Bayerischer Eissportverband

Der Bayerische Eissportverband ist der Bayerische Fachverband für die Eissportarten und damit auch Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband und in die jeweiligen Bundesfachsportverbände. Gegründet wurde der Verband zwischen den beiden Weltkriegen. Er ist unterteilt in die Fachsparten Eishockey, Eiskunstlauf, Curling, Eisstocksport und Eisschnelllauf.

Nach dem letzten veröffentlichen Stand [1] hat der Verband über 1.500 Mitgliedsvereine mit über 119.000 Mitgliedern.

Die Fachsparte Eishockey des Verbandes organisiert den bayerischen Amateurligenspielbetrieb im Eishockey, der sich für den Seniorenbereich und den Nachwuchsaltersklassen der Junioren, Jugend und Schüler in Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern unterteilt - als Besonderheit wurde von der Fachsparte noch bis 2006/07 Natureisligen durchgeführt, an deren Jugendspielklasse zuletzt drei Mannschaften aus Thanning, Lenggries und Gaißach teilnahmen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Verbandes bis 1945

  • 1906 Gründung des Bayerischen Eislaufbezirks in Nürnberg als Landesvereinigung für Eislaufsport unter Beteiligung von u.a. Kunsteislaufweltmeister G. Fuchs. Die Gründungsvereine des Verbandes kommen aus Augsburg, Bamberg, Lindau, München und Nürnberg.
  • 1914 Die Vorbereitungsarbeiten für die Einführung der Sportart Eishockey, Eisschiessen durch den Verband werden durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert.
  • zwischen 1922 und 1931 Umbenennung des Verbandes in Bayerischer Eissportverband mit Aufnahme von weiteren Sportarten.
  • 1932 Umbenennung in Bayerischer Eis- und Rollsportverband nach Aufnahme der Rollsportarten.
  • 1934 Umwandlung des Verbandes in das Fachamt für Eis- und Rollschuhsport im Rahmen der Auflösung der eigenständigen Sportverbände.
  • 1945 Wiedergründung als Bayerischer Eissportverband. Die Rollsportarten gründen wieder einen eigenen Verband

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. [1]

Weblinks


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