Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde

Das Bayerische Jahrbuch für Volkskunde ist eine wissenschaftliches Jahrbuch zum Thema Volkskunde. Es hat den größten Rezensionsteil unter allen deutschsprachigen volkskundlichen Zeitschriften und Jahrbüchern (Stand: 2007).

Geschichte

Das Jahrbuch wurde 1914 von Friedrich von der Leyen und Adolf Spamer als Zeitschrift unter dem Namen Bayerische Hefte für Volkskunde gegründet und vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, der damals Landesverein für Heimatschutz hieß, herausgegeben. 1925 wurde die Bayerischen Hefte für Volkskunde mit der anderen Zeitschrift des Landesvereins für Heimatschutz die Hefte für Volkskunde zu einem Jahrbuch zusammengelegt. 1938 erschien das Jahrbuch vorerst das letzte Mal. Da die Hefte für Volkskunde wieder selbstständig wurden und der Zeitschrift Schönere Heimat, einer weiteren Publikationsreihe des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, beigelegt. Erst 1950 wurde das Bayerische Jahrbuch für Volkskunde wieder aufgelegt und wird heute vom Institut für Volkskunde in München herausgegeben.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Georg R. Schroubek — (* 11. Juli 1922 in Prag; † 6. April 2008 in Lindau (Bodensee)) war ein tschechischer Volkskundler. Inhaltsverzeichnis 1 Werdegang 2 Stiftung „Sonderfonds Östliches Europa” …   Deutsch Wikipedia

  • Moser-Rath — Elfriede Moser Rath (* 3. Februar 1926 in Wien; † 1993 in Unterhaching) war eine österreichische Volkskundlerin und Erzählforscherin. Sie promovierte 1949 in Wien mit der Arbeit Studien zur Quellenkunde und Motivik obersteirischer Volksmärchen… …   Deutsch Wikipedia

  • Elfriede Moser-Rath — (* 3. Februar 1926 in Wien; † 1993 in Unterhaching) war eine österreichische Volkskundlerin und Erzählforscherin. Sie promovierte 1949 in Wien mit der Arbeit Studien zur Quellenkunde und Motivik obersteirischer Volksmärchen aus der Sammlung… …   Deutsch Wikipedia

  • Kuhhaut — Das geht auf keine Kuhhaut: es läßt sich gar nicht alles sagen; es ist nicht zu beschreiben; eigentlich: es läßt sich auf kein noch so großes Pergament schreiben, denn gemeint ist hier die Kuhhaut als große Schreibfläche. Die Wendung ist in den… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Beten (Mythologie) — V.l.n.r.: Ainpet, Gberpet und Firpet. Holztafel von 1643. St. Alto in Leutstetten bei Starnberg. Als drei Beten (auch Bethen, Beden oder lautähnlich geschrieben) bezeichnet man die christliche Dreiergruppe der Heiligen Einbeth, Warbeth und… …   Deutsch Wikipedia

  • Die drei Beten — V.l.n.r.: Ainpet, Gberpet und Firpet. Holztafel von 1643. St. Alto in Leutstetten bei Starnberg. Als drei Beten (auch Bethen, Beden oder lautähnlich geschrieben) bezeichnet man die christliche Dreiergruppe der Heiligen Einbeth, Warbeth und… …   Deutsch Wikipedia

  • Die drei Bethen — V.l.n.r.: Ainpet, Gberpet und Firpet. Holztafel von 1643. St. Alto in Leutstetten bei Starnberg. Als drei Beten (auch Bethen, Beden oder lautähnlich geschrieben) bezeichnet man die christliche Dreiergruppe der Heiligen Einbeth, Warbeth und… …   Deutsch Wikipedia

  • Elfriede Moser-Rath — (3 February 1926 in Vienna, Austria 1993 in Unterhaching, Germany) was an Austrian ethnologist specializing in folk tales (folklorist), and early modern literature. Moser Rath received her doctorate in 1949 from the University of Vienna with the… …   Wikipedia

  • Beten (mythology) — The three Beten (or Bethen, Beden) are a German group of three saints. They are adored in minor churches and chapels in Bolzano Bozen (Italy), Upper Bavaria, Baden and the Rhineland. Although the cult of the Three Virgins is known since the late… …   Wikipedia

  • Herz — Zahlreiche Redensarten beruhen auf der alten Auffassung des Herzens als dem Sitz der Empfindung, auch des Mutes: Einem ans Herz gewachsen sein; ihn sehr lieb haben; vgl. französisch ›tenir a cœur à quelqu un‹; ähnlich: Jemandem im (am) Herzen… …   Das Wörterbuch der Idiome

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”