Benjamin Lauth
Benny Lauth

Lauth im Training, 2011

Spielerinformationen
Voller Name Benjamin Lauth
Geburtstag 4. August 1981
Geburtsort HaushamDeutschland
Größe 179 cm
Position Angriff
Vereine in der Jugend
1987–1992
1992–2000
SF Fischbachau
TSV 1860 München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2002
2002–2004
2004–2007
2007
2007
2007–2008
2008–
TSV 1860 München Amateure
TSV 1860 München
Hamburger SV
VfB Stuttgart (Leihe)
→ VfB Stuttgart II (Leihe)
Hannover 96
TSV 1860 München
53 (16)
61 (22)
47 (10)
11 0(1)
1 0(0)
21 0(0)
108 (41)
Nationalmannschaft
1998–2002
2002–2003
2003–2004
Deutschland U-17, U-18, U-20
Deutschland U-21
Deutschland
15 0(4)
8 0(2)
5 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 14. Oktober 2011

Benjamin Lauth (* 4. August 1981 in Hausham) ist ein deutscher Fußballspieler. In der Spielzeit 2011/12 steht der Stürmer im Aufgebot des TSV 1860 München.

Inhaltsverzeichnis

Vereinslaufbahn

Jugend

1987 begann Lauth in seiner Heimatgemeinde Fischbachau bei den SF Fischbachau das Fußballspielen, ehe er 1992 als D-Jugendspieler an die Grünwalder Straße in München wechselte. Beim TSV 1860 München durchlief er sämtliche Jugendjahrgänge, bevor er 2000 in den Kader der Reservemannschaft aufrückte. In der Spielzeit 2000/01 bestritt Lauth 28 Spiele für die 1860 Amateure in der Regionalliga Süd, dabei gelangen ihm vier Treffer. Auch in der Spielzeit 2001/02 stand er im Aufgebot der Amateure, die mittlerweile in der Bayernliga spielten, und schoss in 25 Spielen 12 Tore.

1860 München

Am letzten Spieltag der Saison 2001/02 gab er sein Debüt im Profifußball, als er im Bundesligaspiel der Löwen in Mönchengladbach kurz vor Schluss eingewechselt wurde. In der Spielzeit 2002/03 stand er im Profikader der Sechzger und bestritt 32 Spiele. Dabei konnte er 13 Tore erzielen. Auch in der folgenden Saison kam Lauth regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz und am 1. November 2003 schoss er das 1.000 Bundesligator in der Geschichte des TSV 1860. Lauth kam in dieser Saison in 28 Spielen zum Einsatz und markierte dabei neun Treffer, er konnte aber nicht verhindern, dass der TSV 1860 aus der Bundesliga abstieg. Von 2002 bis 2004 spielte er für die Löwen darüber hinaus sechsmal im DFB-Pokal, wo ihm vier Treffer gelangen, und einmal im UI-Cup.

Hamburger SV

Nach dem Abstieg der Sechzger wechselte Lauth zum Hamburger SV. Aufgrund einer Knöchelverletzung wurde er dort in seiner ersten Saison nur zehnmal eingesetzt, wobei er vier Tore schießen konnte. In der Spielzeit 2005/06 erzielte er in 31 Ligaspielen sechs Tore. In der Hinrunde der Saison 2006/07 wurde er sechsmal eingesetzt, in der Winterpause wurde er bis zum Saisonende an den VfB Stuttgart ausgeliehen. In den zweieinhalb Jahren, in denen er dem Kader des HSV angehörte, kam er neben den Einsätzen in der Bundesliga auch zu fünf Einsätzen im DFB-Pokal und einem Einsatz im Ligapokal. Auch international wurde Lauth eingesetzt, er spielte achtmal im UI-Cup, wo er vier Tore schießen konnte, achtmal im UEFA-Pokal, wo er zwei Treffer markierte und viermal in der Champions League, wo er ohne Torerfolg blieb. Insgesamt bestritt er für die Hamburger 73 Pflichtspiele, davon allerdings nur neun über die volle Länge.

VfB Stuttgart

In Stuttgart kam er in der Rückrunde der Spielzeit 2006/07 elfmal zum Einsatz, er schoss dabei ein Tor. Darüber hinaus lief er zweimal im DFB-Pokal auf und bestritt ein Spiel für die zweite Mannschaft des VfB in der Regionalliga Süd. Am Ende der Saison wurde er mit dem VfB Deutscher Meister und Vize-DFB-Pokalsieger.

Hannover 96

Nachdem der VfB die Kaufoption nicht gezogen hatte, wechselte Lauth zur Saison 2007/08 zu Hannover 96, wo er jedoch ebenfalls glücklos blieb und in 21 Ligaspielen und zwei Pokaleinsätzen kein einziges Tor erzielen konnte.

Rückkehr zu 1860

Lauth im August 2008

Zur Saison 2008/09 kehrte er zu den Münchner Löwen zurück, bei denen er einen Vertrag bis 2011 unterschrieb. In seiner ersten Spielzeit im Zweitligaaufgebot der Sechzger wurde er als einziger Spieler in allen Pflichtspielen eingesetzt. In 34 Ligaspielen schoss er 15 Tore, in drei Pokaleinsätzen traf er einmal ins Tor. In der Spielzeit 2008/09 war Lauth Vizekapitän der Löwen, auf dem Platz allerdings trug er in den meisten Spielen die Binde, da der eigentliche Kapitän Daniel Bierofka oft verletzungsbedingt ausfiel. Vor der Saison 2009/10 ernannte ihn Trainer Ewald Lienen zum neuen Kapitän. In dieser Spielzeit schoss er in 30 Spielen sechs Tore und bereitete sechs weiter vor. Damit hatte er mannschaftsintern die meisten Scorerpunkte gesammelt. Lienens Nachfolger Reiner Maurer ernannte vor der Spielzeit 2010/11 wieder Bierofka zum Kapitän. Da dieser aber oftmals nicht von Beginn an spielte, trug Lauth in vielen Spielen die Kapitänsbinde. Mit 16 Toren stellte er in dieser Saison einen neuen persönlichen Rekord auf. Er stand bis auf ein Spiel, in dem er gelbgesperrt pausieren musste, immer in der Startaufstellung. Am 6. August 2011 absolvierte er sein 100. Zweitligaspiel bei 1860 und erzielte beim 0:5 Auswärtssieg der Löwen ein Tor gegen Energie Cottbus.

Nationalmannschaft

Nachwuchs

1998 wurde Benjamin Lauth erstmals in eine Nachwuchsauswahl des DFB berufen. Er bestritt zwei Spiele für die deutsche U17, in denen er auch zwei Tore schoss. Elfmal stand er für die U18 auf dem Platz, auch hier konnte er zwei Tore schießen. Für die U20 spielte er zweimal, hier konnte er aber keinen Torerfolg verbuchen. Im Jahr 2000 stand er im deutschen Aufgebot bei der U-18-EM im eigenen Land, wo man Dritter wurde.

Am 15. Mai 2002 kam er zu seinem ersten Einsatz in der U-21-Nationalmannschaft. Insgesamt spielte Lauth achtmal in der U21 und schoss dabei zwei Tore. Sein letztes Spiel für die U21 bestritt er am 18. November 2003 in der Türkei.

A-Nationalmannschaft

Am 16. Dezember 2002 lief Benny Lauth erstmals für die A-Nationalmannschaft auf. Da der Gegner in diesem Benefizspiel eine Auswahl in der Bundesliga spielender Ausländer war, zählt es nicht als Länderspiel. Lauth schoss die Tore zum 3:2 und zum 4:2-Endstand für die DFB-Auswahl.[1] Das erste Tor, das er mit einem Fallrückzieher aus spitzem Winkel erzielt hatte, wurde im Dezember 2002 zum Tor des Monats und im Anschluss zum Tor des Jahres 2002 gewählt.

Seinen ersten Länderspieleinsatz hatte Lauth am 12. Februar 2003 beim Freundschaftsspiel in Spanien. Bis 2004 kam er auf vier weitere Einsätze in Freundschaftsspielen, zuletzt am 18. Februar 2004 in Kroatien. Der Torerfolg blieb ihm bei diesen fünf Einsätzen verwehrt.

Trivia

  • Benjamin Lauth stand auch im Nachwuchskader des deutschen Skiverbands, doch entschied er sich gegen das Skifahren und für den Fußball.
  • Die Sportfreunde Stiller widmeten ihr Lied Lauth anhören auf dem Album Burli dem Stürmer. Außerdem wirkt er in ihrem Song Budenzauber auf dem Album You Have to Win Zweikampf mit.
  • Bei Lauths Torerfolgen in Heimspielen wird nicht die normale Torhymne gespielt, stattdessen wurde bis 2010 aufgrund der Ähnlichkeit von „Lauth“ und „loud“ Let's Get Loud von Jennifer Lopez und seit 2010 Laut vom Projekt Finger & Kadel angespielt.

Erfolge

Mannschaft

Persönlich

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Benefizspiel: DFB-Team gewinnt 4:2 gegen Bundesliga-Allstars auf dfb.de, abgerufen am 4. August 2009

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