Beheimatung

Das deutsche Wort Heimat verweist auf eine Beziehung zwischen Menschen und Raum. Allerdings ist die geographisch-historische Eingrenzung der Bezugsräume keine feststehende, sondern situationsbedingt verschiebbar. Heimat kann eine Gegend oder Landschaft meinen, aber auch sich auf Dorf, Stadt, Land, Nation, Vaterland, Sprache oder Religion beziehen. Heimat bezeichnet somit keinen konkreten Ort (Heimstätte), sondern Identifikation. Es ist die Gesamtheit der Lebensumstände, in denen ein Mensch aufwächst. Auf sie wird seine Psyche geprägt, ihnen "ist er gewachsen". Als Gegenüber der Fremde wird Heimat im utopischen Sinne auch als der erst noch herzustellende Ort in einer Welt jenseits der Entfremdung verstanden, dies gilt insbesondere für Erfahrungen des Exils.

Inhaltsverzeichnis

Das Begriffsfeld

Heimat im historischen Verständnis: Heimatrecht

Der Begriff Heimat war ursprünglich ein Neutrum: "hämatli" - "das Heimat", und stammt von germanisch haima, haimi, indogermanisch kei „liegen“ (englisch home) Das Wort war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein nüchternes Wort, welches im juristischen und geographischen Sinne gebraucht wurde. Der Begriff wurde vornehmlich in Amtsstuben wie Polizei und Bürgermeisteramt von Hoheitsdienern und Notaren verwendet, wenn es um den Geburtsort bzw. den Wohnort oder um das Herkunftsland ging, hier besonders im Erbrecht. Im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm wurde Heimat 1877 definiert als, erstens "das land oder auch nur der landstrich, in dem man geboren ist oder bleibenden aufenthalt hat" und, zweitens, "der geburtsort oder ständige wohnort"; an dritter Stelle wurde hinzugefügt:"selbst das elterliche haus und besitzthum heiszt so, in Baiern."

Daraus wird ersichtlich, dass der Begriff zur Bezeichnung eines Aufenthalts- oder Bleiberechts benutzt wurde. Geburt an sich verlieh noch kein Aufenthaltsrecht, wer kein Heimatsrecht besaß, war nicht nur heimatlos, sondern auch weniger privilegiert. "Heimat" zu haben, bedeutete vor allen Dingen auch, im Falle eines Falles zumindest eine notdürftige Versorgung durch öffentliche Kassen. Daher bekamen auch Leute ohne Besitz keinen Heimatschein, da man befürchtete, sie würden im Alter oder im Krankheitsfall nur den öffentlichen Kassen zur Last fallen. Heimatrecht gewinnt der Fremde, Arme oder Kranke dann in einer Einrichtung der Fürsorge, dem Hospital (Alters- oder Armenheim) oder Asyl (Fremdenheim).

Sogar Heirat und Besitz standen im Zusammenhang: dem, der kein Eigentum, keine Heimat, besaß, wurde die Hochzeit verwehrt. So heißt es im württembergischen Bürgerrechts-Gesetz vom 4. Dezember 1833:

"Ein Gemeindebürger hat sich vor seiner Verehelichung gegen die Gemeindeobrigkeit über einen gewissen Nahrungsstand auszuweisen[...]. Die Zulänglichkeit des Vermögens wird mit Berücksichtigung der verschiedenen persönlichen und örtlichen Verhältnisse im einzelnen Falle bemessen."

Auch heute noch gibt es in einigen Ländern, wie beispielsweise der Schweiz, ein Heimatrecht. Unter gewissen Umständen (beispielsweise langer Aufenthalt im besagten Land, perfekte Beherrschung der Landessprache) erlangt man einen Heimatschein und hat damit das Recht, die Staatsbürgerschaft dieses Landes zu erwerben.

Heimat geographisch: Heimstatt

Eine solche umfassende Gesamtheit ist freilich unter wünschbaren Umständen in aller Regel auf jene Landschaft und jene Orte festgelegt, in denen sie sich entfaltet hat. Daher rührt die gängige, aber verfälschende Verkürzung des Heimatbegriffs auf seinen geographischen Anteil. Dieser Begriff wird im wissenschaftlichen Kontext als Habitat (Lebensraum) bezeichnet.

In diesem Sinne kann man von Heimat auch bei anderen Lebewesen sprechen, sogar bei Erscheinungen, die man wie Lebewesen betrachten kann. Bei diesen anderen Subjekten gelten die Hauptmerkmale von Heimat sinngemäß. Beispiele:

  • Die Heimat der Weymouths-Kiefer ist der nordamerikanische Kontinent.
  • Das Grauhörnchen ist aus Nordamerika, seiner ursprünglichen Heimat, vermutlich mit Schiffen auf die britischen Inseln gelangt und droht dort das einheimische rote Eichhörnchen zu verdrängen.
  • Als Heimat der Demokratie gelten Griechenland und die Stadt Athen.
  • Die Heimat der indogermanischen Sprachfamilie darf man südlich des Kaspischen Meeres vermuten.

Heimat als Lebensweise: Heimatkunde

örtlicher Protest gegen Bedrohung der "Heimat" durch den Braunkohletagebau Garzweiler

Psychologisch ist Heimat heute ein subjektives Empfinden, unabhängig von politisch-juristischen Definitionen. Sie besteht aus individuellen Einstellungen zu Ort, Gesellschaft und persönlicher Entwicklung des Einzelnen. Ihr Verlust oder die Angst davor wird als Heimweh empfunden. Für den, der seine Heimat verlassen hat, kann Heimat gleichbedeutend werden mit Vaterland. Es ist möglich, dass ein Mensch sich für eine Wahlheimat entscheidet.

Heimat als Lebensweise ist auch gemeint, wenn ein exilierter deutscher Schriftsteller erklärt, seine Heimat sei die deutsche Sprache oder die deutsche Literatur. Heimat als Lebensweise bedeutet auch das Bekenntnis eines Seefahrers: "Meine Heimat ist das Meer".

Ciceros Bemerkung Patria est, ubicumque est bene (lat.) = "Vaterland ist, wo immer es gut ist" (Kurzformel: Ubi bene, ibi patria) verkehrt die Folge zur Voraussetzung. Ob das vielleicht als ironische Forderung gemeint war, müsste man aus dem Zusammenhang abzuleiten versuchen.

Die Geschichte einer bestimmten Landschaft oder eines bestimmten Ortes als Heimat im Sinne kultureller Identität untersucht die Heimatgeschichte oder Volkskunde, sie ist in Heimatmuseen dokumentiert.

Die poetische Heimat: Heimatpflege

Der Begriff Heimat im poetischen Sinne tauchte im Zeitalter der Industrialisierung erstmals in der Literatur auf. Arbeitssuchende zogen in zunehmendem Maße vom Land in die Großstädte, wo sie in Fabriken Arbeit finden konnten. Das führte im Laufe der Zeit zur Verstädterung und Verelendung. Die Ständeordnung wurde aufgelöst. Auf der einen Seite standen Aristokratie und Bauerntum aus vergangenen Zeiten, auf der anderen Seite die Massen von Arbeitern in den Fabriken; das Proletariat, welches in der Lage war, revolutionäre Kräfte auszuüben und eine neue Bourgeoisie zu etablieren. Das Bürgertum sahen sich zunehmend mit einer Weltordnung konfrontiert, die von wenigen Kapitalisten, dafür aber von um so mehr Industriearbeitern bestimmt wurde. Zu dieser Zeit entstand auch der Regionalismus als Gegenbewegung zur Verstädterung, bzw. zur Moderne. Der Bedrohung durch Konzerne und Proletariern wollten Aristokratie und Bauerntum nun mit der poetischen Heimat ausweichen. Man suchte sich einen Ort, wo die Welt noch wie in vergangenen Zeiten war: Vor allem das Bauerntum galt als ursprünglich, als gesunde und beharrende Kraft, die dem Proletariat und somit auch der Moderne und ihren Folgen vermeintlich erfolgreich widerstand. So entstand um 1900 herum die Heimatliteratur, die der Trivialliteratur zugeordnet wird (vgl. Heimatschriftsteller).

In den 1950er Jahren und der ersten Hälfte der 1960er Jahre wurden auch viele so genannte Heimatfilme produziert, die man auch oft der Trivialunterhaltung zurechnen muss. Gleichwohl gilt das nicht für das gesamte Genre, insbesondere nicht für den neuen Heimatfilm der 1970er Jahre bis in die Gegenwart. Insbesondere die 1984 bis 2004 entstandene Filmtrilogie "Heimat" von Edgar Reitz vermittelte einem breiten Publikum ein differenzierteres Heimatbild.

Heimatpflege war und ist primär in Vereinen, nur in wenigen Staaten der Erde staatlich organisiert. Diese Heimatvereine pflegen das Brauchtum, nach heutigem Verständnis im Sinne eines lebendigen Kulturguts, abseits der Repräsentation im Rahmen von Fremdenverkehr und Folklore.

Heimat als verteidigenswertes Rechtsgut: Heimatschutz

Heimatschutz ist ursprünglich ein Vorläufer des heutigen Begriffs Umweltschutz, er wurde von Ernst Rudorff geprägt im Jahr 1866. Mit Heimatschutz ist ein umfassender Schutz der als Heimat bezeichneten, vertrauten - nicht nur natürlichen - Umwelt gemeint: Naturschutz, Landschaftsschutz, Denkmalschutz, Traditionsschutz usw.

Populär wird der Begriff im zunehmenden Nationalismus ab der Gründerzeit, und äusser sich in Ausdrücken wie Heimatschutzarchitektur, militarisiert dann aber zunehmend, und steht in der Zwischenkriegs für Gruppierungen aller politischen Ausrichtungen, im Kärntner Abwehrkampf für Heimwehr, im zweiten Weltkrieg aber auch Widerstandsgruppen (Oberstdorfer Heimatschutz). Nach dem Krieg lebt er in den Heimatschutzbataillon als Reserveeinheiten der Bundeswehr fort.

In der Schweiz erhält sich der Begriff politisch relativ unbelastet, und steht allgemein für Denkmalschutz, Heimatpflege im weiteren Sinne.

Ein neues Wiederaufleben des Heimatschutzgedankens im militärischen Sinne folgt an die Attentate des 11. Septembers 2001, in dessen Folge die home security-Bewegung zur Gründung eines Heimatschutzministeriums führt.

Heimat als Utopie

Im 20. Jahrhundert wandelte sich der Heimatbegriff abermals. Während die Heimat der heilen Welt realitätsfern war, nahmen sich nun Schriftsteller, die selber fern ihrer Heimat waren, zur Aufgabe, über ihre Heimat zu berichten, die sie verloren hatten oder von der sie gar vertrieben wurden. Dabei versuchten sie, ihre Heimat so realistisch zu beschreiben, wie sie sie in Erinnerung hatten. Die wohl berühmtesten Beispiele hierfür sind Thomas Mann, Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Leonhard Frank, Ludwig Marcuse und Franz Werfel.

Anknüpfend an diese Exilliteratur wird Heimat auch als eine noch-nicht-erreichte beschrieben. Das Noch-Nicht, das konkret Utopische ist Ernst Blochs Begriff von Heimat, den er in seinem Hauptwerk Das Prinzip Hoffnung im US-amerikanischen Exil entwarf. Für Bloch, der als Kriegsgegner 1914 das wilhelminische Deutschland, in den dreißiger Jahren als marxistischer Jude Nazi-Deutschland verlassen musste und in den fünfziger Jahren aus der DDR zwangsemigriert ist, liegt die Heimat jenseits der Klassengesellschaft. So fasst er Karl Marx Thesen über Feuerbach wie folgt zusammen:

Die vergesellschaftete Menschheit im Bund mit einer ihr vermittelten Natur ist der Umbau der Welt zur Heimat.
Das Prinzip Hoffnung, S. 334

Hierauf aufbauend hat Bernhard Schlink in einem Essay Heimat als Utopie wieder ins Gespräch gebracht. Diese Vorstellung schiebt den ort-gebundenen Anteil des Begriffs ausdrücklich beiseite und betrachtet Heimat als "Nicht-Ort": ein Gefühl, eine Hoffnung, eine Sehnsucht, zu erleben vor allem im Exil. Dieser Gedanke sei schon lange vorgebildet in der christlichen Vorstellung von der Erde, die dem Menschen, seit er das Paradies verwirkt, nur noch Exil sei.

„Heimat“ in anderen Sprachen

Wenn man versucht, das deutsche Wort Heimat in andere Sprachen zu übersetzen, gehen leicht von der sehr umfassenden Bedeutung wichtige Teile verloren.

Ins Englische lässt sich das Wort am ehesten mit homeland oder native land übersetzen.

Auf Französisch kann man lieu d'origine sagen oder pays natal. Wenn die eigene Heimat angesprochen werden soll, überzeugt am besten die einfache Wendung mon pays.

Ähnlich intim wie das deutsche Wort Heimat mutet die tschechische Vokabel domov an, sie enthält denselben Wortstamm wie dům „Haus“ und domek „Häuschen“.

Andere Übersetzungen:

Geschichtliche Wendungen

In Deutschland wurde der Begriff Heimat politisch wirksamer als zuvor mit den Befreiungskriegen und der gleichzeitigen Geistesbewegung der Romantik. In deren Nachfolge stand die völkische Bewegung während der Weimarer Republik. Dann wurde die um 1890 entstandene Heimatschutzbewegung von der NSDAP aufgegriffen und in ihren Dienst gestellt.

Siehe auch

  • Heimweh - als die Sehnsucht sowohl nach dem Daheim (dem eigenem Haus oder Wohnung) oder der Heimat

Literatur

  • H. Bausinger, K. Köstlin (Hrsg.): Heimat und Identität. Probleme regionaler Kultur.Neumünster 1980
  • Wilfried Belschner, u. a. (Hrsg.): Wem gehört die Heimat? Beiträge der politischen Psychologie zu einem umstrittenen Phänomen (1995) Opladen: Leske+Budrich
  • Horst Bienek (Hrsg.): Heimat: neue Erkundungen eines alten Themas; Hanser, München 1985
  • Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung
  • Egbert Daum: Heimat machen! Über Verbindungen von Ort und Selbst. In: Heimatpflege in Westfalen, 20, 2007, Heft 2, S.1-10. Website: http://www.lwl.org/westfaelischer-heimatbund/pdf/Heimatpfl%20in%20Westf_Internet.pdf
  • W. Gössmann (Hrsg.) und Roth, K.-H. (Hrsg.): Literarisches Schreiben aus regionaler Erfahrung; Paderborn 1996
  • Karen Joisten: Philosophie der Heimat. Heimat der Philosophie, 2003
  • Edeltraud Klueting (Hrsg.): Antimodernismus und Reform. Beiträge zur Geschichte der deutschen Heimatbewegung. – Darmstadt: Wiss. Buchges., 1991.
  • Norbert Mecklenburg: Die grünen Inseln: zur Kritik des literarischen Heimatkomplexes; Iudicum-Verlag, München 1987
  • E. Moosmann: Heimat. Sehnsucht nach Identität. Berlin 1980
  • M. Neumeyer: Heimat. Zu Geschichte und Begriff eines Phänomens. Kiel 1992
  • Rolf Petri: Deutsche Heimat 1850-1950. In: Comparativ. Leipziger Beiträge zur Universalgeschichte und vergleichenden Gesellschaftsforschung, Jg. 11 (2001), Nr. 1, S. 77–127.
  • Alexander Ritter (Hrsg.): Literaten in der Provinz- Provinzielle Literatur?; Westholsteinische Verlags-Anstalt Boyens, Heide in Holstein 1991
  • Eduard Spranger: Der Bildungswert der Heimatkunde. 1923, 7. Aufl. Stuttgart 1967
  • W. Thuene: Die Heimat als soziologische und geopolitische Kategorie.Würzburg 1987
  • K. Weigelt (Hrsg.): Heimat, Tradition, Geschichtsbewußtsein.; Mainz 1986

Weblinks


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