A3 (Schweiz)

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Autobahn A3 in der Schweiz
A3 (Schweiz)
A3 (Schweiz)
A3 (Schweiz)
Karte
Verlauf der A3
Basisdaten
Betreiber: Bundesamt für Strassen
Gesamtlänge: ca. 180 km

Kanton:

Die A3 gehört zum Schweizer Autobahnnetz und ist weitgehend deckungsgleich mit der Nationalstrasse N3.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

Die A3 beginnt als Weiterführung der französischen A35 beim Autobahnzoll Basel/Saint-Louis. Nach einer kurzen Strecke als Nordtangente durch Basel vereinigt sie sich bei der Verzweigung Basel Wiese mit der A2.

Bei Walenstadt, im Hintergrund die Churfirsten (Blick nach Norden)
Aaretalviadukt zwischen Habsburg und Schinznach-Dorf

Bei der Verzweigung Augst bei Basel trennt sie sich wieder von der A2. Via Rheinfelden und dem Fricktal führt sie nach Osten. Nach dem 3750 Meter langen Bözbergtunnel mündet sie mit der Verzweigung Birrfeld bei Birmensdorf in die A1. Ab dem Autobahnkreuz Limmattal verläuft die A3 seit Mai 2009 über die sogenannte «Westumfahrung», durch den Uetlibergtunnel zur Verzweigung Zürich Süd und weiter am linken Zürichseeufer entlang via Walensee nach Sargans, wo sie in die A13 mündet.

Die A3 stellt (zusammen mit einem Abschnitt der A1) die wichtigste Verbindung Basel–Zürich und (zusammen mit einem Abschnitt der A13) die wichtigste Verbindung Zürich–Chur dar.

Abschnitte

Walensee

Hauptartikel: Walenseestrasse

Eine Besonderheit stellt der Autobahnabschnitt am Walensee dar. Zwischen Weesen und Murg wurde Mitte 1964 die N3, als Hauptstrasse eröffnet und führte durch die sechs Tunnel Ofenegg (370 m), Weisswand (460 m), Standenhorn (230 m), Glattwand (100 m), Mühlehorn (260 m) und Stutz (144 m). Die Walenseestrasse wurde zwischen Weesen und Walenstadt zum zweispurigen Zwischenabschnitt der ansonsten vierspurigen Strecke. Zur Autobahn ausgebaut wurde der Abschnitt erst 1986 mit der Eröffnung des einröhrigen Tunnel Kerenzerberg (5760 m), durch welchen seither die Richtungsfahrbahn nach Murg/Sargans führt. Die alten sechs Tunnel und die Strasse am Ufer des Walensee wurden auf Einrichtungsbetrieb umgestellt und bilden seither die Richtungsfahrbahn nach Weesen/Zürich.

Westumfahrung Zürich

Seit dem 4. Mai 2009, mit Eröffnung des Autobahn-Teilstücks zwischen dem Anschluss Birmensdorf und der Verzweigung Zürich Süd – dem letzten Teilstück der sogenannten «Westumfahrung» – ist die A3 zwischen Basel und Sargans durchgehend.

Mit der Verkehrsfreigabe des neuen Abschnitts am 4. Mai wurden zwei bisherige Autobahnabschnitte umnummeriert. Der in die Stadt Zürich führende Autobahnast Limmattal – Hardturm (amtlich stets als N1 erfasst) wird nun als A1H (Zubringer Hardturm) anstatt als A3 bezeichnet. Der aus der Stadt führende Autobahnast Wiedikon – Zürich Süd, die sogenannte Sihlhochstrasse, wird neu als A3W (Zubringer Wiedikon) bezeichnet.

Ebenfalls in Kraft trat mit der Eröffnung der Westumfahrung, die erste Stufe der flankierenden Massnahmen für die Wohnquartiere entlang der ehemaligen «Westtangente» in der Stadt Zürich. Die bisherigen Strassenzüge, die für die innerstädtische Transitverbindung der Autobahnendpunkte Wiedikon und Hardturm verwendet wurden, wurden bereits am 2. Mai provisorisch auf je eine Fahrspur pro Richtung verengt. In den folgenden Monaten wird bis Sommer 2010[1] der Rückbau der bisherigen «provisorischen» Transitachsen zu Quartierstrassen (Weststrasse und Sihlfeldstrasse) und städtischen Hauptverkehrsstrassen (Seebahnstrasse und Schimmelstrasse) vorgenommen. Neben verschiedenen baulichen Massnahmen, werden an den Einfallachsen via Wollishofen und Albisrieden zusätzliche Lichtsignalanlagen aufgestellt, die als Dosieranlagen den Verkehrsfluss in die Stadt regeln und den Ausweichverkehr in die Wohnquartiere unattraktiv machen.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Stadt Zürich, TED: Flankierende Massnahmen zur Westumfahrung Zürich

Weblinks

 Commons: A3 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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