Bayerische Staatsbank

Die Bayerische Staatsbank AG war eine bayerische Großbank. Sie wurde 1971 von der Bayerischen Vereinsbank AG übernommen.

Geschichte

Die Bank wurde 1780 durch Markgraf Alexander von Brandenburg-Ansbach als Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco in Ansbach gegründet. Im Rahmen der Integration der hohenzollerschen Markgraftümer in das Königreich Preußen firmierte sie ab 1792 als Königlich Preußische Banco in Franken. 1806 wurde die Bank zusammen mit dem Fürstentum Ansbach bayerisch, der neue Name lautete Königlich Baierische Banco. Im Folgejahr 1807 wurde der Sitz der Bank nach Nürnberg in die Gebäude des ehemaligen Heilsbronner Hofes am Lorenzer Platz verlegt (heute: Hauptsitz der VR Bank Nürnberg). Es bürgerte sich die Bezeichnung Königliche Bank Nürnberg ein. Bis 1871 war das Geschäftsgebiet auf die fränkischen Landesteile und die Pfalz beschränkt. 1875 gründete die Bank eine Zweigniederlassung in München, die Königliche Filialbank. Mit dem Ende der Monarchie in Bayern erhielt die Bank 1918 den Namen Bayerische Staatsbank.

1935 wurden die Bayerische Notenbank und die Bayerische Staatsbank verschmolzen.

Bankpräsidenten

  • Christian von Pfeufer (1862-1878)
  • Ferdinand von Landgraf (1878-1898)
  • Andreas von Seisser (1898-1909)
  • Wilhelm von Burkhard (1909-1915)
  • Franz von Coluzzi (1915-1919)

Das ehemalige Firmenarchiv befindet sich im Bayerischen Wirtschaftsarchiv.

Weblinks


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