Äquatorialguinea
República de Guinea Ecuatorial (span.)

République de Guinée équatoriale (franz.)
Republik Äquatorialguinea

Flagge Äquatorialguineas
Wappen Äquatorialguineas
Flagge Wappen
Wahlspruch: Unidad, Paz, Justicia

(Spanisch für Einigkeit, Frieden, Gerechtigkeit)

Amtssprache Spanisch, Französisch (seit 1997) und Portugiesisch (angekündigt 2007)
Fang, Bube und Ambo (als anerkannte Nationalsprachen)
Hauptstadt Malabo
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt Teodoro Obiang
Regierungschef Premierminister Ignacio Milam Tang
Fläche 28.051 km²
Einwohnerzahl 1.175.000 (Stand April 2011)
Bevölkerungsdichte 41,9 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] 10.485 Mio. US$ (114.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 16.262 US$ (45.) (2008 laut IWF)
Human Development Index 0,719 (118.)
Währung 1 CFA-Franc BEAC
1 € = 655,957 XAF

100 XAF = 0,152449 EUR
(fixer Wechselkurs)

Unabhängigkeit von Spanien am 12. Oktober 1968
Nationalhymne Caminemos Pisando la Senda de Nuestra Inmensa Felicidad
Zeitzone MEZ (UTC +1)
Kfz-Kennzeichen GQ
Internet-TLD .gq
Telefonvorwahl +240
Equatorial Guinea in its region.svg
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Äquatorialguinea (spanisch Guinea Ecuatorial, französisch Guinée équatoriale) ist ein Staat in Subsahara-Afrika. Der Festlandteil des Staates grenzt im Norden an Kamerun, im Süden und Osten an Gabun und im Westen an den Golf von Guinea. Der südlichste Teil des Staatsgebietes, die Insel Annobón, liegt 80 Seemeilen südlich des Äquators.

Die staatstragende Bevölkerungsgruppe der ehemaligen spanischen Kolonie bildet das Volk der Fang, eine marginalisierte Minderheit sind die Bubi. Das Land ist besonders entlang den Küstengebieten reich an Erdölvorkommen, deren Einnahmen allerdings nur einer kleinen - politisch einflussreichen - Elite zugutekommen und das Land somit trotz seines hohen Pro-Kopf-Einkommens (welches sich sogar dem europäischen Durchschnitt annähert) gleichzeitig eine sehr hohe Armutsquote hat.[2] Weiterhin ist das Land von schweren Menschenrechtsverletzungen geprägt: Unter dem ersten Präsidenten Francisco Macias Nguema galt das Land aufgrund seines autoritären Systems als das "Dachau Afrikas" - in Anlehnung an das gleichnamige deutsche Konzentrationslager.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Äquatorialguinea bedeckt als einer der kleinsten Staaten Afrikas eine Fläche von insgesamt 28.051 km², wovon rund 26.000 km² auf den Festlandsteil Mbini (Rio Muñi) entfallen. Die Länge der Landgrenzen beläuft sich auf 835 km. Die Küstenlinie misst 296 km. Damit ist es etwa so groß wie das deutsche Bundesland Brandenburg. Zudem gehören verschiedene Inseln zum Staatsgebiet, die größte davon ist mit 2017 km² Bioko, das bis 1973 unter den Namen Santa Isabel und Fernando Póo bekannt war und dann eine Zeit lang Macías Nguema Byogo (nach dem damaligen Präsidenten Francisco Macías Nguema) hieß. Auf Bioko liegt auch Malabo, die Hauptstadt des Landes. Der Festlandteil steigt von der flachen Küste bis auf 1200 Meter im Inland an.

Die Inseln entstanden durch einen vulkanischen Hot-Spot, der auch die zwischen Bioko und Annobón gelegenen, aber nicht zu Äquatorialguinea gehörenden Inseln São Tomé und Príncipe sowie den Kamerunberg hervorbrachte. Auch die küstennahen Inseln Corisco, Elobey Grande und Elobey Chico gehören zu Äquatorialguinea.

Klima

Auf den Inseln herrscht tropisches Regenwaldklima. Die Regenzeit ist im Oktober.

Auf dem Festland ist es trockener, oft bedeckt und windig.

Flora und Fauna

Auf den Inseln dominiert Regenwald, auf dem Festland Dschungel. An der Küste liegen Mangrovensümpfe. Auf Bioko wurde ein Teil des tropischen Regenwaldes durch Plantagen ersetzt. Auf Annobón finden sich überwiegend Öl- und Kokospalmen.

Die weiten Regenwaldgebiete bieten für zahlreiche Tierarten einen idealen Lebensraum, so zum Beispiel für unterschiedliche Affen- (Schimpansen, Gorillas, Mandrills) und Halbaffenarten (Bärenmakis), aber auch Leoparden, Waldelefanten und Waldbüffel. Auch Schirrantilopen und Bongos kommen hier häufig vor. [4]

Bevölkerung

Äquatorialguinea ist eines der wenigen afrikanischen Länder, in denen ein Volk die eindeutige Mehrheit des Landes stellt: Etwa 85,7 % der Bevölkerung gehören zu den bantusprachigen Fang. Im gebirgigen Inneren der Insel Bioko leben in oft schwer zugänglichen Dörfern die Bubi, die ebenfalls zu den Bantuvölkern zählen und 6,5 Prozent der Bevölkerung stellen. Aber auch hier dominieren mittlerweile die Fang. Aufgrund starker Repressalien während der Diktatur Francisco Macias Nguemas mussten die Mehrheit der Bubi, die bis dahin 20 Prozent der Bevölkerung stellten, das Land verlassen - viele gingen nach Spanien. Weitere Minderheiten sind mit 3,6 Prozent die Mdowe und mit 1,1 Prozent die Bujeba. Auf der Insel Annobon leben die Annobonesen, die 1,6 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen. Mit jeweils noch einigen Tausend leben auch Europäer - zumeist Spanier - und die Fernandinos, Nachkommen englischsprachiger Kreolen, im Land.[5]

Einwohnerzahl

Das Bevölkerungswachstum soll zur Zeit 2,6 % betragen. Die Einwohnerzahl wurde 2010 von der Regierung mit gut einer Million angegeben. Auf Bioko leben etwa 20 %, auf Annobón nur 1 % der Guineer. Da genaue und zuverlässige Bevölkerungsdaten fehlen, sind diese Aussagen sowie die zum Bruttoinlandsprodukt und Pro-Kopf-Einkommen unsicher und kommen die internationalen Institutionen zum Teil zu stark abweichenden Ergebnissen.

Religion

Ein Erbe der spanischen Kolonialherrschaft ist auch die Religion: Anhänger der Römisch-katholischen Kirche in Äquatorialguinea sind über 87 % der Äquatorialguineer, daneben sind 5 % Protestanten. Anhänger von Naturreligionen hingegen stellen nur noch unbedeutende Minderheiten. Etwa 1.000 Zeugen Jehovas sind im Land aktiv.[6]

Sprache

Obwohl mehr als 80 Prozent der Bevölkerung Fang als Muttersprache spricht, sind die Amtssprachen Äquatorialguineas laut dem Verfassungsgesetz und der Änderung in Artikel 4 des Grundgesetzes Spanisch (Äquatorialguineisches Spanisch) und Französisch. 2010 erklärte der Präsident, er wolle ebenfalls Portugiesisch als Amtssprache einführen, doch ist nicht belegt, ob und wieweit dies in die Tat umgesetzt wurde.

Die Sprachen der Ethnien des Landes sind nach dem Verfassungsgesetz 1/1998 vom 21. Januar 1998 integraler Teil der nationalen Kultur. Das sind Fang, Bube, Benga, Ndowe, Balengue, Bujeba, Bissio, Gumu, das fast ausgestorbene Baseke, Annobonesisch (oder Ambo), das Fernando-Poo-Kreolenglisch, Igbo und Pidginenglisch.

Äquatorialguinea ist neben der Demokratischen Arabischen Republik Sahara das einzige spanischsprachige Land Afrikas. Allerdings wird Spanisch nicht von der Mehrheit gesprochen, fast die ganze Bevölkerung spricht am häufigsten die Bantusprachen Fang und Bube. Spanisch wird heute größtenteils als Bildungssprache verwendet, denn kirchliche Missionen und spanische Einrichtungen tragen die meisten Schulen des Landes. Allerdings nimmt die Bedeutung anderer europäischer Sprachen zu. So hat Äquatorialguinea seit 2007 Beobachterstatus in der Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder. Am 23. Juli 2010, beim 8. Gipfel dieser Gemeinschaft in Luanda, wurde der Antrag auf Vollmitgliedschaft gestellt. Die Gemeinschaft stellte jedoch zwei Bedingungen für eine Annahme des Antrags: Einmal die Einführung des Portugiesischen als Amtssprache, zum anderen politische Reformen, in die Richtung einer effizienten Demokratie und einer Beachtung der Menschenrechte.

Seit 1997 ist Äquatorialguinea Mitglied der Gemeinschaft frankophoner Staaten.

Bildung

Aus Anlass des Weltalphabetisierungstags 2010 gab die Regierung bekannt, dass die Alphabetisierungsrate nach neuen Zahlen der UNESCO mit 93 % die höchste in Subsahara-Afrika sei.

Ein öffentliches Schulsystem existiert kaum. Kirchliche Missionen und spanische Einrichtungen tragen die meisten Schulen des Landes. Seit einigen Jahren hat Malabo eine Universität. Dort gibt es ein spanisches und ein französisches, in Bata ein spanisches Kulturzentrum.

Die etwa 200 einheimischen Ärzte wurden bislang vor allem in Kuba ausgebildet. Die Universidad Nacional de Guinea Ecuatorial unterhält am Hospital General in Bata eine Facultad de Ciencios Médicas, die von einem kubanischen Dekan geleitet wird. Die sog. traditionelle Medizin ist tief verwurzelt und spielt neben chinesischen Kliniken eine unheilvolle Rolle.

Geschichte

Denkmal der ersten Einwanderer (1773) bei Luba, Bioko

Um 1500 nahm Portugal das heutige Äquatorialguinea unter dem Namen Fernando Póo in Besitz. 1778 trat Portugal die Kolonie an Spanien ab, wodurch sie zu Spaniens einziger Kolonie im Subsaharischen Afrika wurde. Im 19. Jahrhundert errichtete Spanien eine Plantagenwirtschaft auf der Insel Bioko, begann aber erst ab 1926 mit der Kolonisierung der Region Rio Muni. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten Mbini mit den Inseln Bioko und Annobón die spanische Kolonie Territorios Españoles del Golfo de Guinea („Spanische Gebiete am Golf von Guinea“).

Im Ersten Weltkrieg ließ sich die deutsche Schutztruppe aus Kamerun in der neutralen (spanischen) Kolonie internieren. 1929 besuchte eine Kommission des Völkerbundes die Insel Bioko, um vor Ort den Fernando-Po-Skandal zu untersuchen.

Die Kolonie erlangte 1963 innere Autonomie unter dem Namen Äquatorialguinea (spanisch Guinea Ecuatorial). Unabhängig wurde das Land am 12. Oktober 1968. Drei Wochen vor der Unabhängigkeit wurde Francisco Macías Nguema zum Präsidenten gewählt.

Im Frühjahr 1969 kam es zu Unruhen, die zur Aufhebung der Verfassung führten und Macías Nguema die Errichtung eines Terrorregimes ermöglichten. Sein Regime gilt als eine der „blutigsten Diktaturen Afrikas“[7]. Ein Drittel der Bevölkerung floh ins Ausland. Zehntausende von Regimegegnern sollen ermordet worden sein. Weihnachten 1975 ließ Macias 150 angebliche Verschwörer hinrichten; eine Band spielte dazu Those Were the Days von Mary Hopkin.

Am 4. August 1973 wurde eine neue Verfassung in Kraft gesetzt, die die beiden bis dahin autonomen Provinzen Fernando Póo (heute Bioko) und Rio Muni zu einem Einheitsstaat machte.

Am 3. August 1979 wurde Macías Nguema von seinem Neffen Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, dem Kommandanten der Nationalgarde, gestürzt und hingerichtet. Anschließend übernahm ein von Obiang geleiteter Oberster Militärrat die Macht. Als Oppositionsführer ist seit Anfang der 1980er Jahr insbesondere Michel Grosé bekannt. Unter Obiang verbesserten sich die Beziehungen zum Ausland, er regierte und regiert jedoch weiterhin diktatorisch.[7]

Politik

Nominell ist Äquatorialguinea eine parlamentarische Demokratie; tatsächlich dominiert jedoch der Präsident das Land auf allen Entscheidungsebenen. Analysten bezeichnen das politische System Äquatorialguines als Diktatur [8] oder als autoritäre Kleptokratie.[9] Das Land gehört zu den zehn korruptesten der Welt. [10]

Die 1991 eingeführte Verfassung gewährt dem auf sieben Jahre gewählten Präsidenten weitgehende Exekutivbefugnisse; so ernennt er den Premierminister und die obersten Richter und ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Die Legislative liegt bei der Volksvertreterkammer.

Mit 69 Clans dominieren Fang die Politik des Landes. Staatspräsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo trat sein Amt nach einem Staatsstreich am 3. August 1979 an. Das Parlament Äquatorialguineas trägt die Bezeichnung Cámara de Representantes del Pueblo (Volksvertreterkammer). Es verfügt über eine Kammer mit 100 Sitzen und wird für fünf Jahre gewählt.

Die Streitkräfte umfassen schätzungsweise 2500 Mann und werden durch paramilitärische Einheiten in unbekannter Größe ergänzt. Die polizeilichen Sicherheitskräfte werden von Israelis ausgebildet.

Nach einigen Putschversuchen und Überfällen von See wird zur Zeit eine Radarkette zur Küstenüberwachung eingerichtet. Damit beauftragt ist MPRI. Die modernen Küstenschutzboote werden von israelischen Spezialisten gewartet.

Parteien

Das Parteiensystem wird von der Regierungspartei Partido Democrático de Guinea Ecuatorial (PDGE) dominiert. Bis 1991 war sie als Einheitspartei die einzige politische Partei des Landes.

Inzwischen existieren rund 20 Oppositionsparteien; einige davon sind jedoch lediglich Ableger der PDGE. Die wichtigsten Oppositionsparteien sind CPDS und Unión Popular. Letztere ist seit ihrer Spaltung 1999 deutlich geschwächt. Es existieren weitere kleinere Parteien, zum Teil im spanischen Exil. Einige der Oppositionsparteien haben sich zu Bündnissen zusammengeschlossen. Bei den Kommunalwahlen 2000 boykottierten einige der Oppositionsparteien die Wahl. Die PDGE gewann die Wahlen mit 96 % und kontrolliert damit alle 30 Gemeinderäte.

Wahlen

1987 gründete Obiang die Staatspartei PDGE, die die Parlamentswahlen 1988 mit 99,2 % der Stimmen gewann. Auch 1996 wurde Obiang durch vermutlich manipulierte Wahlen mit einem Ergebnis von 99 Prozent im Amt des Präsidenten bestätigt. Spätere Wahlen gewann ebenfalls der Präsident mit seiner Partei, so die Parlamentswahlen am 7. März 1999. Damals hatte lediglich ein UP-Abgeordneter die Parlamentswahl anerkannt. Die übrigen warfen der Regierung massive Wahlmanipulationen vor. Zu einer ähnlichen Einschätzung kam auch die EU-Verwaltung. Es kam abermals zur Wiederwahl Obiangs am 15. Dezember 2002 mit 99,5 Prozent. Auch hier ist eine Manipulation der Wahl wahrscheinlich, weil einige Wahllokale einen Stimmenanteil von 103 % für Obiang angaben.

Menschenrechte

Die Menschenrechtslage in Äquatorialguinea stößt immer wieder auf Kritik. 2002 kam es in einem Schauprozess gegen angebliche Putschisten zu Folterungen. Gewerkschaften existieren nicht in Äquatorialguinea. Radio und Fernsehen befinden sich im Regierungsbesitz. Die Zeitungen „La Gaceta“, „La Opinión“ und „La Verdad“ erscheinen unregelmäßig. Internationale Zeitungen gibt es nicht. Die einzige Menschenrechtsorganisation des Landes wird von der Regierung kontrolliert.[7]

Zur Hinrichtung von vier Putschisten erklärte der Pressesprecher des State Department am 30. August 2010: „The United States was deeply concerned to learn that the Government of Equatorial Guinea has executed four individuals after a summary military tribunal on August 21. While we respect Equatorial Guinea’s right to defend its national security, the trial failed to meet minimum international human rights guarantees. We are also disappointed in the 20 year jail sentences handed down by the same military tribunal to opposition party members Santiago Asumu Nguema and Marcelino Nguema Esono. Both had previously been acquitted in a civilian court, and were tried a second time for the same offense by the military tribunal. We call on the Government of Equatorial Guinea to commit to upholding the rights guaranteed by its own Constitution and its obligations under international human rights law.“

Dem entgegnete Präsident Obiang am 1. September 2010: „Das Gerichtsverfahren in der Woche vom 13. August hat sich von ähnlichen Verfahren in anderen Teilen der Welt nicht unterschieden. Die geltenden Gesetze wurden respektiert und angewandt, das Verfahren war transparent, unparteiisch und wurde mit den nötigen Garantien der Verteidigung durchgeführt … GNQ hat die Todesstrafe nicht abgeschafft. Wenn ihr Vollzug ausgesetzt oder Gnade gewährt wurde, dann war das keine Schwäche oder Toleranz unserer Rechtsordnung, sondern ein Bemühen um Rehabilitierung derer, die die Grundsätze des Rechtsstaats in GNQ verletzt haben. Gesetze und Gerichte wurden aus vielen Gründen eingerichtet, vor allem, um Frieden, Sicherheit, politische und soziale Balance, sowie wirtschaftliche Entwicklung zum Nutzen der Menschen zu gewährleisten. Wenn wir in Zukunft außerordentliche Maßnahmen ergreifen müssen, um diese Grundsätze zu schützen, dann werden wir das tun.“

Außenpolitik

Äquatorialguinea ist seit 1968 Mitglied der Vereinten Nationen. Es hat Beobachterstatus in der WTO.[11]

Die Außenpolitik konzentriert sich auf internationale Anerkennung und gute Beziehungen mit den Nachbarstaaten. Der Streit mit Nigeria über die Seegrenzen wurde im Herbst 2000 beigelegt. Zu den Problemen des Landes gehört die illegale Einwanderung aus den Nachbarstaaten Kamerun und Gabun.

Das Verhältnis zu Spanien ist distanziert, vielleicht auch belastet, weil die frühere Kolonialmacht schätzungsweise 40.000 (meist oppositionelle) Äquatorialguineer aufgenommen hat. Nachdem Präsident Obiang mit zahlreichen Regierungsmitgliedern im November 2006 das „Mutterland“ besucht hatte, sagte er den geplanten Besuch der Expo 2008 in Saragossa ab; denn weder König Juan Carlos I. noch Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero wollte ihn empfangen.

Die EU hält sich mit ihrem Engagement im Land zurück, weil sie von der Regierung mehr Demokratie und Achtung der Menschenrechte fordert. Sie engagierte sich bei der Instandsetzung der Wasserversorgung in Malabo und förderte Kleinbauern beim Kakaoanbau. China hat diese Zurückhaltung auf breiter Front genutzt. Vom kleinen Handel bis zu großen Bauprojekten (Häfen, Wasserkraftwerk in Djibloho) sind Chinesen allgegenwärtig. Die Beziehungen zur Volksrepublik China sind ausgezeichnet. Im August 2010 war der Präsident zu seinem 7. Staatsbesuch in China - eine Woche nach seinem ersten in Südkorea. Ende Juli 2010 besuchte eine guineische Delegation den chinesischen Vizeverteidigungsminister.

Deutschland, Frankreich und Spanien sind die einzigen europäischen Länder mit Botschaften in Äquatorialguinea. Die deutsche Botschaft in Malabo wurde am 13. September 2010 eröffnet. Bis dahin war der Botschafter in Jaunde auch in Malabo akkreditiert. Deutschland war seit 1910 mit Honorarkonsuln, die DDR Anfang der 1970er Jahre auch mit einer Botschaft vertreten.

Die USA haben aufgrund der Ölfunde ihre Beziehungen zu Äquatorialguinea intensiviert. Nur US-Amerikaner sind vom Visumzwang befreit. Beim Besuch des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva am 4./5. Juli 2010 in Malabo wurden die Visapflicht für Diplomaten abgeschafft und Abkommen über technische Zusammenarbeit und Ausbildung sowie über Rüstungsgüter und Fernsehtechnik unterschrieben.


Im Juli 2011 soll der 17. Gipfel der Afrikanischen Union in Malabo stattfinden.

Diplomatische Vertretungen

Botschaften werden von 20 Staaten unterhalten: Frankreich, Spanien, Deutschland, USA (seit 2003), Brasilien, Venezuela, Kuba, China (seit 1970), Nordkorea, Angola, Kamerun, Kongo Brazzaville, Südafrika, Ägypten, Gabun, Ghana, Libyen, Marokko, Nigeria und Tschad. Mali unterhält ein Konsulat.

Honorarkonsuln haben Benin, Großbritannien, Zentralafrikanische Republik, Sao Tomé und Principe sowie Burkina Faso bestellt.

Vertreten sind auch einige Organisationen der Vereinten Nationen.

Verwaltungsgliederung

Provinzen Äquatorialguineas

Äquatorialguinea gliedert sich in zwei Regionen mit sieben Provinzen, vier auf dem Festland und drei auf den Inseln.

Regionen

Region
(Provinzen der Region)
Hauptstadt Fläche
(in km²)
Bevölkerung (2001) Einwohner (2001)
(pro km²)
Región Insular (Inselregion)
(Annobón, Bioko Norte, Bioko Sur)
Malabo 2.034 253.000 124
Región Continental (Festlandregion)
(Centro Sur, Kié-Ntem, Litoral, Wele-Nzas)
Bata 26.017 922.000 35


Provinzen

Nr. Provinz ISO 3166-2:GQ Hauptstadt Fläche
(in km²)
Bevölkerung (2001) Einwohner (2001)
(pro km²)
1 Annobón AN San Antonio de Palé 17 4.000 235,3
2 Bioko Norte BN Malabo 776 227.000 292,5
3 Bioko Sur BS Luba 1.241 22.000 17,7
4 Centro Sur CS Evinayong 9.931 135.000 13,6
5 Kié-Ntem KN Ebebiyín 3.943 156.000 39,6
6 Litoral LI Bata 6.665 425.000 63,8
7 Wele-Nzas WN Mongomo 5.478 206.000 37,6


Wirtschaft

Von 1998 bis 2002 wuchs das Bruttoinlandsprodukt jährlich im Durchschnitt um 24 %. Mit einem BIP (KKP) pro Kopf von mehr als 15.000 US-Dollar lag das Land 2007 an der Spitze aller afrikanischer Staaten. Nach allgemeiner Einschätzung liegt das monatliche Durchschnittseinkommen bei etwa 300 Euro und gibt es so gut wie keine Arbeitslosen. Alle Zahlen sind unsicher.

Die Einnahmen aus der florierenden Ölförderung reichen nach Angaben der Bundesregierung aus, um den Staatshaushalt einen Überschuss erwirtschaften zu lassen und Äquatorialguinea von finanzieller Entwicklungshilfe unabhängig zu machen. Allerdings kommt das Geld großenteils der Präsidentenfamilie und vielen "Mandarinen" [12] zugute. Nach Angaben der Weltbank muss die Mehrheit der Bevölkerung von weniger als zwei Dollar am Tag leben. Der Human Development Index für 2010 reiht das Land zwar in die "mittlere" Länderkategorie ein, doch gehört es nach dem "non income index" in die unterste Kategorie. [13] Der Gini-Koeffizient, der die Einkommensungleichheit in einem Land misst, beträgt (sehr hohe) 0,65. Mit einem Privatvermögen von 600 Millionen Dollar ist Obiang nach Angaben des Forbes Magazine einer der reichsten Staatschefs der Welt. Das Privatvermögen des Präsidenten wird sogar auf drei Milliarden Dollar geschätzt.[9].

Siehe auch: Sozialversicherung in Äquatorialguinea

Wirtschaftszweige

Neben dem Erdöl sind der Export von tropischen Hölzern (1999: rund 750.000 Kubikmeter) und von Kakao die wichtigsten Wirtschaftszweige, deren Umsatz allerdings bereits seit Jahren schwindet. Die Kakaoproduktion auf Bioko bleibt konstant bei 5.000 t pro Jahr, beschäftigt aber noch die meisten Arbeiter. Der Holzexport von Rio Muñi erbrachte zwischen 1996 und 1999 ca. 10 % der Exporterlöse. Darüber hinaus werden Landwirtschaft und Binnenfischerei zur Selbstversorgung betrieben. Die Städte des Landes sind dennoch auf Nahrungsmittelimporte angewiesen. Seefischerei findet nicht statt. Da Überfälle und Putschversuche immer von See kamen, wurden die Fischkutter an Land geholt. Im Hafen von Malabo sind noch Reste von Holzbooten zu sehen.

In einem Gebiet von 5.450 km² in der Bucht des Río Muni will Vanco Corisco Deep Ltd. mit Vanco Overseas Energy und russischen Unternehmen Erdöl fördern.

Bodenschätze

Seitdem 1991 vor der Küste Biokos und vor dem Festland große Erdöl-Lagerstätten entdeckt und von internationalen Ölfirmen genutzt werden, ist die Wirtschaft rasant gewachsen. 2004 machte die Ölwirtschaft rund 90 % des Bruttoinlandsprodukts aus.

Möglich wurde diese raketenhafte Entwicklung erst durch den Abschluss neuer Förderverträge, nachdem die Verträge der ersten Generation die äquatorialguineische Seite stark benachteiligt hatten. 2007 betrug die Tagesförderung laut Angaben der CIA rund 370.000 Barrel.[14] Damit ist das Land nach Nigeria und Angola der drittgrößte Ölproduzent südlich der Sahara. Die Einrichtungen der Ölgesellschaften, wie viele Privathäuser und ganze Stadtviertel der Einheimischen, sind weitgehend vom Umland abgeschirmt. Die guineische Staats- und Privatwirtschaft steht und fällt mit den internationalen Unternehmen. Diese schaffen im Lande allerdings kaum Arbeitsplätze, denn qualifizierte und zuverlässige Fachkräfte sind unter den Einheimischen selten zu finden.

In Äquatorialguinea befinden sich ebenfalls Erdgasvorkommen, die seit 2001 gefördert werden. In einem internationalen Konsortium engagiert sich die deutsche E.ON maßgeblich an der Verflüssigungstechnologie.[15]

Tourismus

Auf polizeiliche Verkehrskontrollen stößt man allenthalben. Der Reisepass sollte immer mitgeführt werden. Von nächtlichen Autofahrten wird abgeraten. In den Städten und auf den Landstraßen sollte man sich vor (neuen) Schlaglöchern und den Straßenschwellen hüten.

Fotografieren ist verpönt. Ferngläser sind Militärangehörigen vorbehalten und dürfen nicht ins Land gebracht werden.

So gut wie alle Nahrungsmittel werden importiert. Es gibt alle Getränke.

Mit dem Centro Médico La Paz gibt es in Bata ein leistungsfähiges Krankenhaus.

Außenhandel

Im Jahr 2006 exportierte das Land Waren im Wert von rund 8,45 Milliarden US-Dollar aus, davon 88 Prozent Erdöl. Hauptabnehmer waren die USA (21,3 %), China (18,9 %) und Spanien (9,5 %). Die Importe beliefen sich 2006 auf 2,52 Milliarden US-Dollar. Hauptlieferanten waren die USA (7,5 %), Italien (6,1 %) und Frankreich (3,7 %). Die deutschen Ausfuhren in das Land betrugen 2004 rund 4,1 Millionen Euro (2003: 6,9), die deutschen Einfuhren aus Äquatorialguinea rund 6,6 Millionen Euro (2003: 3,5).

Amerikanische und französische Ölfirmen engagieren sich immer mehr in dem kleinen Land. Das Tankstellennetz wird fast ausschließlich vom französischen Total (Unternehmen) betrieben. Die Wirtschaftsbeziehungen zu Südkorea und Brasilien sind gut und werden ausgebaut. Das Handelsvolumen zwischen Äquatorialguinea und Brasilien ist zwischen 2003 und 2007 von 3 auf 243 Mio. USD gewachsen.

Die Auslandsverschuldung Äquatorialguineas betrug 2006 rund 320 Millionen US-Dollar. Für 1999 wurden sie auf 47 % des Bruttoinlandsprodukts BIP geschätzt [7].

Äquatorialguinea ist seit 1985 Mitglied der CFA-Franc-Zone. Der Internationale Währungsfonds gewährte in den Jahren 1988 und 1993 dreijährige Strukturanpassungskredite, die 1995 wegen Nichteinhaltung der Vorgaben suspendiert wurden.[7]

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,551 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,481 Mrd. USD gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsüberschuss in Höhe von 8,3 % des BIP.[16]

Die Staatsverschuldung betrug 2009 0,12 Mrd. US-Dollar oder 1,1 % des BIP [16] und ist damit eine der niedrigsten der Welt.

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in Prozent des BIP) folgender Bereiche:

Infrastruktur

Es gibt keine Post, keine Straßennamen und keine Karten. Die schlechte Infrastruktur des Landes wird zum Teil rasch und eindrucksvoll verbessert. Neubauten verändern das Stadtbild von Malabo und Bata allwöchentlich. Kanalisation, Klärwerke und Müllentsorgung sind mangelhaft; Guinea Limpieza ist im Aufbau. Wasserkraftwerke liefern Strom. Modernste Freileitungen versorgen das Hinterland. Die Stromversorgung ist nicht immer stabil. Ende 2010 verantwortet die Regierung nicht weniger als 900 Großprojekte.

Der internationale Geldverkehr läuft über die Nationalbank und über die Afrikanische Zentralbank, was dauert, aber funktioniert. In Malabo gibt es einen Geldautomaten. Für alle Käufe ist CFA-Bargeld am besten. Euro kann man überall zum festen Kurs umtauschen, US-Dollar nicht.

Für (große) Transporte haben Lufthansa Cargo und DHL den besten Ruf. Mobiltelefone hat fast jeder (Orange). Der Internetzugang ist frei.

Weite Gebiete des Landes sind unerschlossen. Nicht wenige sind als Nationalparks ausgewiesen und kaum erreichbar. Das Straßennetz umfasst etwa 1.300 Kilometer, davon (angeblich und glaubhaft) 80 % asphaltiert. Die wichtigen Straßen sind in gutem Zustand und werden laufend ausgebaut (siehe Oyala). Im Hinterland und auf den Inseln sind viele neue Brücken gebaut worden.

Flugverkehr

Die Verbindung zwischen Malabo und Bata beträgt 35 Minuten. Innerhalb von ein bis zwei Flugstunden sind von dort aus erreichbar:

Zwischen Bata und Malabo existieren Schiffs- und Flugverbindungen. Die beiden wichtigsten, Cronos Airlines und CEIBA Intercontinental, sind auf der Schwarzen Liste. Die Flüge können nur vor Ort gebucht werden und sind oft überbucht.

Von Europa fliegen Lufthansa (Frankfurt am Main), Air France (Paris), Iberia (Madrid) und Air Europa nach Malabo. Mit einem Zwischenstop in Abuja fliegt Lufthansa dreimal in der Woche. Seit langem will Air France (und Iberia) die Verbindung nach Bata verlängern. Außerdem will sie die Zahl der wöchentlichen Flüge von sechs auf sieben erhöhen.

In Afrika fliegen Royal Air Maroc, Kenya Airways und Ethiopian Airlines nach Malabo. Der neue Flughafen bei Mongomeyen soll das grenznahe Hinterland mit der Heimatregion des Präsidenten und der neuen Regierungsstadt Oyala erschließen.

Kultur

Auf eine Initiative des Centro Internacional de Teatro Actual, der Casa Africa und der spanischen Kulturzentren in Bata und Malabo wurde im Jahre 2008 das Proyecto Orígines gegründet, ein Tanztheater mit 24 einheimischen Mitgliedern unter dem Direktorat von Santiago Sanchez[18]. Es vermittelt einen Einblick in die Kultur und Lebensweise der fünf großen Stämme im Lande. In Europa wird das Ensemble erstmals 2011 in Valencia auftreten.

Ab 2011 soll in Malabo ein Afrikanisches Observatorium für Wissenschaft, Technologie und Innovationen entstehen. Das Land stellt dafür 3,6 Mio. USD zur Verfügung.

Feiertage

Der Nationalfeiertag ist der 12. Oktober, der Unabhängigkeitstag (spanisch Día de la Independencia).[19] 2010 wurde er auf Annobón gefeiert.

Sonstige Gesetzliche Feiertage

  • 1. Mai: Tag der Arbeit (spanisch Día del Trabajo)
  • 25. Mai: Afrika-Tag (Día de Africa)
  • 5. Juni: Präsidententag (Natalicio del Presidente de la República)
  • 3. August: Befreiungstag (Día del Golpe de Libertad)
  • 15. August: Tag der Verfassung (Día de la Constitución)
  • 10. Dezember: Tag der Menschenrechte (Día de los Derechos Humanos)

Sport

Fußball

Äquatorialguinea war Ausrichter der Fußball-Afrikameisterschaft der Frauen 2008. Die Mannschaft gewann das Turnier und stellte mit Genoveva Añonma die Torschützenkönigin und beste Spielerin.[20] Bei der Afrikameisterschaft der Frauen 2010 schafften sie es erneut ins Finale. Zwar wurde das Endspiel gegen die Auswahl Nigerias mit 4:2 verloren; Platz 2 bedeutete jedoch die erstmalige Qualifikation für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen, die 2011 in Deutschland stattfand. Dort schied die Mannschaft nach der Vorrunde aus.

Zusammen mit Gabun richtet Äquatorialguinea die Fußball-Afrikameisterschaft 2012 der Herren aus.

Olympische Spiele

Der Schwimmer Éric Moussambani („Eric The Eel“) sorgte als Teilnehmer bei den Olympischen Sommerspielen 2000 im Freistilschwimmen für Aufsehen.

Weitere Olympiateilnehmer des Landes waren Paula Barila Bolopa, Gus Envela Jr. und Reginaldo Ndong.

Weblinks

 Commons: Äquatorialguinea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Äquatorialguinea – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Äquatorialguinea – geographische und historische Karten

Einzelnachweise

  1. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  2. Despot's Fall. In: TIME Magazine, 20 August 1979. 
  3. Roberts, Adam. The Wonga Coup, Seite 21
  4. Siehe auch: Bioko Biodiversity Protection Program
  5. Cia World Factbook; Äquatorialguinea. Abgerufen am 20. August 2011.
  6. Meyers Großes Länderlexikon, Mannheim, 2004
  7. a b c d e (Hrsg.) Kleines Afrika-Lexikon - Politik Wirtschaft Kultur, Bundeszentrale für politische Bildung Schriftenreihe Band 464, Bonn 2005, S. 19ff
  8. Max Liniger-Goumaz, La Guinée Équatoriale, Paris: L'Harmattan, 2005
  9. a b T. O. Obiang 65 (2009)
  10. Nach Transparency International steht es zusammen mit Angola auf Platz 168 von 178 Ländern. S. http://www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/cpi/2010/results
  11. Der Fischer Weltalmanach 2008, Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-596-72008-8
  12. Hier wird der chinesische Begriff Mandarin im Sinne von "Besitzenden & Herrschenden" gebraucht
  13. Der Gesamtindex beträgt 0,538, was der 117. Stelle (unter 169 Ländern) entspricht. Der non income index ist jedoch 0,454, also erheblich niedriger. S. http://www.undp.org/publications/hdr2010/en/HDR_2010_EN_Table1.pdf.
  14. CIA World Factbook: Äquatorialguinea (englisch) Zugriff 23. März 2009
  15. E.ON, Januar 2009
  16. a b c d The World Factbook
  17. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten. Fischer, Frankfurt am Main, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  18. http://www.imprebis.com
  19. Der 12. Oktober ist auch in Spanien Nationalfeiertag. Der Día de la Hispanidad / El Pilar erinnert an die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus
  20. Braunschweiger Zeitung vom 29. Juni 2011 (Beilage zur Frauenfussball-WM), Seite 1.
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