A13 (Schweiz)
Verlauf der A13
A13Swiss.svg
A13 Swiss Highway-de.svg
Basisdaten
 Gesamtlänge: ca. 195 km
Anschlussstellen
A1Swiss.svg E60-SUI.svg

AB-AS.svg (1) St. Margrethen  E43-SUI.svg (Verzweigung zur S18 - geplant)
AB-AS.svg (2) Au SG  E60-SUI.svg
AB-AS.svg (3) Widnau
Parkplatz Parkplatz Kriessern
AB-AS.svg (4) Kriessern
AB-Tunnel.svg Tunnel Montlingen (300 m)
AB-AS.svg (5) Oberriet
AB-AS.svg (6) Sennwald
AB-AS.svg (7) Haag
AB-AS.svg (8) Buchs SG Hauptstrasse Nummer 16.svg
Tankstelle Rastplatz Raststätte Rheintal
AB-AS.svg (9) Sevelen
AB-AS.svg (10) Trübbach
AB-Vzw.svg (11) Verzweigung Sarganserland A3Swiss.svg
AB-AS.svg (12) Bad Ragaz
Tankstelle Rastplatz Raststätte Heidiland
AB-AS.svg (13) Maienfeld
AB-AS.svg (14) Landquart Hauptstrasse Nummer 3.svg Hauptstrasse Nummer 13.svg Hauptstrasse Nummer 28.svg
Parkplatz Parkplatz Zizers
AB-AS.svg (15) Zizers Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AS.svg (16) Chur Nord Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AS.svg (17) Chur Süd
AB-AS.svg (18) Reichenau Hauptstrasse Nummer 19.svg
Autobahnende

Autostrasse A13
AB-AZ.svg (19) Bonaduz Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg Plazzas (252 m)
AB-Brücke.svg Hinterrheinbrücke Bonaduz
AB-Tunnel.svg Isla-Bella (2449 m)
Autostrasse A13

Autostrasse A13 (richtungsgetrennt)
Zeichen 123.svg AB-Tunnel.svg Isla-Bella (2435 m) – "zweite Etappe"
AB-AS.svg (20) Rothenbrunnen
AB-AS.svg (21) Thusis Nord und Raststätte Viamala
AB-AS.svg (22) Thusis Süd
Autostrasse A13 (richtungsgetrennt)

Autostrasse A13
AB-Tunnel.svg Crapteig (2171 m)
AB-Tunnel.svg Rongellen III (135 m)
AB-AZ.svg (23) Viamala Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg Viamala (742 m)
AB-Tunnel.svg Bargias (416 m)
AB-Tunnel.svg Wegerhaus (228 m)
AB-AZ.svg (24) Zillis Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AZ.svg (25) Andeer Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg Bärenburg (998 m)
AB-AZ.svg (26) Rofla / Avers Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg Galerie Rofla
AB-Brücke.svg Roflabrücke
Parkplatz Parkplatz Rofla
AB-Tunnel.svg Rofla (995 m)
AB-Brücke.svg Traversabrücke
AB-Tunnel.svg Traversa (375 m)
AB-AZ.svg (27) Sufers Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AZ.svg (28) Splügen
AB-AZ.svg (29) Medels Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AZ.svg (30) Nufenen Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg Casanwald (1230 m)
AB-AZ.svg (31) Hinterrhein Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AZ.svg (32) San-Bernardino-Pass Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg San-Bernardino-Tunnel (6600 m)
AB-AZ.svg (33) San Bernardino Hauptstrasse Nummer 13.svg
Parkplatz Parkplatz San Bernardino
AB-Tunnel.svg Gei (418 m)
AB-Brücke.svg Salvaneibrücke
AB-Tunnel.svg Galleria Cianca Presela
AB-Tunnel.svg Landrüfe (213 m)
AB-Tunnel.svg Galleria Seda
AB-Tunnel.svg Brusei (560 m)
AB-Tunnel.svg Galleria Cozz
Parkplatz Parkplatz Mesocco
AB-AZ.svg (34) Pian San Giacomo
Autostrasse A13

Autobahn A13
AB-AZ.svg (35) Mesocco Nord Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-Tunnel.svg Cresta (213 m)
AB-Tunnel.svg Benabbia, Mesocco (150 m)
AB-Tunnel.svg Gorda, Mesocco (130 m)
AB-AZ.svg (36) Mesocco Süd Hauptstrasse Nummer 13.svg
AB-AS.svg (37) Lostallo
Zeichen 123.svg AB-Tunnel.svg San Fedele, Roveredo (2381 m) – im Bau (2012)
AB-AZ.svg (38) Roveredo
Tankstelle Rastplatz Raststätte Campagnola
AB-AZ.svg (39) Bellinzona Nord
AB-Vzw.svg (39)    Verzweigung Bellinzona Nord A2Swiss.svg E35-SUI.svg Hauptstrasse Nummer 2.svg

A2Swiss.svg E35-SUI.svg

Die A13 (frühere Bezeichnung N13) ist eine zweispurige, streckenweise vierspurige Schweizer Nationalstrasse. Sie bildet nach der A2 die zweitwichtigste Nord-Süd-Verbindung des Landes. Obwohl ausschliesslich auf Schweizer Gebiet in den Kantonen Tessin, Graubünden und St. Gallen gelegen, spielt sie auch für die Erschliessung des Fürstentums Liechtenstein eine wichtige Rolle.

Eine ganzjährig durchgehende Verbindung auf dieser Strecke existierte erst seit 1967 mit der Eröffnung des San-Bernardino-Tunnels. Die eigentliche Alpenquerung erfolgt denn auch immer noch auf der damals erstellten Autostrasse zwischen Thusis und Soazza. Der Alpenübergang hat eine 2000-jährige Geschichte und wurde schon zu Römerzeiten und zuvor begangen. In der Viamalaschlucht lässt sich diese Geschichte in nächtlichen Shows nacherleben.[1]

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die A13 beginnt im St. Gallischen St. Margrethen im Anschluss an die A1. Anschliessend führt sie durch das ganze Rheintal, entlang der Landesgrenze zu Österreich und Liechtenstein, nach Sargans, wo die A3 sich der A13 anschliesst.

Die Autobahn führt sodann weiter zur Bündner Hauptstadt Chur nach Reichenau, wo man auf die Hauptstrasse H19 in Richtung Flims-Disentis/MustérAndermattBrig abzweigen kann. Ab dem Anschluss Reichenau umfährt die A13 als nicht richtungsgetrennte Autostrasse das Auengebiet Isla Bella in einem Tunnel, um dann auf richtungsgetrennter Strecke (keine Autobahn) durch das Domleschg Thusis zu erreichen (rund 600 m ü.M.).

Hier steigt die Strasse zur Alpenüberquerung zuerst durch die Viamalaschlucht und durchquert danach die Talschaft Schams sowie die Roflaschlucht zum obersten Talabschnitt, dem Rheinwald. Bei Splügen zweigt der ehemals bedeutungsvolle Splügenpass ab und bei der letzten Tal-Gemeinde Hinterrhein mündet die Strasse auf rund 1650 m ü.M. in den 6.6 km langen San-Bernardino-Tunnel.

Nach dem Tunnel geht es, geprägt von Lawinenschutzgalerien und langen Kehren, auch über zwei talüberspannende Brücken bergab ins Misox nach Mesocco auf 730 m ü.M.. Von Thusis nach Mesocco beträgt die Strecke ca. 58 km mit einer Höhendifferenz von über 1000 Metern.

Kurz nach Mesocco wird die Autostrasse unterhalb Soazza wieder zu einer Autobahn. Die A13 führt weiter bergab und schliesst sich kurz vor der Tessiner Hauptstadt Bellinzona der A2 auf einer Höhe von 240 m ü.M. an.

Zwischen Ascona und einem Kreisel südlich von Gaggiole im Tessin ist die N13 als Schnellstrasse ausgebaut, allerdings wird durch die durchgestrichenen Autobahnschilder signalisiert, dass die Schweizer Autobahnvignette auf dieser Strecke nicht notwendig ist. Locarno wird mit dem 5 km langen Mappo-Morettina-Tunnel umfahren. In diesem gibt es für jede Richtung eine Fahrspur.

Schwere Unfälle

Das ursprünglich weitgehend nicht richtungsgetrennte Teilstück im Rheintal von Sargans nach Norden galt lange Zeit als «Todesstrecke»: Immer wieder kam es zu schweren Frontalkollisionen. In den Jahren 1979 bis 2002 starben auf der A13 96 Personen, fünf Mal mehr als sonst auf Schweizer Autobahnen. Durch den Umbau zu richtungsgetrennten Fahrbahnen auf der ganzen Strecke konnte die Unfallgefahr verringert werden.

Am 16. September 2006 brach im Viamala-Tunnel nach einer Frontalkollision zwischen einem Reisebus und einem Personenwagen ein Feuer aus, in welchem neun Personen umkamen. In die Kollision verwickelt wurde ein zweiter Personenwagen. Mindestens weitere vier Fahrzeuge wurden im Tunnel in Mitleidenschaft gezogen.

Verlagerung des Transitschwerverkehrs auf die Schiene

Als Transitroute muss auch die A13 durch die laufenden Anstrengungen zur Verkehrsverlagerung entlastet werden. Während der Sperrung des Gotthardtunnels im 2006 fuhr die Hälfte des alpenquerenden Schwerverkehrs der Schweiz infolge einer Baustelle über die 1818 gebaute San-Bernardino Hauptstrasse H13.[2] Aufgrund der steilen Steigungen ist die Route auch auf der jetzigen, 1967 gebauten Strasse für den Transitverkehr nicht geeignet. Für die Zukunft wird die Einführung einer Alpentransitbörse diskutiert.

Autobahn A13 bei Maienfeld
Autostrasse A13 bei Splügen
Einfahrt in den San Bernardino-Tunnel
Autostrasse A13 unterhalb Mesocco


Referenzen

  1. Sehenswürdigkeit Viamalaschlucht an der Schweizer A13
  2. Für Schwerverkehr ungeeignete A13 auf Tiefbauamt Graubünden

Weblinks


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