Belogradtschik
Belogradtschik (Белоградчик)
Wappen fehlt
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Karte von Bulgarien, Position von Belogradtschik hervorgehoben
Basisdaten
Staat: Bulgarien
Oblast: Widin
Einwohner: 5542 (Dez. 2005)
Koordinaten: 43° 37′ N, 22° 41′ O43.61666666666722.683333333333522Koordinaten: 43° 37′ 0″ N, 22° 41′ 0″ O
Höhe: 522 m
Postleitzahl: 3900
Telefonvorwahl: (+359) 0936
Kfz-Kennzeichen: BH
Verwaltung (Stand: 14.11.2007)
Bürgermeister: Emil Cankov
Webpräsenz: www.belogradchik.info
Belogradtschik (rotes Viereck) - Bulgarien - Nachbarorte: Montana (Bulgarien), Widin, Lom, Orjachowo, Wraza, Mesdra, Berkowiza, Pirot, Zaječar, Negotin, Calafat

Belogradtschik [ˌbɛɫoɡrɐˈtʃik] (bulg. Белоградчик, auch Belogradschik) ist eine kleine Stadt im nordwestlichen Bulgarien. Der Name der Stadt leitet sich von Belo = Weiß und Grad = Burg (heute überwiegt die Bedeutung: Stadt) ab. Der Name bedeutet so viel wie Weiße Burg und spielt auf das Aussehen der Festung an. Die Stadt liegt ca. 180 km nordwestlich von Sofia, 70 km nordwestlich von Montana, 50 km südwestlich von Widin. Der nächste Bahnanschluss befindet sich im 12 km südwestlich gelegenen Oreschez.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt auf 520 m ü. NN zwischen den beiden zum Balkangebirge gehörigen Höhenzügen Veneza und Vedernik. In der Umgebung der Stadt befindet sich ein etwa 10 km langes und 2 km breites Felsgebiet mit über 200 kleineren Felstürmen aus rotem Konglomeratgestein.

Sehenswürdigkeiten

  • Festung Kaleto, die Festung befindet sich im Südwesten der Stadt (Kale ist das türkische Wort für Festung)
  • Naturkundemuseum, es liegt südöstlich etwas außerhalb des Ortes
  • die Höhle Magura, ein Schauhöhle von ca. 2.5 km Länge
  • Historisches Museum, im Hause der Familie Panovi (Baudenkmal von 1810)
  • Observatorium mit einem der größten Fernrohre in Bulgarien
  • St. Georg Kirche, im Jahr 1868 erbaut.

Geschichte

Bereits im 1. Jahrhundert bauten die Römer hier eine Festung in die Felsen. Diese wurde mehrfach von den Byzantinern, Bulgaren und Türken zerstört und wieder aufgebaut. Die Stadt zu Füßen der Festung wird erstmals 1454 urkundlich erwähnt. Die heutige Festung wurde während der türkischen Herrschaft im Jahr 1850 unter Sultan Abdülmecit I. fertiggestellt. Die Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung führte im selben Jahr zu einem Bauernaufstand, welcher aber niedergeschlagen wurde. In der heutigen Zeit entwickelt sich Belogradtschik immer mehr zu einem touristischen Zentrum. Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die umliegenden Felsen für das Sächsische Klettern erschlossen.

Weblinks

 Commons: Belogradtschik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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