Belphegor - Das Phantom des Louvre
Filmdaten
Deutscher Titel: Belphégor
Originaltitel: Belphégor, le fantôme du Louvre
Produktionsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 2001
Länge: 93 Minuten
Originalsprache: Französisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Jean-Paul Salomé
Drehbuch: Jean-Paul Salomé, Danièle Thompson, Jérôme Tonnerre
Produktion: Christine Gozlan, Alain Sarde
Musik: Bruno Coulais
Kamera: Jean-François Robin
Schnitt: Sylvie Landra
Besetzung
  • Sophie Marceau: Lisa/Belphégor
  • Michel Serrault: Verlac
  • Frédéric Diefenthal: Martin
  • Julie Christie: Glenda Spender
  • Jean-François Balmer: Bertrand Faussier
  • Patachou: Geneviève
  • Lionel Abelanski: Simonnet
  • Françoise Lépine: Suzanne Dupré
  • François Levantal: Mangin
  • Jacques Martial: Félix
  • Philippe Maymat: Bob
  • Pierre Aussedat: Pierre Desfontaines

Belphégor (Belphégor, le fantôme du Louvre) ist ein französischer Horrorfilm von Jean-Paul Salomé aus dem Jahr 2001. Das Drehbuch beruht auf dem gleichnamigen Roman von Arthur Bernède aus dem Jahr 1927, der bereits als eine französische Fernsehserie verfilmt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Eine altägyptische Mumie wird im Jahr 1935 gefunden und dem Louvre übergeben. Die Wissenschaftlerin Glenda Spender erforscht sie 70 Jahre später und entdeckt, dass nirgendwo auf dem Sarkophag der Name des Toten zu sehen ist. Dadurch kann sein Geist keine Ruhe finden.

Die gegenüber des Louvre wohnende Lisa entdeckt ein während der Bauarbeiten entstandenes Loch im Keller. Sie schleicht sich durch dieses Loch in der Nacht in das Museum ein. Ihr folgt der Elektriker Martin, den sie kurz zuvor bei einem Stromausfall, verursacht durch die Bauarbeiten unter dem Louvre, kennenlernte. Als die beiden gemeinsam durch das Louvre gehen, lösen sie Alarm aus, woraufhin beide versuchen aus dem Louvre zu flüchten. Auf dem Weg nach draußen wird Lisa vom Geist der Mumie befallen.

Fortan spukt Lisa als Belphégor nachts durch das Museum und sucht dort nach den Artefakten des Toten. Nach mehreren Todesfällen wird der pensionierte Polizist Verlac durch den Polizeichef von Paris auf den Fall angesetzt und ermittelt darin. Verlac hatte während seiner aktiven Dienstzeit bereits einmal mit Belphégor zu tun, konnte den Fall seinerzeit aber nicht lösen.

Bei einem Nachtgang durchs Louvre wird Belphégor gefangen. Lisa kommt so in ein Militärkrankenhaus. Durch Forschungen entdecken Martin, Verlac sowie die Ägyptologin im Louvre Hinweise auf die Identität von Belphégor. Sie finden heraus, dass sie ein ägyptisches Todesritual abhalten müssen, um den Geist der Mumie ins Jenseits zu schicken. Nachdem sie dieses Ritual im Louvre abgehalten haben, entflieht der Geist aus Lisas Körper. Durch das geöffnete Tor zum Jenseits werden noch weitere Geister von Mumien im Louvre befreit, die am Ende des Films in Richtung des Obelisken, welcher in Paris steht, aus dem Louvre entfliegen.

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film habe wenig „mit der legendären Fernsehserie der 60er-Jahre, in der Juliette Gréco die Hauptrolle spielte, gemein“ und trotz der „prominenten Besetzung“ enttäusche. Er sei „ein Aufguss, zu dessen Zweck das Phantom der Oper ins Museum wechseln musste“. [1]

Hintergrund

Der Film wurde in Paris gedreht. [2] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 105 Millionen Französische Franc. In Frankreich zählte man über zwei Millionen Kinozuschauer. [3]

Quellen

  1. Lexikon des internationalen Films
  2. Filming locations für Belphégor – Le fantôme du Louvre, abgerufen am 4. Juli 2007
  3. Box office / business für Belphégor – Le fantôme du Louvre, abgerufen am 4. Juli 2007

Weblinks


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