Bayerischer Musikrat

Der Bayerische Musikrat e.V. (BMR) ist die Interessenvertretung der am bayerischen Musikleben beteiligten Institutionen, Verbände und Organisationen in der Öffentlichkeit.

Geschichte und Aufgaben

Der Bayerische Musikrat wurde am 21. Juni 1977 gegründet. Er hat seinen Sitz in München.

Er besteht aus den beiden großen Gemeinschaften Aktionsgemeinschaft Musik in Bayern e.V. (Zusammenschluss von Verbänden und Institutionen aus dem Bereich der Musikberufe) und dem Landesverband Singen und Musizieren in Bayern e.V. (Zusammenschluss von Verbänden des Laienmusizierens).

Er wird aus den Beiträgen seiner Mitgliedsverbände und staatlichen Zuschüssen finanziert.

Der Bayerische Musikrat informiert und berät Parlament und Regierung. Er ist der Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen. Der Bayerische Musikrat ist das Forum der Verbände und Institutionen zur einvernehmlichen Klärung auch kontroverser Fragestellungen und übernimmt bestimmte Aufgaben im Auftrage des Staates, z. B. Begabtenförderung, Orchesterakademie, Singakademie.

Der BMR führt in eigenen Ausschüssen spezielle Veranstaltungen und Projekte durch, z. B. Chor- und Orchesterwettbewerbe, Dirigierkurse, Kompositionsaufträge, Europa-Tage der Musik. Außerdem wirkt er im Stiftungsrat des "Bayerischen Musikfonds" mit. Ebenso arbeitet er im Deutschen Musikrat mit und pflegt die Zusammenarbeit mit anderen Landesmusikräten. Schließlich fördert die Zusammenarbeit von professionellen Musikern und Laienmusikern und vergibt die Auszeichnung "Silberner Wirbel".

Organisation

Präsident des Bayerischen Musikrates ist seit 8. November 2008 Thomas Goppel. Geschäftsführer ist Jürgen Schwarz.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Monteverdichor Würzburg — Sitz: Würzburg / Deutschland Gründung: 1992 Gattung: gemischter Chor …   Deutsch Wikipedia

  • Julius Gessinger — 1979 Julius Gessinger (* 1899 in Kupferzell; † 1986 in Schwäbisch Hall) war ein deutscher Komponist. Leben und Wirken Julius Gessinger kam über den Lehrerberuf zur Musik und studierte an den Musikhochschulen Stuttgart und Leipz …   Deutsch Wikipedia

  • Jugendmusikschule — Als Musikschule wird eine Einrichtung bezeichnet, in der Musik unterrichtet wird. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Öffentliche Musikschulen 3 Private Musikschulen 4 Siehe auch 5 Literatur …   Deutsch Wikipedia

  • Musikschullehrer — Als Musikschule wird eine Einrichtung bezeichnet, in der Musik unterrichtet wird. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Öffentliche Musikschulen 3 Private Musikschulen 4 Siehe auch 5 Literatur …   Deutsch Wikipedia

  • Marschkapelle — Spielmannszug eines Musikkorps der Bundeswehr beim Großen Zapfenstreich. Ein Spielmannszug bezeichnet im engeren Sinn eine Musikgruppe, bestehend aus Marschtrommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken. Er wurde vorwiegend… …   Deutsch Wikipedia

  • Musikzug — Spielmannszug eines Musikkorps der Bundeswehr beim Großen Zapfenstreich. Ein Spielmannszug bezeichnet im engeren Sinn eine Musikgruppe, bestehend aus Marschtrommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken. Er wurde vorwiegend… …   Deutsch Wikipedia

  • Spielleutecorps — Spielmannszug eines Musikkorps der Bundeswehr beim Großen Zapfenstreich. Ein Spielmannszug bezeichnet im engeren Sinn eine Musikgruppe, bestehend aus Marschtrommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken. Er wurde vorwiegend… …   Deutsch Wikipedia

  • Tambourcorps — Spielmannszug eines Musikkorps der Bundeswehr beim Großen Zapfenstreich. Ein Spielmannszug bezeichnet im engeren Sinn eine Musikgruppe, bestehend aus Marschtrommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken. Er wurde vorwiegend… …   Deutsch Wikipedia

  • Verband deutscher Musikschulen — Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) ist der Fachverband und Trägerverband der öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen in Deutschland. In ihm sind mehr als 900 (die einstige Maximalgröße von 1.006 Musikschulen wird inzwischen deutlich… …   Deutsch Wikipedia

  • Egk — Briefmarkenausgabe anlässlich des 100. Geburtstages von Werner Egk (Deutschland 2001) Werner Egk (* 17. Mai 1901 in Auchsesheim, heute zu Donauwörth; † 10. Juli 1983 in Inning am Ammersee; eigentlich Werner Joseph Mayer, das Pseudonym …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”