Benissimo
Seriendaten
Originaltitel Benissimo
Produktionsland Schweiz
Originalsprache Deutsch
Produktionsjahr(e) seit 1992
Produktions-
unternehmen
tpc
Ausstrahlungs-
turnus
5 Sendungen pro Jahr (Samstagabend)
Genre Unterhaltungssendung/Lotterieshow
Moderation Bernard Thurnheer
Erstausstrahlung 1992 auf SF 1

Benissimo ist die erfolgreichste regelmässig ausgestrahlte Unterhaltungssendung des Schweizer Fernsehens am Samstagabend.

Der Name Benissimo ist ein Wortspiel, das sich auf den Vornamen des Moderators Bernard «Beni» Thurnheer und den italienischen Superlativ von „gut“ bezieht.

Inhaltsverzeichnis

Zur Sendung

1992 wurde die erste Benissimo-Sendung vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlt und war von Anfang an sehr erfolgreich. Das Konzept zur Sendung wurde gemeinsam mit dem Moderator Bernard Thurnheer ausgearbeitet. Dadurch konnte es genau an ihn und seine Talente angepasst werden. Benissimo erreicht jeweils einen Marktanteil von 60 %, das sind etwa eine Million Fernsehzuschauer. Die Sendung gilt somit als erfolgreichste Schweizer Unterhaltungssendung. Die Sendung wird im Studio 1 in Leutschenbach produziert. Dies bietet jeweils Platz für 350 Zuschauer. Eine über 65-köpfige Crew, 350 Scheinwerfer und acht Kameras werden dazu jeweils benötigt.

Das Spiel

In jeder Benissimosendung wird eine Million Schweizer Franken verlost. Gewinnen kann derjenige, der ein Benissimo-Los mit der Aufschrift «Benissimo» einsendet. In der Sendung werden jeweils neun dieser Lose gezogen. Beni Thurnheer ruft daraufhin die Losbesitzer an. Die Kandidaten haben die Wahl zwischen neun farbigen Kugeln, in welchen sich jeweils ein Sofortgewinn (Autos, Reisen…) oder 2 Würfel. Die Person muss sich jeweils entscheiden, den Preis anzunehmen oder um die Million zu spielen. Es gibt neu aber auch Sofortpeise, bei denen die Wahl um die Million zu spielen nicht besteht. Die Farbkugeln, die im Wettbewerb um die Million mitspielen, werden in einer Glaskugel gesammelt. Kurz vor dem Ende der Sendung telefoniert Bernhard Thurnheer jeweils nochmals mit allen Kandidaten, die um die Million spielen. Danach beginnt sich die Glaskugel zu drehen, der Besitzer jener Kugel, die als erste rausfällt, ist der Gewinner. In der 96. Folge am 21. Mai 2011 wurde erstmals in der Geschichte von Benissimo eine Million vergeben, ohne dass eine Kugel gezogen wurde. In dieser Folge haben alle Kandidaten, bis auf einer, den Sofortgewinn gewählt. Somit wurde die Ziehung unnötig.

Kugeln

  • 4 Kugeln enthalten einen Sofortpreis oder die Option an der Million mit zu spielen (klassische Kugel)
  • 1 Kugel enthält einen goldenen Würfel. Der Spieler kann zwischen würfeln und Mitspiel an der Million wählen. Beim würfeln ist ein Auge 25'000 CHF wert.
  • 1 Kugel enthält einen silbernen Würfel. Der Spieler kann zwischen würfeln und Mitspiel an der Million wählen. Beim würfeln ist ein Auge 5'000 CHF wert. (War früher die Niete)
  • 1 Kugel enthält nur eine Teilnahme an der Millionen.
  • 1 Kugel enthält nur einen Sofortpreis.
  • 1 Kugel enthält 2 Sofortpreise. Einen davon muss der Spieler auswählen (keine Option zur Millionenziehung)

Zwischenspiele

Zwischen den Telefonaten mit den Losbesitzern gibt es ein Unterhaltungsprogramm aus den Bereichen Musik, Comedy und Varieté.

Zuschauerwünsche

Benissimo erfüllt jeweils auch unterschiedliche Wünsche von Zuschauern. Besonders beliebt sind gemeinsame Auftritte von mehreren Künstlern, die ansonsten kaum miteinander zu tun haben. So gelang es der Benissimoredaktion beispielsweise Paola Felix, die eigentlich nicht mehr auftritt, zu einem Duett mit Michael von der Heide zu bewegen. Zum Jubiläum der 75. Benissimosendung 2007 gab das Trio Eugster ein einmaliges Comeback und sang gemeinsam mit den Punkrockern von QL seine alten Hits.

Weblinks


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