Beara-Halbinsel
Beara-Halbinsel
Lage der Beara-Halbinsel
Lage der Beara-Halbinsel
Gewässer Atlantischer Ozean

Geographische Lage

51° 43′ 48″ N, 9° 50′ 24″ W51.73-9.84Koordinaten: 51° 43′ 48″ N, 9° 50′ 24″ W
Beara-Halbinsel (Irland)
Beara-Halbinsel
Länge 50 km
Breite 15 km
Die Beara-Halbinsel, vom Healy-Pass aus gesehen
Die Beara-Halbinsel, vom Healy-Pass aus gesehen

Die Beara-Halbinsel (irisch: Béarra), auch Caha-Halbinsel genannt, liegt in Irland südlich der Iveragh Halbinsel (mit dem Ring of Kerry) und gehört zum kleineren Teil zum County Kerry, während der größere Teil zum County Cork gehört. Sie liegt westlich der Passstraße, die die Orte Kenmare im County Kerry und Glengariff im County Cork verbindet.

Die Halbinsel ist bergig mit nur wenigen Wäldern, etwa 50 km lang und am Anfang 15 km breit. Sie verjüngt sich keilförmig. An ihrem Ende liegt Dursey Island. Südlich vor der Beara-Halbinsel bei Castletownbere, dem größten Ort der Halbinsel, liegt Bere Island. Durch die vorgelagerte Insel wird der große Hafen der Stadt seeseitig geschützt. Castletownberehaven ist der zweitgrößte Naturhafen der Welt (nach Sydney in Australien). Er war lange Zeit von großer strategischer Bedeutung. Auf Bere-Island befinden sich zahlreiche militärische Befestigungsanlagen aus historischer Zeit.

In ihrer touristischen Attraktivität fällt die Beara-Halbinsel gegenüber den nördlicheren Halbinseln nur wenig ab. Der Ring of Beara ist jedoch wegen der engen und kurvigen Straßen für Reisebusse und Wohnmobile über 2,8t verboten, daher ist sie touristisch weniger erschlossen.

Die Halbinsel ist nach der altirischen Fruchtbarkeitsgöttin Beara (Caillech Bhéarra) benannt und hat außer dem Felsen von Kilcatherine an der Nordküste, der der Göttin gewidmet ist, eine Ansammlung an prähistorischen Monumenten. Die Christianisierung von Beara erfolgte durch die „Nonne von Beara“. Es gibt auch Quellen, die besagen, der Name Beara käme von der spanischen Prinzessin Bera, die die Frau des ersten Königs von Munster war.[1]

Cork und Kerry bieten eine Konzentration von:

Über 600 Menhiren

Die Zahl der Steinkreise ist unübersehbar. Unter ihnen ragen die von Ardgroom, Derrintaggart West, Dromroe, Kenmare und Uragh heraus. Wedge tombs (Killough East, Kilmacowen) und Boulder tombs sind Vertreter der megalithischen Bauwerkstypen. Hier ist auch ein Sortiment an Bullaun- und Oghamsteinen sowie der Typ des Ringforts (Teernahillane) vertreten. Nicht zuletzt sind die für Irland obligatorischen Heiligen Quellen zahlreich. Der Kupfer- und der zugehörige Malachitabbau zwischen Allihies und Castletownbere hat eine mehrtausendjährige Tradition.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Geschichte der O'Sullivans

Literatur

  • Brenneman, W. and M.: Crossing the circle at the holy wells of Ireland. 1995, ISBN 0-8139-1548-1.
  • Harbison P. National monuments Ireland
  • Healy E.: In search of ireland´s holy wells. 2001, ISBN 0-86327-865-5

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