Benischke

Gustav Benischke (* 30. September 1867; † 31. Oktober 1947) war ein böhmischer Physiker. Er beschäftigte sich mit elektrischen Phänomenen der Wechselfelder und der Starkstromtechnik.

Benischke stand in Korrespondenz mit Arnold Sommerfeld[1] und Berend Wilhelm Feddersen. 1898 erfnd er den Stromwandler. Als promovierter Oberingenieur habilitierte er 1906 für das Lehrfach „Wechselstromtechnik" an der Technischen Hochschule zu Charlottenburg [2], an der er auch 1914 noch tätig war.

Werke

  • Eine einfache Brücke zur Messung der Kapazität und des Verlustwiderstandes, Archiv für Elektrotechnik, Band 17, Nr. 4, Springer, Berlin/Heidelberg, 1926[3]
  • Die Transformatoren. Ihre Wirkungsweise, Konstruktion, Prüfung und Berechnung. Braunschweig, Friedrich Vieweg und Sohn, 1909
  • Die asynchronen Drehstrommotoren. Ihre Wirkungsweise, Prüfung und Berechnung.
  • Die asynchronen Wechselfeldmotoren / Kommutator-und Induktionsmotoren.
  • Die wissenschaftlichen Grundlagen der Elektrotechnik; Julius Springer, Berlin, 1922
  • Die Grundgesetze der Wechselstromtechnik; Braunschweig, F. Vieweg, 1902
  • Die Schutzvorrichtungen der Starkstromtechnik gegen atmosphärische Entladungen und Überspannungen; F. Vieweg, 1911

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Briefe von Benischke an Sommmerfeld. Abgerufen am 26. Oktober 2008.
  2. Naturwissenschaftliche Rundschau, Verlag Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1906., Nr. 12.
  3. Wilhelm Geyger: Bemerkungen zu der Arbeit von G. Benischke „Eine einfache Brücke zur Messung der Kapazität und des Verlustwiderstandes“. In: Electrical Engineering (Archiv fur Elektrotechnik). 17, Nr. 4, Springer, Berlin/Heidelberg April 1926, ISSN 0948-7921, S. 423-425 (doi:10.1007/BF01662006) (http://www.springerlink.com/content/v126389728102874/ ; Stand: 26. Oktober 2008). 

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