Bayerische Wirtschaftsarchiv

Das Bayerische Wirtschaftsarchiv (BWA) ist eine Einrichtung der bayerischen Industrie- und Handelskammern in München.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1986 wurde von der IHK München und Oberbayern ein regionales Wirtschaftsarchiv eingerichtet. Im Jahr 1994 wurde dann durch die bayerischen Industrie- und Handelskammern das Bayerische Wirtschaftsarchiv aufgebaut. Das Münchner Archiv diente dabei als Grundlage. Das BWA hat 2002 den Arbeitskreis Wirtschaftsarchive Bayern begründet, der die Arbeit von Wirtschaftsarchivaren in Bayern fördern und erleichtern soll.

Aufgabe

Nach Artikel 14 des Bayerischen Archivgesetzes können die IHKs auch dem BWA ihre archivwürdigen Unterlagen zur dauerhaften Aufbewahrung überlassen. Zusätzlich übernimmt das BWA Bestände von Unternehmen, die nicht von diesen selber gepflegt werden können oder von der Vernichtung bedroht sind. Auch andere Unterlagen aus der Wirtschaft (z.B. von Verbänden, Nachlässe, usw.) werden vom BWA gesammelt.

Bestände

Circa 200 verschiedene Bestände mit einem Umfang von über 3800 laufenden Metern. Neben den Unterlagen der verschiedenen Kammern sind unter anderem die Firmenarchive verschiedener bayerischer Unternehmen untergebracht, z.B.

Benutzung

Das BWA ist ein öffentlich Archiv, dessen Bestände unter Beachtung der allgemeinen Schutz- und Sperrfristen des Bayerischen Archivgesetzes sowie spezieller Vereinbarungen mit den Eigentümern allen zugänglich ist, die ein berechtigtes Interesse nachweisen können. Normalerweise ist die Nutzung des Archivs gebührenfrei.

Standort

Orleansstraße 10-12, 81669 München

Sonstiges

Die Arbeit des BWA wird durch den Förderkreis Bayerisches Wirtschaftsarchiv e.V. unterstützt.

Literatur

Angela Toussaint, Richard Winkler, Eva Moser: Das Bayerische Wirtschaftsarchiv und seine Bestände, Bayerischer Industrie- und Handelskammertag, 2000

Weblinks

48.12442911.5984737Koordinaten: 48° 7′ 28″ N, 11° 35′ 55″ O


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