
  4. Universität als Campus – Campus als Stadt, Stuttgarter unikurier Nr. 80/November 1998
  5. Berufsbegleitender Weiterbildungsstudiengang Master:Online Integrierte Gerontologie M.Sc.

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Universität Stuttgart — Université de Stuttgart Université de Stuttgart Directeur: Prof. Dr. Ing. habil Wolfram Ressel Année de fondation: 1829 Technische Hochschule (École Supérieure Technique) depuis 1876, Universität (Université) depuis 1967 Ville …   Wikipédia en Français

  • Universität Stuttgart-Hohenheim — Vorlage:Infobox Hochschule/Träger fehlt Universität Hohenheim Gründung 1818 Ort Stuttgart Hohenheim …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Althistoriker an der Universität Stuttgart — In der Liste der Althistoriker an der Universität Stuttgart werden alle Hochschullehrer gesammelt, die an der Universität Stuttgart Alte Geschichte lehrten oder lehren. Das umfasst im Normalfall alle regulären Hochschullehrer, die Vorlesungen… …   Deutsch Wikipedia

  • Universität Karlsruhe — (TH)[1] Gründung 1825 Trägerschaft staatlich Ort …   Deutsch Wikipedia

  • Universität Karlsruhe (TH) — Universität Karlsruhe (TH)[1] Gründung 1825 Trägerschaft staatlich Ort …   Deutsch Wikipedia

  • Universität Mannheim — Gründung 1967 Trägerschaft staatlich Ort …   Deutsch Wikipedia

  • Stuttgart Neural Network Simulator — (Abkürzung: SNNS) ist ein Softwarepaket für künstliche neuronale Netze das zunächst an der Universität Stuttgart entwickelt wurde und zur Zeit (2009) an der Universität Tübingen gepflegt wird. Das Projekt wurde 1991 mit dem Deutschen… …   Deutsch Wikipedia

  • Stuttgart Universität — Vorlage:Infobox Hochschule/Träger fehltVorlage:Infobox Hochschule/Professoren fehlt Universität Stuttgart Gründung 1829 (Vereinigte Real und Gewerbesch …   Deutsch Wikipedia

  • Stuttgart — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Universität Tübingen — Vorlage:Infobox Hochschule/Träger fehlt Eberhard Karls Universität Tübingen Motto Attempto! Ich wag’s! Gründung …   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.