Basiliscus plumifrons
Stirnlappenbasilisk
Weiblicher Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons)

Weiblicher Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons)

Systematik
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Leguanartige (Iguania)
Familie: Corytophanidae
Gattung: Basilisken (Basiliscus)
Art: Stirnlappenbasilisk
Wissenschaftlicher Name
Basiliscus plumifrons
(Cope, 1876)

Der Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) gehört zur Unterordnung der Leguanartigen.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der Stirnlappenbasilisk erreicht eine Länge von rund 80 cm, wovon die Länge des Schwanzes mit 50 bis 55 cm zwei Drittel der Gesamtlänge beträgt. Namensgebend sind die Stirnlappen (die bei den Männchen deutlicher ausgeprägt sind und die Form eines Kopfsegels haben) auf dem Kopf und Hinterkopf des Basilisken. Der Körper ist insgesamt schlank gestaltet, die Beine sind dennoch kräftig gebaut. Die Färbung der Schuppen variiert zwischen dunkelgrün über smaragdgrün bis blaugrün. Zur Bauchseite hin werden die Schuppen heller. Der Rücken ist durch eine gelbliche bis bläuliche Sprenkelung gekennzeichnet. Die eindrucksvollen Hautkämme auf dem Rücken, die eine Höhe von 5 cm erreichen können, setzen sich bis zur Schwanzwurzel fort. Diese Hautkämme sind beim Weibchen etwas weniger stark ausgeprägt. Die Tiere können in Gefangenschaft bei guter Pflege bis zu 13 Jahre alt werden. In Freiheit sterben sie allerdings deutlich früher.

Bilder

Verbreitung

Der Stirnlappenbasilisk ist in den Regenwäldern und Feuchtgebieten Mittelamerikas zu Hause. Die Art ist insbesondere in Honduras, Costa Rica und Panama verbreitet. Stirnlappenbasilisken leben vorwiegend auf Bäumen in Wassernähe. Sie sind sehr gute Schwimmer und Taucher. Mit ihren verbreiterten Zehen sind sie für kurze Zeit in der Lage über dem Wasser zu laufen.

Nahrung

Insekten, Schnecken, Frösche, kleine Echsen und Fische gehören zur Nahrung des Stirnlappenbasilisken. Zusätzlich werden aber auch Früchte und Blüten verzehrt.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit ist an keine feste Jahreszeit gebunden. Das Weibchen legt nach einer Trächtigkeit von 40-45 Tagen bis zu 15 Eier, aus denen die Jungtiere nach durchschnittlich 60 bis 75 Tagen schlüpfen. Der Schlupfzeitpunkt ist stark von der Inkubationstemperatur abhängig. Die Jungechsen weisen eine Schlupflänge von rund 12 cm sowie ein Gewicht von 2,5 Gramm auf. Die erste Häutung erfolgt nach 5 bis 6 Wochen. Die Geschlechtsreife tritt Mitte des 2. Lebensjahres ein.

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