Berganger
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Baiern
Baiern (Landkreis Ebersberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Baiern hervorgehoben
47.9511.9590Koordinaten: 47° 57′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Ebersberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Glonn
Höhe: 590 m ü. NN
Fläche: 19,96 km²
Einwohner: 1484 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85625
Vorwahl: 08093
Kfz-Kennzeichen: EBE
Gemeindeschlüssel: 09 1 75 113
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kulbing Nr. 1
85625 Baiern
Webpräsenz:
Bürgermeister: Josef Zistl (WE)

Baiern ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Glonn.

Der Gemeindename entspricht der ursprünglichen Schreibweise des Bundeslandes Bayern bzw. dem gleichnamigen Volksstamm der Baiern bzw. Bajuwaren.

Es gibt keinen Ort namens Baiern, nur die Gemeinde als Ganzes heißt so. Die größten Orte der Gemeinde sind Antholing, Berganger, Netterndorf sowie das Jugenddorf Piusheim. Die Gemeindeverwaltung liegt in Kulbing.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Baiern liegt in der Region München und bildet die südlichste Gemeinde im Landkreis Ebersberg. Der Ort Berganger befindet sich 4 km östlich von Glonn, 12 km südlich von Grafing, 18 km nördlich von Bad Aibling und 16 km von der Kreisstadt Ebersberg entfernt. Die nächst gelegene Bahnstation an der Bahnstrecke München-Salzburg befindet sich im 8 km entfernten Aßling; zur A 8 (Anschlussstellen Hofoldinger Forst und Weyarn) sind es 20 km.

Es existiert nur folgende Gemarkung: Baiern.

Geschichte

Baiern gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern und war Sitz einer Hauptmannschaft. Das Benediktinerkloster Weihenstephan war bis zur Säkularisation 1803 wichtiger Grundherr im heutigen Gemeindegebiet. 1818 entstand mit dem Gemeindeedikt die heutige Gemeinde.

Der Maler Edgar Ende verbrachte seine letzten Lebensjahre in einem ehemaligen Schulhaus in Netterndorf. Dort starb er am 27. Dezember 1965 und wurde auf dem Friedhof von Antholing begraben.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 986, 1987 dann 1.048 und im Jahr 2000 1.402 Einwohner gezählt.

Politik

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 349.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 29.000 €.

Bürgermeister

Bürgermeister ist Josef Zistl (Wählergemeinschaft Einigkeit).

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 68 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 152 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 345. Im verarbeitenden Gewerbe gab es neun Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 61 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1546 ha. Davon waren 466 ha Ackerfläche und 1078 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Grundschule: Klassen 1-4, im Ortsteil Antholing

Seit 2007

  • Freie Schule Glonntal

Literatur

  • Verwaltungsgemeinschaft Glonn mit den Gemeinden Glonn, Baiern, Bruck, Egmating, Moosach, Oberpframmern. 4. Auflage. Kissing: WEKA, Informationsschriften- und Werbefachverlag, 1993, 44 S.

Weblinks



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