Baur (Wuppertal)
Baur
Stadt Wuppertal
Koordinaten: 51° 14′ N, 7° 11′ O51.2385361111117.1838222222222315Koordinaten: 51° 14′ 19″ N, 7° 11′ 2″ O
Höhe: 315 m ü. NN
Postleitzahl: 42369
Vorwahl: 0202
Baur (Wuppertal)
Baur

Lage von Baur in Wuppertal

Baur ist eine Hofschaft im Stadtteil Ronsdorf der bergischen Großstadt Wuppertal (Nordrhein-Westfalen). Sie besteht aus zwei benachbarten Wohnplätzen.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Geografie

Baur liegt nordwestlich des Ronsdorfer Zentrums im Wohnquartier Ronsdorf-Mitte/Nord südlich des Lichtscheids auf einer Höhe von 315 Meter über Normalnull. In Baur entspringt der Dornbach, einer der Quellzuflüsse der Gelpe.

Geschichte

1426 wird „Buer“ erstmals urkundlich erwähnt. Die gleiche Schreibweise findet sich in der Topographia Ducatus Montani von Erich Philipp Ploennies, eine weitere Schreibweise der frühen Neuzeit lautet „Auf’m Bawer“.

Im Mittelalter lag Bauer an dem nördlichsten Punkt des Kirchspiels Lüttringhausen im bergischen Amt Beyenburg an der Grenze zu dem Amt Elberfeld.

Baur gehörte im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit zur Honschaft Erbschlö, war aber nicht den bergischen Herzögen bzw. deren Beyenburger Amtmann abgabepflichtig, sondern unterstand nach einer Abgaben- und Dienstbefreiung durch Herzog Adolf von Jülich-Berg dem Klosters Steinhaus in Beyenburg.[1] Vermutlich besaß Baur als Klostergut eine eigene Kapelle. Diese wird in der benachbarten Ortslage Kapellen angenommen.[1]

Östlich und südlich von Baur verlief im Spätmittelalter die Elberfelder Linie der Bergischen Landwehr. Aus Urkunden des 18. Jahrhunderts ist der Baurer Schlagbaum in der Landwehr belegt, so dass man von einer größeren Bedeutung der Straße durch Baur ausgehen kann.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Gerd Helbeck, „Beyenburg – Geschichte eines Ortes an der bergisch-märkischen Grenze und seines Umlandes“, Band I (Das Mittelalter: Grundlagen und Aufstieg), ISBN 978-3-9811749-1-5

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