Bausack
Bausack
Bausack mit Turm und Material
Bausack mit Turm und Material
Daten zum Spiel
Autor Klaus Zoch
Verlag Zoch Verlag,
Milton Bradley,
Marektoy,
u. a.
Erscheinungsjahr 1987
Art Geschicklichkeitsspiel
Mitspieler 2 bis 6
Dauer 15 – 30 Minuten
Alter ab 6 Jahren
Auszeichnungen

Spiel des Jahres 1988: Auswahlliste

Der Bausack ist ein Geschicklichkeitsspiel von Klaus Zoch, bei dem es darum geht, unterschiedlich geformte Holzteile aufeinander zu stapeln. Es erschien im Zoch Verlag im Jahre 1987. Das Spiel richtet sich an zwei bis sechs Mitspieler im Alter ab fünf Jahren, stellt aber nicht ausschließlich ein Kinderspiel dar (strategische Varianten sind allerdings älteren Teilnehmern empfohlen). Die Spieldauer einer Partie Bausack liegt etwa bei 15-30 Minuten.

Inhaltsverzeichnis

Material

Das Spiel wird in Form eines kleinen Sackes vertrieben und dieser Bausack enthält etwa 70 Holzteile der verschiedensten Formen und Größen, mit denen fünf verschiedene Varianten gespielt werden können. Ein Säckchen getrockneter Bohnen als Zahlungsmittel liegt ebenfalls bei. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Bausack ein Novum, da ein Spiel zum ersten Mal von der üblichen Spieleschachtel abwich. Den Bausack gibt es auch in einer Design-Ausführung mit 30 Zusatzteilen und den Holzformen in Rot und Schwarz als Sac Noir.

Die fünf Varianten

Je nach Spielerzusammensetzung (Kinder, Kinder plus Erwachsene, Erwachsene) kann eine der fünf Varianten gewählt werden, die neben Geschick auch eine unterschiedliche Portion Taktik beinhalten:

Turmbau zu Babel

Bausackturm

Alle Spieler bauen gemeinsam an einem Turm. Stürzt der Turm ein, bekommt der Spieler, der das letzte sichere Bauteil beisteuerte, eine Bohne. Sieger ist wer zuerst fünf Bohnen hat.

Baukette

Der Sack wird in der Mitte des Tisches ausgeschüttet. Nun nehmen sich die Spieler reihum zwölf Holzteile. Die Kette muss genau der späteren Bauabfolge entsprechen. Jeder Spieler bekommt ein Fundament und wessen Bauwerk am längsten stehen bleibt, gewinnt.

Knock Out

Jeder Spieler erhält zehn Bohnen als Startkapital. Der Startspieler wählt ein Bauteil aus und hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder versteigert er es normal, Höchstgebot gewinnt und er darf das erste abgeben, oder er versteigert es „Zum Ablehnen“. Wer es nicht haben will, muss bezahlen. Wessen Turm am längsten stehen bleibt, gewinnt.

Hochstapelei

Wer an der Reihe ist versteigert ein Bauteil, das er dann entweder bei sich selbst einbauen muss oder bei einem Mitspieler.

3 x Rot gewinnt

Der Gewinner der Auktion darf entscheiden, wo das Bauteil eingebaut werden soll: im eigenen oder fremden Turm.

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