Beate Wagner-Hasel

Beate Wagner-Hasel (* 9. März 1950 in Wuppertal) ist eine deutsche Althistorikerin.

Leben

Nach dem Abitur 1969 in Wuppertal-Elberfeld studierte Beate Wagner-Hasel in den Jahren 1969 bis 1975 die Fächer Geschichte, Germanistik und Publizistik in Münster und an der FU sowie der TU in Berlin. Von 1971 bis 1977 war sie bei der Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ in Berlin tätig. In den Jahren 1975 und 1984 machte sie die Erste und Zweite Staatsprüfung in Geschichte und Deutsch. 1980 promovierte Wagner-Hasel im Fach Alte Geschichte an der TU Berlin über das Thema Zwischen Mythos und Realität. Die Frau in der frühgriechischen Gesellschaft. Dort war sie ebenfalls von 1977 bis 1982 als Wissenschaftliche Assistentin für Alte Geschichte tätig. Anschließend war sie im Zeitraum von 1985 bis 1991 Hochschulassistentin für Alte Geschichte an der Universität Hannover. Von 1992 bis 1994 war sie Lehrbeauftragte an den Universitäten Darmstadt, Kassel und Hannover. 1995 erfolgte ihre Habilitation mit dem Beitrag Der Stoff der Gaben. Kultur und Politik des Schenkens und Tauschens im archaischen Griechenland im Fach Alte Geschichte in Darmstadt. Seit dem 15. Dezember 2001 lehrt Wagner-Hasel als Professorin Alte Geschichte an der Universität Hannover.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Alten Welt, die Wissenschaftsgeschichte, die Antike Mythologie und die Geschlechtergeschichte.

Schriften

Monografien
  • Der Stoff der Gaben: Kultur und Politik des Schenkens und Tauschens im archaischen Griechenland, Frankfurt/Main 2000, ISBN 3-593-36493-X.
  • Zwischen Mythos und Realität: die Frau in der frühgriechischen Gesellschaft, Frankfurt/Main 1982, ISBN 3-88129-523-2.
Herausgeberschaften
  • Moderne Antike – Antike modern, Dortmund 1998.
  • Matriarchatstheorien der Altertumswissenschaft, Darmstadt 1992, ISBN 3-534-01496-0.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Wagner (Familienname) — Wagner ist ein deutscher Familienname. Herkunft und Bedeutung Berufsname vom Beruf des Wagners (Wagenmachers). Varianten Im niederdeutschen Raum verbreitete Varianten sind Wegner und Wegener. Daneben gibt es noch die Varianten Wahner, Wehner und… …   Deutsch Wikipedia

  • Matriarchat — bezeichnet einen Gesellschaftstyp, in dem alle sozialen und rechtlichen Beziehungen über die Abstammung der mütterlichen Linie organisiert sind, und die religiösen Vorstellungen auf eine Ahnfrau oder Urgöttin zurückgeführt werden. Auch eine… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Wag — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Söhne und Töchter der Stadt Wuppertal — Die Liste der Söhne und Töchter der Stadt Wuppertal enthält eine Übersicht bedeutender, im heutigen Wuppertal geborener Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Wuppertal… …   Deutsch Wikipedia

  • Söhne und Töchter der Stadt Wuppertal — Die Liste der Söhne und Töchter der Stadt Wuppertal enthält eine Übersicht bedeutender, im heutigen Wuppertal geborener Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Wuppertal… …   Deutsch Wikipedia

  • Frauengesellschaft — Das Matriarchat (von lat. mater „Mutter“, und griech. arché „Beginn, Ursprung“, auch „Herrschaft“) ist eine gynozentrische Gesellschaftsstruktur, in der je nach verwendeter Definition entweder Frauen die Macht innehaben oder die frauenzentriert… …   Deutsch Wikipedia

  • Gynokratie — Das Matriarchat (von lat. mater „Mutter“, und griech. arché „Beginn, Ursprung“, auch „Herrschaft“) ist eine gynozentrische Gesellschaftsstruktur, in der je nach verwendeter Definition entweder Frauen die Macht innehaben oder die frauenzentriert… …   Deutsch Wikipedia

  • Matriarchalisch — Das Matriarchat (von lat. mater „Mutter“, und griech. arché „Beginn, Ursprung“, auch „Herrschaft“) ist eine gynozentrische Gesellschaftsstruktur, in der je nach verwendeter Definition entweder Frauen die Macht innehaben oder die frauenzentriert… …   Deutsch Wikipedia

  • Septima Zenobia — Königin Zenobias Letzter Blick Richtung Palmyra, von Herbert Schmalz Septimia Zenobia (* um 240 in Palmyra; † nach 272 in Rom) war von 267/68 bis 272 n. Chr. die Herrscherin Palmyras und des römischen Orients. Sie war die zweite Gemahlin des… …   Deutsch Wikipedia

  • Брак в Древнем Риме — Портрет супругов. Первая половина I века, фреска из Помпеи …   Википедия

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”