Benedict Randhartinger
Benedict Randhartinger, Lithographie von Josef Kriehuber, 1844.

Benedict Randhartinger (* 27. Juli 1802 in Ruprechtshofen, Niederösterreich; † 23. Dezember 1893 in Wien) war ein österreichischer Sänger, Komponist und k. k. Hofkapellmeister.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Randhartingers musikalisches Talent wurde im Kindesalter erkannt, so dass er Hofsängerknabe in Wien werden konnte. Nach seinem Stimmbruch erhielt er vom k. k. Hofkapellmeister Antonio Salieri unentgeltlich Kompositionsunterricht. Durch seine Tätigkeit als Tenorsänger, Komponist und k. k. Hofkapellmeister erlangte er in der damaligen Gesellschaft hohes Ansehen. Mit seinen Werken orientierte er sich am musikalischen Zeitgeist, wodurch seine Beliebtheit beim Publikum begründet wurde.

Im Alter von 91 Jahren starb Benedict Randhartinger am 23. Dezember 1893 in Wien. 1896 wurde die Randhartingergasse in Wien-Favoriten nach ihm benannt.

Werke (Auswahl)

Randhartinger hinterließ etwa 2000 Werke, die zum Teil noch ungedruckt sind. Die Benedict-Randhartinger-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, das musikalische Werk von Benedict Randhartinger wieder zu beleben.

  • 17 Messen für Soli, Chor und Orchester
  • 1 achtstimmige Vokalmesse mit Orgelbegleitung
  • 2 Requien
  • kleinere Kirchenmusikkompositionen
  • 2 Opern
  • 2 Symphonien
  • Vertonung der griechisch-orientalischen Jahresliturgie
  • Mehr als 800 Lieder und Chöre
  • Über 1000 kleinere Werke für Orchester, kammermusikalische Besetzungen und einzelne Instrumente

Literatur

  • Andrea Harrandt (Hrsg.): Vergessene Komponisten des Biedermeier. Tutzing 2000 ISBN 3-7952-1015-1
  • Andrea Harrandt (Hrsg.): Benedict Randhartinger und seine Zeit. Tutzing 2004 ISBN 3-7952-1160-3

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