Bayerische Heimat- und Königspartei

Die Bayerische Heimat- und Königspartei (BHKP) war eine monarchistische und bayerisch-patriotische Partei in Bayern. Sie war nicht identisch mit dem „Bayerischen Heimat- und Königsbund“ (heute Bayernbund) und darf auch nicht verwechselt werden mit der Bayerischen Volkspartei sowie der noch heute bestehenden Bayernpartei.

Die Bayerische Heimat- und Königspartei trat unter anderem für die Wiederherstellung der Monarchie ein. Sie wurde 1945 gegründet, am 23. Januar 1946 von der US-Militärregierung in Bayern zugelassen, jedoch noch im selben Jahr durch diese wieder verboten. Die Partei konnte nach dem Ende der Militärregierung 1949 neu konstituiert werden. Am 23. Juli 1950 wurde die Partei neu gegründet, hatte im Nachkriegsbayern jedoch keinen politischen Erfolg mehr.

Ihr langjähriger Vorsitzender war der Arzt Max Lebsche.

Siehe auch

Literatur

  • "Bayernpartei und Bayerische Heimat- und Königspartei" in: Barbara Fait: "Demokratische Erneuerung unter dem Sternenbanner. Amerikanische Kontrolle und Verfassungsgebung in Bayern 1946.", Düsseldorf (Droste Verlag) 1998. (Drittes Kapitel, Abschnitt 6)

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