Bega (Rumänien)

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Bega
Begej / Бегеј
Béga
Die Bega in Rumänien und Serbien

Die Bega in Rumänien und Serbien

Daten
Lage Rumänien, Serbien
Länge 256 kmdep1
Quelle Banater GebirgeVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung Bei Titel (Serbien) in die TheißVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe ca. 75 m ü. A. Vorlage:Höhe/unbekannter Bezug
Abfluss über Donau
Einzugsgebiet 2878 km²dep1

Die Bega (rumänisch ebenfalls Bega, ungarisch Béga, serbisch Begej/Бегеј) ist ein 254 km langer rumänisch-serbischer Fluss, welcher im Banater Gebirge entspringt und bei Titel in der serbischen Provinz Vojvodina in die Theiß mündet, welche wiederum in die Donau entwässert. Der auch Begakanal genannte Fluss entsteht durch den Zusammenfluss der Flüsse Bega Luncanilor und Bega Poieni. Größte Stadt im Verlauf der Bega ist Timişoara. Besonderheit der Bega ist ihr geringes Gefälle von nur 18 Zentimetern je Kilometer; sie wurde in weiten Teilen kanalisiert und ist größtenteils schiffbar. Das Einzugsgebiet der Bega beträgt etwa 2.878 km².

In Rumänien berührt die Bega folgende Orte:

  • Margina
  • Făget
  • Răchita
  • Mănăştiur
  • Leucuşeşti
  • Bethausen
  • Cutina
  • Bodo
  • Balinţ
  • Chizătău
  • Ictar-Budinţi
  • Topolovăţu Mic
  • Recaş
  • Remetea Mare
  • Ghiroda
  • Timişoara
  • Utvin
  • Sânmihaiu Român
  • Uivar
  • Otelec

In Serbien berührt die Bega folgende Orte:

Die Bega bei Zrenjanin in Serbien

Geschichte

Der Bau des Bega-Kanals galt als eine hervorragende Leistung seiner Zeit und stand unter der Führung des Grafen Claudius Florimund Mercy (1666–1734). Vor der Kanalisierung bot die Bega in wildem, ungeregeltem Lauf dem ausgedehnten Sumpfgebiet im Westen reiche Nahrung. Die Ableitung der Sümpfe erschien Mercy eine aus strategischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt sanitären Gründen gebotene Notwendigkeit.

Unter technischer Leitung von militärischen Fachleuten wurde 1727–1733 der Kanal angelegt. Das resultierende Austrocknen der Sümpfe ließ so neues, fruchtbares Ackerland entstehen, die Banater Heide.[1]

1754 wurde der Kanal mit dem Durchschnitt-Kanal von Ittebe verbessert.

1759 wurde der unter General von Engelshofen vernachlässigte Begakanal unter der Leitung des holländischen Ingenieurs Max Fremaut erweitert und mit der Temesch durch zwei Schleusen verbunden. Bei Hochwasser stauten sich die Wassermassen der Donau am Kasanpass. Der Rückstau ließ den Grundwasserspiegel auf der Banater Ebene steigen [2], und ließ die im Mittelbanat ansässig gewordenen Siedler unter dem resultierenden Sumpffieber leiden. So wurden in diesem Projekt auch die Ilantscher und den Alibunarer Sümpfe südlich von Timişoara trockengelegt. [3]

Der Kanal wird zur Zeit, nach seiner Schließung 1967, ausgebaut und soll bis 2010 wieder schiffbar werden.[4]

Literatur

  • Mala Prosvetina Enciklopedija, Third edition (1985); Prosveta; ISBN 86-07-00001-2
  • Jovan Đ. Marković (1990): Enciklopedijski geografski leksikon Jugoslavije; Svjetlost-Sarajevo; ISBN 86-01-02651-6
  • Institutul de Meteorologie şi Hidrologie - Rîurile României - Bucureşti 1971

Einzelnachweise

  1. Die Schwabenzüge, Birda.de, Zugriff September 2008
  2. Geschichte Banater Heide, banaterheide.de, Zugriff September 2008
  3. Die Schwabenzüge, Birda.de, Zugriff September 2008
  4. Artikel Begej Kanal

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