Beinßen
Jan Beinßen beim Signieren in Weißenburg

Jan Beinßen (* 30. Januar 1965 in Stadthagen) ist ein deutscher Schriftsteller von Kriminalromanen und Redakteur.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Jan Beinßen wurde 1965 als Sohn eines Schulleiters und einer Journalistin in Stadthagen geboren. Nach Schule, Bundeswehr und begonnenem Germanistikstudium in Hannover erfolgte ab 1987 ein Volontariat bei einer Tageszeitung in Stadthagen. Ab 1989 arbeitete er vier Jahre als Redakteur in Hameln. Ab 1993 war er Redakteur bei der Abendzeitung in Nürnberg, zuletzt als Leiter der Lokalredaktion Nürnberg. Ab 2003 war Beinßen als PR-Journalist mit Schwerpunkt Luftfahrt und Touristik tätig. 1986 wurde er mit dem Bundesfilmpreis für hervorragende Videoarbeit in der Schule für den Spielfilm Karriere ausgezeichnet.

Jan Beinßen ist verheiratet und hat drei Kinder.

Werdegang

Beinßen kam 1993 von Hameln nach Nürnberg, wo er seitdem als Journalist tätig ist. Beinßens erster Roman hatte den Titel Zwei Frauen gegen die Zeit, erschienen im Reclam Verlag Leipzig. Im gleichen Verlag ist auch der Roman Die Genfalle erschienen. Es folgt der Roman Messers Schneide im Verlag der Criminale.

Bekannt wurde er vor allem durch seine Regionalromane, die alle in Nürnberg spielen und die Titel Dürers Mätresse, Sieben Zentimeter und Hausers Bruder haben. Alle sind im Verlag ars vivendi erschienen. 2008 erschien der vierte Krimi mit Paul Flemming Die Meisterdiebe von Nürnberg.

Mitgewirkt hat Jan Beinßen auch bei den Postcard Stories Crime des ars vivendi Verlags.

Beinßen ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur. Von dieser wird jedes Jahr die Criminale organisiert, auf der sich die deutschsprachigen Kriminalautoren mit ihren Werken präsentieren.

Veröffentlichungen

  • Zwei Frauen gegen die Zeit. Reclam, Leipzig 1997, ISBN 3-379-01576-8.
  • Die Genfalle. Reclam, Leipzig 1998, ISBN 3-379-01639-X.
  • Messers Schneide. Verlag der Criminale, München 2001, ISBN 3-935284-68-3.
  • Dürers Mätresse. ars vivendi, Cadolzburg 2005, ISBN 3-89716-695-X.
  • Sieben Zentimeter. ars vivendi, Cadolzburg 2001, ISBN 978-3-89716-710-0.
  • Hausers Bruder. ars vivendi, Cadolzburg 2007, ISBN 978-3-89716-812-1.
  • Die Meisterdiebe von Nürnberg. ars vivendi, Cadolzburg 2008, ISBN 978-3-89716-195-5.

Weblinks


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