Bayerisches Geologisches Landesamt

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (kurz LfU) ist eine Landesbehörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und befindet sich mit seinem Hauptsitz in Augsburg. Es erhebt und bewertet Messungen über den Zustand der Umwelt in Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Bayerische Landesamt für Umwelt ging aus den drei ehemaligen Landesämtern für Geologie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft sowie aus Teilen des Landesamts für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik hervor und nahm in seiner jetzigen Form am 1. August 2005 seine Arbeit auf.

Heute beschäftigt die Behörde über 1.000 Ingenieure, Techniker, Wissenschaftler, Labor- und Verwaltungskräfte.

Aufgaben

Aufgabe des Landesamtes für Umwelt ist die Erhebung und Bewertung von umweltrelevanten Daten, die Auskunft über den aktuellen und zukünftigen Zustand der bayerischen Umwelt geben sollen. Aus den gewonnenen Ergebnissen soll das Amt mit seinen verschiedenen Abteilungen anschließend Strategien und Ziele für eine nachhaltige Sicherung der Umwelt und einen damit verbundenen Umweltschutz erarbeiten.

Das LfU tritt sowohl als Aufsichts- als auch als Genehmigungsbehörde auf und erstellt darüber hinaus Gutachten und Stellungnahmen zu Anfragen von anderen Behörden, öffentliche Einrichtungen oder Instituten. Das Amt berät außerdem unabhängige Unternehmen und Organisationen und veranstaltet Kongresse und Fachtagungen.

Standorte

Das Landesamt für Umwelt hat seinen Hauptsitz im Augsburger Universitätsviertel unweit der Universität, mit der es eng zusammenarbeitet. Weitere Dienststellen befinden sich in Hof, Kulmbach, Marktredwitz und Wielenbach. Außerdem betreibt die Behörde das Josef-Vogl-Technikum in Augsburg und die Staatliche Vogelschutzwarte in Garmisch-Partenkirchen.

Die Dienststellen der Vorgängerbehörden, die sich allesamt in München befinden, werden schrittweise auf die anderen Standorte verteilt und aufgelöst.

Organisation

Das LfU wird von seinem Präsidenten Prof. Dr. Albert Göttle und Vizepräsident Dr. Bernd Matthes geleitet und besteht aus zehn fachspezifischen Abteilungen sowie der "Abteilung Z" für zentrale Aufgaben und Dienstleistungen.

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