ABBA (Album)
ABBA
Studioalbum von ABBA
Veröffentlichung 1975

Labels

  • Polar (Skandinavien)
  • Polydor (Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande …)
  • Epic (Groß-Britannien)
  • RCA (Australien)
  • Vouge/Baboo (Frankreich)
Format LP, MC, CD
Genre Pop
Anzahl der Titel 11 (LP, MC), 13/14/18 (CD)

Laufzeit

  • 36 min 9 s (11 Titel)
  • 44 min 43 s (13 Titel)
  • 51 min 36 s (18 Titel)
Produktion Benny Andersson
Björn Ulvaeus
Chronologie
Waterloo
(1974)
ABBA Greatest Hits
(1975)

ABBA ist das dritte Album der Popgruppe ABBA. Die Aufnahmen begannen im August 1974 und dauerten bis März 1975. Das Album war ABBAs entscheidender Schritt in Richtung Weltkarriere.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung und Erfolge

Die Gruppe widmete sich im August 1974 den Aufnahmen für ihr drittes Album. Begonnen wurde mit SOS, Man in the Middle und So Long. Im September folgten die Aufnahmen für Hey, Hey Helen, Bang-A-Boomerang (ursprünglich von Andersson und Ulvaeus für die schwedischen Teilnehmer des Eurovision Song Contest 1975 geschrieben) und I've Been Waiting for You. Im Oktober wurden die Lieder Rock Me und Crazy World aufgenommen, jeweils mit Björn Ulvaeus' Leadvocals.

Im November begab sich die Gruppe auf eine Tournee durch Dänemark, Deutschland und Österreich, die sich später als überaus erfolglos herausstellen sollte. Ursprünglich war auch ein Konzert in der Schweiz geplant, das jedoch wegen des schlechten Kartenvorverkaufs abgesagt wurde. Nachdem sie zurückgekehrt waren, widmeten sich Benny Andersson und Björn Ulvaeus im Dezember lediglich dem Instrumentalstück Intermezzo No.1. Im Januar setzten sie ihre Tournee durch Norwegen, Schweden und Finnland fort. Im Februar folgten die Aufnahmen zu Tropical Loveland und I Do, I Do, I Do, I Do, I Do, und im März wurde Mamma Mia aufgenommen.[1]

Die Single So Long, die bereits im November 1974 veröffentlicht wurde, war nicht sehr erfolgreich, sie konnte nicht einmal in die britischen Charts einsteigen. In Großbritannien galt die Gruppe bis dahin ohnehin als One-Hit-Wonder. Die nächste im April 1975 ausgekoppelte Single I Do, I Do, I Do, I Do, I Do blieb Großbritannien ebenfalls erfolglos, doch in Australien erreichte sie Platz 1 der Charts. Im Herbst 1975 veröffentlichte die Gruppe ihre nächste Single SOS. Mit diesem von Agnetha Fältskog gesungenen Song kehrte ABBA in die britischen Top 10 zurück. In Deutschland war SOS der erste von sechs Nummer-1-Hits in Folge.

Nebenbei wurden vier Musikclips unter der Regie von Lasse Hallström von Mamma Mia, SOS, Bang-A-Boomerang und I Do, I Do, I Do, I Do, I Do gedreht. Als die Musikclips von Mamma Mia und I Do, I Do, I Do, I Do, I Do in der australischen Show Countdown gezeigt wurden, geriet die gesamte Nation ins ABBA-Fieber. Nachdem I Do, I Do, I Do, I Do, I Do dort drei Wochen den ersten Platz belegt hatte, wurde es abgelöst von der Single Mamma Mia, die die Spitzenposition zehn Wochen hielt. Zudem wurde in Australien noch zusätzlich die Single Rock Me veröffentlicht, die den vierten Platz erreichte.[2] Nach diesem Erfolg wurde Mamma Mia nun auch in vielen anderen Ländern als Single veröffentlicht und landete unter anderem in Großbritannien und Deutschland auf Platz 1.

Titelliste

Seite 1

  1. Mamma Mia
  2. Hey, Hey Helen
  3. Tropical Loveland
  4. SOS
  5. Man in the Middle
  6. Bang-A-Boomerang

Seite 2

  1. I Do, I Do, I Do, I Do, I Do
  2. Rock Me
  3. Intermezzo No. 1
  4. I’ve Been Waiting For You
  5. So Long

Bonustitel der CD-Veröffentlichung

CD Veröffentlichung

Auf der ab 1987 veröffentlichten CD-Version finden sich folgende Bonustitel:

12. Waterloo
13. Hasta Mañana
14. Honey, Honey
15. Ring Ring
16. Nina, Pretty Ballerina
Remaster Versionen

1997 erschien die erste Remaster Version des Albums. Hier wurden zur 1987 veröffentlichten CD-Version zwei weitere Titel zugefügt:

17. Crazy World
18. Medley (1978 mix)
Pick A Bale Of Cotton
On Top Of Old Smokey
Midnight Special (aufgenommen im Mai 1975)

2001 wurde erneut eine Remaster Version des Albums veröffentlicht. Hier entfielen die Bonustitel der 1987 veröffentlichten CD. Diese Version des Albums wurde 2004 zusammen mit einer DVD erneut veröffentlicht.

12. Crazy World
13. Medley (1978 mix)
Pick A Bale Of Cotton
On Top Of Old Smokey
Midnight Special

Die Musikvideos auf der 2004 veröffentlichten Bonus DVD:

  1. Mamma Mia
  2. SOS
  3. I Do, I Do, I Do, I Do, I Do
Complete Studio Recordings

2005 erschien das Complete Studio Recordings mit allen acht Studio-Alben, einer Raritäten-CD (B-Seiten, Outtakes, Remixe) und zwei DVD’s. Die LP-Version wurde um die folgenden Titel erweitert:

12. Medley (1978 mix)
Pick A Bale Of Cotton
On Top Of Old Smokey
Midnight Special
13. Crazy World
14. Mamma Mia (spanischsprachige Version)

Single-Auskopplungen mit deren Chartpositionen

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkung
DE AT CH UK US S NOR
November 1974 So Long
I've Been Waiting For You
11 3 7
April 1975 I Do, I Do, I Do, I Do, I Do
Rock Me
6 4 1 38 15 2 Lag in Australien 3 Wochen auf Platz 1
Verkäufe weltweit: 2.500.000+ [3]
Juni 1975 SOS
Man in the Middle
1 2 3 6 15 2 Erster Top-10-Hit in Großbritannien seit Waterloo
September 1975 Mamma Mia
Intermezzo No.1
1 3 1 1 32 2 War in Australien 10 Wochen auf Platz 1 der Charts

Literatur

  • Carl Magnus Palm: Licht und Schatten. ABBA - Die wahre Geschichte. Bosworth Musikverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86543-100-4 (deutsche Übersetzung: Helmut Müller).
  • Carl Magnus Palm: Abba. Story und Songs kompakt. Bosworth Music, Berlin 2007, ISBN 978-3-86543-227-8 (Story und Songs kompakt), (deutsche Übersetzung: Cecilia Senge).

Einzelnachweise

  1. Carl Magnus Palm: Abba – Story und Songs kompakt. S. 34–42.
  2. ABBA – The Worldwide Chart Lists auf home.zipworld.com.au
  3. Abschnitt Waterloo auf superseventies.com



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