Basler Herbstmäss

Die Basler Herbstmesse, d'Herbschtmäss oder auch d'Mäss, ist ein alle Jahre stattfindender Jahrmarkt in der Stadt Basel. Wie der Name schon aussagt findet die Herbstmesse im Herbst statt.

Geschichte

Die Tradition dieses Jahrmarktes reicht bis ins Mittelalter zurück. Im Anschluss an das Konzil von Basel verlieh Kaiser Friedrich III. im Jahr 1471 der Stadt Basel das Privileg, alljährlich zwei grosse Handelsmessen durchzuführen, eine vor Pfingsten und eine im Herbst vor dem Martinstag. Während die Frühjahresmesse nur kurzen Bestand hatte, blieb die Herbstmesse ohne Unterbrechung bis heute erhalten. Sie ist damit der älteste Jahrmarkt der Schweiz und auch der grösste zwischen Stuttgart und Mailand.

Messe

Die Herbstmesse beginnt immer am letzten Samstag im Oktober und wird um Punkt zwölf Uhr mittags mit dem Messglöcklein im Martinsturm eingeläutet (mit einer Gratisfahrt auf den Vergnügungsbahnen), in früheren Jahren sogar schon um 11 Uhr und alle Fahrgeschäfte waren bis 12 Uhr gratis. Damit beginnt auf sechs Plätzen der Stadt gleichzeitig der Festbetrieb (in anderen Teilen der Schweiz Chilbi genannt). Gleichzeitig öffnen die Marktstände auf dem Petersplatz, und die Warenmesse in den Hallen der Messe Basel beginnt. In den darauf folgenden 16 Tagen bevölkern jeweils knapp eine Million Menschen den Messe-, Barfüsser-, Münster- und Petersplatz, die Rosentalanlage sowie das Kasernenareal. Neben den zahlreichen Fahrgeschäften gibt es eine Vielzahl an Buden mit kulinarischen Angeboten und Süssigkeiten. Der Krämermarkt auf dem festlich geschmückten Petersplatz dauert zwei Tage länger.

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