Bayerisches Rotes Kreuz
Bayerisches Rotes Kreuz
Kompaktlogo des Bayerischen Roten Kreuzes
Typ Körperschaft des öffentlichen Rechts
Sitz München, Deutschland
Personen

Christa von Thurn und Taxis, Präsidentin

Schwerpunkt Humanitäre Hilfe, Humanitäres Völkerrecht, Sozialarbeit
Website http://www.brk.de/
Motorradstreife im Einsatz

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) ist ein Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Im Gegensatz zu allen anderen Rotkreuzverbänden in Deutschland, die in der Rechtsform eingetragener Vereine organisiert sind, ist das BRK eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium des Innern. Sitz des BRK ist Garmischer Straße 19–21 in München. Präsidentin des BRK ist seit 2003 (zunächst amtierend, am 8. November gewählt) Christa Prinzessin von Thurn und Taxis. Vizepräsidenten sind Bernd Sibler und Dr. Paul Wengert. Geschäftsführer des BRK-Landesverbandes sind derzeit Leonhard Stärk und Dieter Deinert.

Die Mitgliederzahl des Bayerischen Roten Kreuzes beträgt rund 1.100.000 Mitglieder (2003). Damit ist das BRK der größte Landesverband des DRK.

Inhaltsverzeichnis

Gliederung des BRK

Der Landesverband gliedert sich in

  • die Landesgeschäftsstelle
  • 5 Bezirksverbände und
  • 73 Kreisverbände

Die BRK-Bezirksverbände

Das BRK ist analog zur politischen Gebietseinteilung in Bayern strukturiert. Die sieben Regierungsbezirke bilden fünf BRK-Bezirksverbände: Oberbayern, Niederbayern/Oberpfalz, Ober- und Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben.

Die ehrenamtlichen Gemeinschaften des BRK

  • Bereitschaften (ca. 42.700 Mitglieder im BRK)
  • Wasserwacht (ca. 53.900 aktive Mitglieder zzgl. 64.500 weitere Mitglieder der Wasserwacht)
  • Bergwacht (ca. 5.700 Mitglieder)
  • Bayerisches Jugendrotkreuz (ca. 47.000 Mitglieder – Summe aller BRK-Mitglieder bis 27 Jahre, welche sich zusätzlich für die Jugendarbeit engagieren: ca. 99.200)

In diesen Gemeinschaften kann man sich ehrenamtlich in den vielfältigsten Aufgabenbereichen engagieren.

Marienvereine

Die Marienvereine sind seit 2005 offizielle Gemeinschaften innerhalb der Rotkreuzgemeinschaften, Mitglied des Bayerischen Roten Kreuzes. Entstanden sind sie um die Jahrhundertwende auf Betreiben der Herzogin Maria von Sachsen-Coburg und Gotha, als Rot-Kreuz Hilfs- und Betreuungsvereine. Sie bilden ein Kuriosum innerhalb der Strukturen des Bayerischen und des Deutschen Roten Kreuzes, da es die heute dreißig Marienvereine nur im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha gibt. Von diesem gehören heute die Gegenden um Königsberg in Unterfranken und um Coburg in Oberfranken zu Bayern.

Soziale Dienstleistungen

Neben den ehrenamtlichen Bereichen bietet das Bayerische Rote Kreuz eine Vielzahl von sozialen Dienstleistungen an. Z.B.

Weblinks


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