Battertfelsen
Battert
Südseite des Battert mit Battertfelsen

Südseite des Battert mit Battertfelsen

Höhe 568 m ü. NN
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Gebirge Schwarzwald
Geographische Lage 48° 46′ 44″ N, 8° 15′ 12″ O48.7788888888898.2533333333333568Koordinaten: 48° 46′ 44″ N, 8° 15′ 12″ O
Battert (Baden-Württemberg)
DEC
Battert
Besonderheiten Bekannter Kletterfelsen

Der Battert ist ein 568 m ü. NN hoher Berg am Westrand des Nordschwarzwalds nördlich von Baden-Baden. An seinem westlichen Abhang befindet sich die Ruine Schloss Hohenbaden, an der Südseite das Klettergebiet und Naturschutzgebiet, die Battertfelsen. Auf dem Bergrücken finden sich noch Überreste eines Ringwalls keltischer Siedler. Auf der Ostseite liegt die Gemeinde Ebersteinburg.

Das ganze Jahr über ist der Battert ein Ausflugsziel für Wanderer und Kletterer, die die 15–55 m hohen Battertfelsen zu erklimmen versuchen. Unter- und Oberhalb der Felswand führt ein Wanderweg rund um die Felsen. Die rote Felswand ist weithin sichtbar und gut über die Straße zur Ruine Hohenbaden (Altes Schloss) oder über einen Parkplatz bei Ebersteinburg zu erreichen.

Die Battertfelsen bestehen aus Sedimentgesteinen des Oberrotliegend. Diese entstanden vor ca. 251 - 299 Millionen Jahren. Im Gegensatz zur Umgebung wurden die Steine des Battertfelses entlang einer in Ost-West Richtung verlaufenden Störungszone verkieselt. Durch diese Verkieselung wurde der Stein widerstandsfähiger gegen Erosion.

Die Bekanntheit des Battert als Klettergebiet hat Baden-Baden Wilhelm Paulcke zu verdanken, der um 1885 die ersten Kletterrouten am Battert entdeckte. Seither ist eine Vielzahl von leichten bis schweren Routen begangen worden. Von II bis IX ist alles dabei.

Kletterrouten

  • Kuhkamin (III), um 1885
  • Marterkamin (IV+ bis V-), um 1885
  • Bockgrat (IV+), erstbegangen 1905
  • Alter Pforzheimer Weg (IV+), 1925 von Walter Stößer
  • Neuer Pforzheimer Weg (VI), von Walter Stößer
  • Wespenkante (V), von Walter Stößer
  • Neue Falkenwand (VII-), 1945 von Martin Schliessler
  • Kühnkante (VI+), Reinhard Karl und Kurt Jägel
  • Südostverschneidung (VII-), Martin Schliessler und Kurt Jägel

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