Behörde für Schule und Berufsbildung
Behörde für Schule und Berufsbildung
der Freien und Hansestadt Hamburg
BSB
Logo Behörde für Schule und Berufsbildung.png
Staatliche Ebene Freie und Hansestadt Hamburg
Stellung der Behörde Oberste Landesbehörde
Hauptsitz Hamburg
Behördenleitung Senator Ties Rabe
Präses der Behörde für Schule und Berufsbildung
Website http://www.hamburg.de/bsb/
Vor dem Umzug in die Hamburger Straße residierte die Behörde u.a. in diesem von Fritz Schumacher 1911-13 erbauten Gebäude in der Dammtorstraße 25.

Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (in der Abkürzung BSB) ist eine von zehn Fachbehörden des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg und zuständiges Ministerium für die Bildungspolitik der Hansestadt. Die Behörde hat ihren Sitz in der Hamburger Straße 31 in Barmbek-Süd.

Derzeiger Schulsenator und Präses der Behörde für Schule und Berufsbildung ist seit dem 23. März 2011 Ties Rabe (SPD).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Schon seit der Reformation bestand mit dem Scholarchat eine städtische Aufsichtsbehörde für das hamburgische Schulwesen. 1870 wurde daraus eine neue Oberschulbehörde geschaffen, die sich in vier Sektionen (1. Wissenschaftliche Anstalten, 2. Höhere Schulen einschließlich Privatschulen, 3. Volksschulen einschließlich Lehrerseminare, 4. Landschulwesen) gliederte. Bis 1914 war die Behörde auch für das Gewerbeschulwesen zuständig, das danach in eine eigene Berufsschulbehörde ausgegliedert wurde. Nach der Gründung der Universität Hamburg wurde 1921 auch die bisherige Sektion 1 in die neu geschaffene Hochschulbehörde überführt. Unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise und der daraus resultierenden öffentlichen Finanznot wurden 1931 zunächst Oberschul- und Berufsschulbehörde wieder zur Landesschulbehörde und diese wiederum 1933 mit der Hochschulbehörde zur Landesunterrichtsbehörde vereinigt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Behörde dann zunächst unter dem Namen Schulbehörde weitergeführt und behielt bis zur Schaffung einer eigenen Wissenschaftsbehörde 1971 auch weiterhin die Zuständigkeit für die Hochschulen. Zeitweilig umfasste sie außerdem die Bereiche Jugend und Sport, was sich zum Teil auch in wechselnden Amtsbezeichnungen niederschlug.

Organisation

Amt für Bildung

  • Abteilung Fachaufsicht über die Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen, Dienstaufsicht über die Bezirke Hamburg-Mitte, Eimsbüttel und Bergedorf (B 1)
  • Abteilung Fachaufsicht über die Gesamtschulen, Dienstaufsicht über den Bezirk Wandsbek (B 2)
  • Abteilung Fachaufsicht über die Gymnasien, Dienstaufsicht über die Bezirke Altona, Hamburg-Nord und Harburg(B 3)
  • Abteilung Schul- und Personalorganisation (B 4)
  • Abteilung Strategisch-konzeptionelle Aufgaben des Bildungswesens (B 5)

Amt für Verwaltung

  • Abteilung Unternehmensdaten und Informationstechnik (V 1)
  • Abteilung Finanzen und Zentrale Dienste (V 2)
  • Rechtsabteilung (V 3)
  • Personalabteilung (V 4)
  • Bauabteilung (V 5)

Amt für Weiterbildung

  • Abteilung außerschulische Berufsbildung (W 1)
  • Abteilung außerberufliche Weiterbildung (W 2)

Einrichtungen und Landesbetriebe

  • Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB)
  • Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)
  • Hamburger Volkshochschule (VHS)
  • Institut für Bildungsmonitoring (IfBM)

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”