Bauhausbücher

Die Bauhausbücher waren eine Buchreihe, die von 1925 bis 1930 vom Bauhaus veröffentlicht wurde. Herausgeber waren Walter Gropius und László Moholy-Nagy. Die Bände erschienen im Albert Langen Verlag.

Die ursprüngliche Zielsetzung war, die am Bauhaus geleistete Arbeit darzustellen, zu rechtfertigen und zu erklären. Insgesamt wurden 14 Bände veröffentlicht, die sich in der Form abgeschlossener Monographien mit dem künstlerischen Schaffen und den zeitgenössischen Kunsttheorien beschäftigen.

Die Buchreihe

  • Walter Gropius, Internationale Architektur, Bauhausbücher 1, München 1925
  • Paul Klee, Pädagogisches Skizzenbuch. Bd. 2, München 1925
  • Adolf Meyer, Ein Versuchshaus des Bauhauses in Weimar. Bd. 3, München, 1925
  • Oskar Schlemmer, Die Bühne im Bauhaus, Bd. 4, München 1925
  • Piet Mondrian, Neue Gestaltung. Neoplastizismus, Bd. 5, Eschwege 1925
  • Theo van Doesburg, Grundbegriffe der neuen gestaltenden Kunst, Bd. 6, München 1924
  • Walter Gropius, Neue Arbeiten der Bauhauswerkstaetten, Bd. 7, München 1925
  • Lazlo Moholy-Nagy, Malerei. Fotografie. Film. Bd. 8, München 1925
  • Wassily Kandinsky, Punkt und Linie zur Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente. Bd. 9, München, 1926
  • Jan Peter Oud, Holländische Architektur, Bd. 10, München 1926
  • Kasimir Malewitsch, Die gegenstandslose Welt, Bd. 11, München 1927
  • Walter Gropius, Bauhausbauten Dessau. Bd. 12
  • Albert Gleizes, Kubismus. Bd. 13, München 1928
  • Laszlo Moholy-Nagy, Von Material zu Architektur, Bd. 14, 1929

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