Belagerung von Kolberg
Kołobrzeg
Wappen von Kołobrzeg
Kołobrzeg (Polen)
DEC
Kołobrzeg
Kołobrzeg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Landkreis: Kołobrzeg
Fläche: 25,67 km²
Geographische Lage: 54° 10′ N, 15° 34′ O54.16666666666715.5666666666677Koordinaten: 54° 10′ 0″ N, 15° 34′ 0″ O
Einwohner: 44.876 (30. Jun. 2008[1])
Postleitzahl: 78-100 bis 78-106
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZKL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 11: Kołobrzeg → Bytom,
DW 102: Międzyzdroje → Kołobrzeg
DK 163: Kołobrzeg → Wałcz
Schienenweg: PKP-Linien Nr. 402 (KoszalinGoleniów)
Nr. 404 (Kołobrzeg → Szczecinek)
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Janusz Gromek
Adresse: ul. Ratuszowa 13
78-100 Kołobrzeg
Webpräsenz: www.kolobrzeg.pl
Wiederaufgebaute Altstadtstraße am Rathaus

Kołobrzeg [kɔˈwɔbʒεk?/Info/IPA (deutsch Kolberg, früher Colberg) ist eine Hafenstadt der Woiwodschaft Westpommern im Norden Polens. Kołobrzeg ist Sol- und Kurbad an der Ostsee. Die Einwohner leben vorwiegend vom Fremdenverkehr und von der Fischereiwirtschaft.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage

Die Stadt liegt direkt an der Ostseeküste und an der Mündung des Flusses Persante in Hinterpommern. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf ca. 1.800 Hektar. Die Woiwodschaftshauptstadt Stettin (polnisch Szczecin) liegt etwa 150 Kilometer südwestlich von Kołobrzeg entfernt, zur nächsten größeren Nachbarstadt, Koszalin (Köslin), sind es 41 Kilometer.

Klima

Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez pro Jahr
Hohe Durchschnittstemperatur [°C] 1 2 6 8 13 17 21 20 16 11 6 3 11
Tiefe Durchschnittstemperatur [°C] -1 -1 1 3 7 11 13 13 10 6 2 0 5
Quelle: Weatherbase.com

Geschichte

Seebad Kolberg um 1910.
Kolberg um 1924.

Archäologischen Untersuchungen zufolge bestand bereits zwischen dem siebten und dem achten Jahrhundert eine Siedlung, die der Ausbeutung der Salzquellen an der Mündung der Persante diente. Kołobrzeg wurde zuerst in der Chronik Thietmar von Merseburgs unter dem Namen salsa Cholbergiensis erwähnt, und zwar als Sitz des Bischofs Reinbern im Jahre 1000. Mit dessen Vertreibung ging einige Jahre später das Bistum wieder unter. Die Stadt galt als Hauptstadt des Landes der Kaschuben, die ursprünglich zwischen Persante und dem Unterlauf der Weichsel siedelten.

Im Zuge der deutschen Ostkolonisation wurde Kolberg 1255 durch Herzog Wartislaw III. von Pommern und Bischof Hermann von Gleichen von Cammin etwa 2 km nördlich der bestehenden slawischen Siedlung neu mit regelmäßigem Stadtgrundriss angelegt. Die neue Stadt erhielt das Stadtrecht nach Lübischem Recht.[2] Für die weiter bestehende ältere Siedlung kam der Name Alstadt-Kolberg auf. 1277 wurde Kolberg Teil des weltlichen Herrschaftsgebiets des Bistums Cammin und wurde Bischofssitz. Die Marienkirche wurde von Altstadt-Kolberg nach Kolberg verlegt, wodurch der ältere Ort immer mehr an Bedeutung verlor. Die Bürger lebten vorwiegend vom Seehandel, dem Salzabbau und der Fischerei. 1300 wurde mit dem Bau der Hauptkirche, dem heutigen Kolberger Dom, begonnen. 1361 trat Kolberg der Hanse bei und verblieb bis zum Jahre 1610 darin. In dieser Blütezeit der Stadt waren die Salzproduktion, der Salzhandel und der Fischfang die Haupteinnahmequellen Kolbergs und brachten viel Wohlstand. Seit Anfang des 14. Jahrhunderts besaß Kolberg ein eigenes Münzrecht, das 1548 durch Kaiser Karl V. bestätigt wurde. 1530 wurde in Kolberg die Reformation eingeführt. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts erhielt die Stadt ein Lyzeum.[3]

Im 17. Jahrhundert entvölkerte sich Kolberg durch die Pest und den Dreißigjährigen Krieg mit seinen Auswirkungen. 1627 besetzten kaiserliche Truppen die Stadt und befestigten sie. 1631 eroberten die Schweden Kolberg nach fünfmonatiger Belagerung. Hinterpommern kam nach dem Westfälischen Frieden 1648 an Brandenburg, Kolberg wurde aber erst 1653 von Schweden herausgegeben. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Festung Kolberg 1758 und 1760 gegen die Russen erfolgreich verteidigt, kapitulierte aber schließlich am 16. Dezember 1761 infolge einer Hungersnot nach viermonatiger Belagerung durch russische Einheiten unter Pjotr Alexandrowitsch Rumjanzew-Sadunaiski.

Während des Vierten Koalitionskrieges ereignete sich die Belagerung Kolbergs 1807 durch die Truppen Napoleons. Verteidigt vom Kommandanten Gneisenau, dem Freikorpsführer Schill und den Bürgern um den Bürgerrepräsentanten Nettelbeck hielt sich die Festung bis zum Friedensschluss. Dieser Erfolg wurde kurz darauf zur Legende, die im politischen Kräftespiel des 19. und 20. Jahrhunderts verschiedene Formen annahm. Zuletzt diente sie 1945 als Vorlage für den nationalsozialistischen Propagandafilm Kolberg.

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress gehörte die Stadt Kolberg 1816 zum Kreis Fürstenthum im Regierungsbezirk Köslin in der preußischen Provinz Pommern. Mit Auflösung des Kreises Fürstenthum zum 1. September 1872 wurde Kolberg Sitz des Landrates für den neuen Kreis Landkreis Kolberg-Körlin.

In Kolberg verbüßten bekannte Persönlichkeiten wie Adam Heinrich Dietrich Freiherr von Bülow (von Oktober 1806 bis Mai 1807), Friedrich Ludwig Jahn (Turnvater Jahn), Arnold Ruge und Martin von Dunin ihre Festungshaft. Kolberg war bis 1872 Festung, blieb aber weiterhin Garnisonstadt.

Kolberg Ende des 19. Jahrhunderts

Von Januar 1919 amtierte in Kolberg bis zu ihrer Auflösung im Juli 1919 die letzte Oberste Heeresleitung unter Paul von Hindenburg und Wilhelm Groener.

1891 wurde durch amtliche Festlegung die Schreibweise der Stadt mit K = Kolberg angeordnet, die sich freilich seit Jahrzehnten eingebürgert hatte. Am 1. Mai 1920 verließ die Stadtgemeinde Kolberg den Kreis Kolberg-Körlin und bildete seitdem einen eigenen Stadtkreis.

Das 19. und frühe 20. Jahrhundert waren gekennzeichnet durch einen langen wirtschaftlichen Aufschwung. Nach der Niederlegung der Festungswälle hatte sich die Bevölkerung bis zur Jahrhundertwende auf über 20.00 beinahe verdoppelt. Weil Kolberg See- und zugleich auch Moor- und Solebad war und die Betreuung der Gäste ein hohes Niveau erreichte, wurde es zu einem der größten deutschen Ostseebäder. Die meisten Besucher kamen aus Berlin und dem mittleren und östlichen Deutschland. Verhältnismäßig hoch war mit (geschätzt) 5–8% der Anteil polnischsprachiger Besucher auch aus Österreich und Russland, für die es, zunächst in der in der Saison, seit etwa 1890 ganzjährig, katholische Gottesdienste in ihrer Sprache gab.

Im 19. Jahrhundert war in Kolberg eine polnische und jüdische Minderheit entstanden, deren Anteil 1900 bei 2% bzw. 1,5% lag. Bei der letzten deutschen Volkszählung 1939 hatte Kolberg 36.760 Einwohner, von denen sich 94 % zum evangelischen Glauben bekannten.

Nach 1935 entstanden in Kolberg mehrere Kasernenkomplexe und ein Militärflughafen sowie eine Torpedoschule. Bei den Kämpfen um die Stadt vom 5. bis 19. März 1945 in der Schlacht um Ostpommern wurde Kolberg zu 90 Prozent zerstört, während es gelang, nahezu die gesamte Einwohnerschaft und zahlreiche Flüchtlinge, insgesamt 70000 Menschen auf dem Seeweg zu evakuieren. Nach Flucht und Vertreibung lebten im Mai 1945 nur noch etwa 2.200 Deutsche in Kolberg. Die neu hinzuziehenden polnischen Bürger der in Kołobrzeg umbenannten Stadt mussten die vollständig zerstörte Infrastruktur neu aufbauen.

1950 hatte die Stadt etwa 7.000 Einwohner, 1960 waren es bereits 17.000. Ab 1975 erfolgte eine Wende in der Baupolitik Kołobrzegs. Statt größerer Plattenbauten entstehen seitdem wieder vorwiegend kleinere Häuser auf dem alten, historischen Straßenraster.

In den letzten Jahren sind in der Innenstadt von Kołobrzeg viele Gebäude in einem altstadtgemäßen Stil errichtet worden und der Fremdenverkehr hat deutlich zugenommen.

Marienbasilika
Altes Rathaus von 1832
Leuchtturm

Sehenswürdigkeiten

  • Budzistowo, dt. Altstadt-Kolberg, eine zwei Kilometer südlich des heutigen Stadtzentrums gelegene ehemalige Burganlage[4] an der Persante, der Ort des slawischen Kolberg. Sehenswert sind die kleine Backsteinkirche St.Johannes aus dem Jahr 1222 sowie ein kleines Schlösschen.
  • Der bis 1945 evangelische Kolberger Dom, der erstmals 1316 urkundlich erwähnt wurde. Auffällig ist der Turm der Backsteinkirche, ein aus ursprünglich zwei Türmen zusammengemauertes Turmmassiv. Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Bauwerk wurde nach dem Wiederaufbau in eine katholische Kirche (Marienkirche) umgewandelt und von Papst Johannes Paul II. 1986 in den Rang einer Marienbasilika erhoben.
  • Das Rathaus, das 1829 bis 1832 nach den Entwürfen des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde. Es ersetzte ein gotisches Rathaus, das bei der Belagerung Kolbergs durch die Franzosen 1807 zerstört worden war. Ein vor dem Rathaus ursprünglich befindliches Denkmal des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. wurde nach Kriegsende beseitigt.
  • Der Leuchtturm, der nach dem Zweiten Weltkrieg als eines der ersten Gebäude neu erbaut wurde und der heute ein Wahrzeichen der Stadt ist. Er befindet sich auf den Resten eines alten Forts zur Verteidigung des Kolberger Hafens.
  • Die 220 Meter lange Kolberger Seebrücke, die die zweitlängste Betonseebrücke in Polen ist.
  • Das Museum der polnischen Waffen, in dem unter anderen eine deutsche Enigma ausgestellt ist.
  • Das kleine Stadtmuseum mit Ausstellung zur Stadtgeschichte Kolbergs.
  • Von einer kleinen Quelle kann stark salziges Heilwasser selber abgefüllt werden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Heinrich Friedrich von Diez, preußischer Diplomat, Orientalist und Schriftsteller, lebte von 1791 bis 1807 als Prälat des Domkapitels in Kolberg.
  • Hans Heinrich von Held wurde 1801 nach Kolberg verbannt. Er schrieb später eine Geschichte Kolbergs und ist der Autor der einflussreichen Schrift Über das Meerbad bei Colberg und die beste und wohlfeilste Art sich desselben mit Nutzen zu bedienen.
  • Paul Hinz, (* 1899 in Bad Polzin). 1930 bis 1945 Domprediger in Kolberg, nach 1945 Superintendent in Halberstadt. Angehöriger des Widerstandes in Dritten Reich. Rettete 1945 wertvolle Domschätze (u. a. die berühmte Schlieffenkrone und das Taufbecken), die heute wieder im Kolberger Dom zu sehen sind. Würdigung des deutschen evangelischen Geistlichen im heute polnischen katholischen Dom durch zwei Schautafeln. Literatur: Paul Hinz (1936): Der Kolberger Dom und seine Bildwerke, Paulus Hinz: Bettler und Lobsänger.
  • Hermann Hirschfeld (* 1825; † 17. Juni 1885 Kolberg), Vater des in Kolberg geborenen Magnus Hirschfeld, war Medizinalrat und Badearzt. Er ließ sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Kolberg nieder und trug entscheidend zum Aufstieg der Stadt zu einem Badeort bei. Außerdem machte er sich um die Einrichtung einer Kanalisation in Kolberg verdient. 1886 wurde ihm ein Denkmal enthüllt.
  • Friedrich Ludwig Jahn, Begründer der Gymnastik, auch Turnvater Jahn genannt, lebte fünf Jahre als Verbannter in Kolberg.
  • Adolf von Lützow, preußischer Offizier, erhielt den Pour-le-Mérite-Orden für die Verteidigung Kolbergs gegen die napoleonischen Truppen.

Partnerstädte

Landgemeinde Kołobrzeg

Die Landgemeinde (polnisch gmina wiejska) Kołobrzeg umfasst eine Fläche von 145 km² und hat 7.500 Einwohner. Die Stadt Kołobrzeg selbst gehört der Gmina nicht an, sondern bildet eine eigene Stadtgemeinde. Die Landgemeinde umfasst folgende 22 Ortschaften:

  • Błotnica (Spie)
  • Bogucino (Bogenthin)
  • Bogusławiec (Charlottenhof)
  • Budzistowo (Altstadt)
  • Drzonowo (Drenow)
  • Dźwirzyno (Kolberger Deep)
  • Głowaczewo (Papenhagen)
  • Grzybowo (Gribow)
  • Kądzielno (Heinrichshof)
  • Karcino (Langenhagen)
  • Korzystno (Alt Werder)
  • Niekanin (Necknin)
  • Nowogardek (Naugard)
  • Nowy Borek (Neu Borg)
  • Obroty (Wobrow)
  • Przećmino (Prettmin)
  • Rościęcino (Rossenthin)
  • Samowo (Zamow)
  • Sarbia (Zarben)
  • Stary Borek (Alt Bork)
  • Stramnica (Alt Tramm)
  • Zieleniewo (Sellnow)

Auf dem Gebiet der Gemeinde Kołobrzeg liegt auch der nahe der Ostsee gelegene Kamper See (polnisch: Jezioro Resko Przymorskie), der ein beliebtes Erholungs- und Angelzentrum ist. Die Gmina pflegt eine Partnerschaft mit der Gemeinde Ferdinandshof in Mecklenburg-Vorpommern.

Verweise

Literatur

  • Gustav Kratz (Bearbeiter): Die Städte der Provinz Pommern. Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Einleitung und Vorwort von Robert Klempin, Sändig Reprint Verlag Vaduz 1996 (unveränderter Neudruck der Ausgabe Berlin 1865), ISBN 3253027341, S. 81–99.
  • H. Riemann: Geschichte der Stadt Kolberg. Aus den Quellen dargestellt, Kolberg 1924.
  • Dr. Ulrich Gehrke: Vor 50 Jahren: Kolberg 1939 – letzte Saison im Frieden. Meldungen, Berichte und Anzeigen aus der Kolberger Zeitung von Mai bis September 1939, ergänzt durch 44 Abbildungen und Fotos, Hamburg 1989.
  • Hans-Jürgen Eitner: Kolberg. Ein preußischer Mythos 1807/1945, Berlin 1999.
  • Peter Jancke: Kolberg. Führer durch eine untergegangene Stadt. Beiträge zur Geschichte der Stadt Kolberg und des Kreises Kolberg-Körlin, Band 34. Husum Verlag, Husum 2007, ISBN 978-3-89876-365-3.

Weblinks

Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2008 (WebCite)
  2. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 609 ff., online
  3. Gottlieb Stier: Aus der Geschichte des Colberger Lyzeums, in: Neunter Jahresbericht über das Domgymnasium zu Colberg und die damit verbundenen Realschule 1. Ordnung, Colberg 1867, online.
  4. Johann Friedrich Wachsen: Historisch-diplomatische Geschichte der Stadt Colberg. Halle 1767, online.

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