Bergisch Gladbach
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bergisch Gladbach
Bergisch Gladbach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bergisch Gladbach hervorgehoben
50.9916666666677.1361111111111100
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis:
Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 83,11 km²
Einwohner:

105.723 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1272 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 51427–51469
Vorwahlen: 02202, 02204, 02207
Kfz-Kennzeichen: GL
Gemeindeschlüssel: 05 3 78 004
Stadtgliederung: 25 Stadtteile in 6 statistischen Bezirken
Adresse der
Stadtverwaltung:
Konrad-Adenauer-Platz 1 51465 Bergisch Gladbach
Webpräsenz: www.bergischgladbach.de
Bürgermeister: Lutz Urbach (CDU)
Lage der Stadt Bergisch Gladbach im Rheinisch-Bergischen Kreis
Kreis Mettmann Köln Leverkusen Oberbergischer Kreis Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rhein-Sieg Kreis Solingen Wuppertal Bergisch Gladbach Burscheid Kürten Leichlingen (Rheinland) Odenthal Overath Rösrath WermelskirchenKarte
Über dieses Bild

Bergisch Gladbach ist eine große kreisangehörige Stadt im Bergischen Land östlich von Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Sie ist Kreisstadt, größte Stadt des Rheinisch-Bergischen Kreises und bildet ein Mittelzentrum mit derzeit etwa 110.000 Einwohnern. Damit gehört sie zu den kleinsten Großstädten des Landes. Die heutige Stadt entstand zum 1. Januar 1975 im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen, als die (alte) Stadt Bergisch Gladbach mit der Stadt Bensberg und der Ortschaft Schildgen, die damals zur Gemeinde Odenthal gehörte, zur neuen Stadt Bergisch Gladbach vereinigt wurde (vgl. § 2 Köln-Gesetz). Diese Fusion war die Voraussetzung dafür, dass die Einwohnerzahl der Stadt 1977 die Grenze von 100.000 überschreiten konnte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Bergisch Gladbach liegt etwa 10 Kilometer östlich des Rheins am kräftig ansteigenden Westrand der Bergischen Höhen (Bergisches Land) gegen die niederrheinische Bucht. Im Westen grenzt die Stadt an Köln. Der höchste Punkt des Stadtgebiets ist der Dreispringen (50° 58′ N, 7° 13′ O50.9741666666677.2119444444444267) mit 267,3 m ü. NN, der niedrigste liegt westlich von Refrath am Klärwerk Beningsfeld auf 51,2 m ü. NN. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 12 km und in West-Ost-Richtung 14 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Bergisch Gladbach, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Odenthal, Kürten, Overath und Rösrath (alle Rheinisch-Bergischer Kreis) sowie Köln und Leverkusen (beide kreisfreie Städte)

Stadtgliederung

Blick vom Marienkrankenhaus in Richtung Herkenrath

Das Stadtgebiet Bergisch Gladbachs ist nicht in Stadtbezirke mit eigener Bezirksvertretung eingeteilt. Man unterscheidet für statistische Zwecke lediglich sechs statistische Bezirke, die fortlaufend nummeriert sind und sich in mehrere Wohnplätze mit eigenem Namen unterteilen. Die Wohnplätze werden gelegentlich auch als Stadtteile bezeichnet. Es handelt sich überwiegend um Bezeichnungen für ehemals kleinere Siedlungen, aus denen sich das heutige Stadtgebiet entwickelte oder um Neubaugebiete, deren Namen sich zur besseren Orientierung im Laufe der Zeit eingeprägt haben. Bensberg mit den zugehörigen Wohnplätzen war bis 1975 eine selbständige Stadt. Schildgen gehörte vor 1975 zur Gemeinde Odenthal.

Geschichte

Die alte Stadt Bergisch Gladbach wurde 1271 erstmals als Gladebag urkundlich erwähnt. Der Ort entwickelte sich später zum Kern eines aus einer Vielzahl von Wohnplätzen bestehenden Gebietes. Er gehörte zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum Berg und wurde von einem Amtmann aus Porz verwaltet. 1806 kam das Gebiet zunächst unter französische Herrschaft, dann 1808 an das Großherzogtum Berg und 1815 schließlich an Preußen. Dort gehörte es zunächst zur Provinz Jülich-Kleve-Berg und ab 1822 zur Rheinprovinz. Innerhalb Preußens gehörten die Siedlungen zunächst zum Kreis Mülheim am Rhein. 1848 tauchte der Zusatz Bergisch erstmals in einem Poststempel auf, wenngleich er seit Beginn des 19. Jahrhunderts hin und wieder genannt wurde. 1856 erhielt Bergisch Gladbach die Stadtrechte. Die junge Stadt hatte etwa 5000 Einwohner. Ab 1863 trug die Stadt, insbesondere zur Unterscheidung von München-Gladbach, (zunächst in München Gladbach und später in Mönchengladbach umbenannt) offiziell den Namenszusatz Bergisch.

Nachdem Mülheim am Rhein 1914 in die Stadt Köln eingegliedert worden war, entstand 1932 aus dem Restkreis Mülheim und dem Kreis Wipperfürth der Rheinisch-Bergische Kreis. Bergisch Gladbach wurde Kreissitz. Im Zweiten Weltkrieg wurden Bergisch Gladbach und das Umland weitgehend von Zerstörungen verschont. Im Zuge der Gebietsreform wurden Bergisch Gladbach und Bensberg unter Einbeziehung des Ortsteils Schildgen am 1. Januar 1975 zur neuen Stadt Bergisch Gladbach vereinigt.[2] Die Stadt blieb Kreisstadt des etwas vergrößerten Rheinisch-Bergischen Kreises. Wenige Jahre später (1977) überschritt die Einwohnerzahl die Hunderttausendergrenze und Bergisch Gladbach wurde Großstadt.

Mit der Zusammenlegung der beiden Städte Bergisch Gladbach und Bensberg zu einer neuen Stadt Bergisch Gladbach im Jahr 1975 musste man auch neue Strukturen organisieren. Man entschied sich, Wohnplätze einzuführen, die teilweise nicht mehr mit den früheren und von den Einwohnern „gefühlten“ Stadtteilen übereinstimmten. Beispielsweise hatten beide Städte „Zentren“, die man als solche nicht mehr bezeichnen wollte. Der neue Wohnplatz Bensberg behielt mit seinem Zentrum insgesamt den alten Namen. Für die „Mitte“ der alten Stadt Bergisch Gladbach wählte man die Bezeichnung Gladbach. Das führte aber vereinzelt zu Missverständnissen, was genau damit gemeint war. Daher beschloss der Rat der Stadt Bergisch Gladbach am 12. Januar 1999, dass die Bezeichnung Bergisch Gladbach nun für das gesamte Stadtgebiet gelten solle. Für den bisherigen Wohnplatz Gladbach entschied der Rat, die Bezeichnung Stadtmitte einzuführen. Sie besteht aber keineswegs als „Zentrum“ nur um den Konrad-Adenauer-Platz herum. Sie ist viel größer und hat teilweise noch Gebiete von anderen ehemaligen Stadtteilen hinzuerworben. Beispielsweise ging der frühere Stadtteil Gronau vorher bis zum „Driescher Kreuz“. Mit der Neugliederung endete Gronau am Bahndamm. Was dazwischen lag, wurde der Stadtmitte zugeschlagen – sogar das Gronauer Wirtshaus. Auch die Gartensiedlung Gronauerwald gehörte neuerdings zu Heidkamp. Die Aufzählung lässt sich weiter fortsetzen.

Das Stadtarchiv Bergisch Gladbach sichert die historische Überlieferung der Städte Bergisch Gladbach (alte und neue Stadt) und Bensberg sowie ihrer Wohnplätze und Vorgängergemeinden und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Das in der Stadtmitte gelegene Stadtarchiv gibt eine eigene Buchreihe zur Stadtgeschichte heraus.

Religionen

Das Gebiet der heutigen Großstadt Bergisch Gladbach gehörte schon von Anfang an zum Erzbistum Köln bzw. zu dessen Archidiakonat des Propstes von St. Kunibert, Dekanat Deutz. Die älteste Pfarrkirche der alten Stadt Bergisch Gladbach ist wohl die Pfarre in Paffrath. Von ihr lösten sich später Gladbach und Sand sowie weitere Gemeinden ab. Von den alten Pfarreien Paffrath und Gladbach lösten sich im 19. und 20. Jahrhundert weitere Pfarreien ab, so 1912 Hebborn und Gronau 1926. Bereits seit 1827 gehörten alle katholischen Pfarrgemeinden der Gegend zum Dekanat Mülheim am Rhein. Jedoch wurde Bensberg 1896 Sitz eines eigenen Dekanats. Heute gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zum Dekanat Bergisch Gladbach.

Die heutigen katholischen Kirchen der Stadt sind St. Laurentius (Bergisch Gladbach), St. Marien (Gronau), Heilige Drei Könige (Hebborn), St. Konrad (Hand), St. Josef (Heidkamp), St. Clemens (Paffrath), St. Severin (Sand), Herz Jesu (Schildgen), St. Johannes der Täufer (Herrenstrunden), St. Nikolaus (Bensberg), St. Maria Königin (Frankenforst), St. Antonius Abbas (Herkenrath), St. Josef (Moitzfeld), St. Elisabeth (Refrath) und St. Johann Baptist (Refrath).

In Bergisch Gladbach traten 1582 erstmals auch reformierte Papiermacher auf. Sie gehörten ab 1589 zur Bergischen Synode. 1610 bis 1621 gab es für Bergisch Gladbach und Bensberg einen reformierten Pfarrer. Den Gemeindegliedern wurde die Bensberger Kirche überlassen. Doch übergab der Bergische Amtmann 1618 die Kirche wieder den Katholiken, nachdem der Herzog von Berg 1614 wieder zum Katholizismus übergetreten war. In der Folgezeit wurde die Gegend wieder nahezu komplett katholisch, doch wurden die Protestanten weiter geduldet. Bis 1638 bildeten sie in Bensberg noch eine „heimliche“ Gemeinde und wurden danach von Mülheim am Rhein aus betreut.

1775 gründete der Papierfabrikant Heinrich Schnabel in Bergisch Gladbach wieder eine eigene reformierte Gemeinde, die 1776 eine eigene Kirche baute, die heutige Gnadenkirche. Die Gemeinde gehörte zur Düsseldorfer Klasse. In jener Zeit entstand auch eine lutherische Gemeinde. Beide vereinigten sich 1817 zur evangelischen Gemeinde Gladbach, nachdem seinerzeit im gesamten Königreich Preußen, zu dem das Gebiet inzwischen gehörte, die Union zwischen reformierten und lutherischen Gemeinden vollzogen worden war. Die Gemeindeglieder Bergisch Gladbachs gehörten dann zur Mülheimer Synode bzw. Mülheimer Klasse und kamen später zum Kirchenkreis Köln innerhalb der rheinischen Provinzialkirche, aus der die heutige Evangelische Kirche im Rheinland hervorging. Auch in Bensberg ließen sich im 19. Jahrhundert wieder Protestanten nieder. Sie hielten im Bensberger Schloss ihre Gottesdienste ab. Die Pfarrer kamen aus Bergisch Gladbach. 1937/38 konnte die kleine Gemeinde jedoch eine eigene Kirche bauen. Seit der Aufteilung des Kirchenkreises Köln im Jahre 1964 gehören die Kirchengemeinden der Stadt Bergisch Gladbach zum Kirchenkreis Köln-rechtsrheinisch innerhalb des Evangelischen Stadtkirchenverbands Köln der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Die heutigen evangelischen Kirchen der Stadt sind Gnadenkirche, Heilig-Geist-Kirche, Kirche zum Frieden Gottes, Kirche Zum Heilsbrunnen und Andreaskirche (alle in Bergisch Gladbach) sowie die Evangelische Kirche Bensberg.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten, Brüderbewegung), die Siebenten-Tags-Adventisten, die Neuapostolische Kirche, die Freie Christengemeinde (BFP) und eine Freie evangelische Gemeinde. Zum 150-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2006 ist eine Dokumentation zur Entwicklung der Glaubensgemeinschaften in Bergisch Gladbach von 1945 bis heute erschienen.[3]

45,9 % der Einwohner gehören der römisch-katholischen Kirche an, 21,2 % sind evangelisch und etwa 33 % sind Anhänger anderer Religionen (Moslems, Aleviten, Bahai-Religion, Juden und andere) oder gehören keiner Religionsgemeinschaft an.[4]

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung (rot vor dem Zusammenschluss mit Bensberg und Schildgen 1974, grün danach)

1895 hatte Bergisch Gladbach 10.000 Einwohner, bis 1933 verdoppelte sich diese Zahl auf 20.000. Bis 1960 kam es zu einer weiteren Verdoppelung auf 40.000 Einwohner. Am 1. Januar 1975 schlossen sich Bergisch Gladbach (51.771 Einwohner 1974), der größte Teil der Stadt Bensberg (47.209 Einwohner 1974) und der Ortsteil Schildgen der Gemeinde Odenthal zur neuen Stadt Bergisch Gladbach zusammen. 1977 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Bergisch Gladbach die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1810 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

1773–1939
Jahr/Datum Einwohner
1773 1.760
1810 2.655
1. Dezember 1834 ¹ 3.764
1. Dezember 1871 ¹ 6.192
1. Dezember 1885 ¹ 7.928
1. Dezember 1890 ¹ 9.500
2. Dezember 1895 ¹ 10.029
1. Dezember 1900 ¹ 11.435
1. Dezember 1905 ¹ 13.411
1. Dezember 1910 ¹ 15.207
1. Dezember 1916 ¹ 14.766
5. Dezember 1917 ¹ 15.551
8. Oktober 1919 ¹ 16.733
16. Juni 1925 ¹ 18.140
16. Juni 1933 ¹ 20.446
17. Mai 1939 ¹ 22.286
Ab 1945
Datum Einwohner
31. Dezember 1945 28.444
29. Oktober 1946 ¹ 30.230
13. September 1950 ¹ 32.681
25. September 1956 ¹ 36.392
6. Juni 1961 ¹ 41.902
31. Dezember 1965 46.416
27. Mai 1970 ¹ 49.558
31. Dezember 1975 99.517
31. Dezember 1980 101.472
31. Dezember 1985 101.112
25. Mai 1987 ¹ 100.589
31. Dezember 1990 104.037
31. Dezember 1995 105.478
31. Dezember 2000 105.693
31. Dezember 2005 105.761
31. Dezember 2010 109.994

¹ Volkszählungsergebnis

Politik

Rathaus in Alt-Bergisch Gladbach

Die meisten Siedlungen im heutigen Stadtgebiet Bergisch Gladbachs blieben bis ins 19. Jahrhundert relativ unbedeutend. Das ganze Gebiet wurde vom Amtmann bzw. Oberamtmann in Porz verwaltet. Seit dem 17. Jahrhundert hatte dieser einen Amtsverwalter. Ihm unterstanden zum einen der Oberschultheiß in Bensberg, der für die Verwaltung sowie für Polizeiaufgaben zuständig war und andererseits der Kellner in Bensberg für die Dominalgüter und Steuern. Beide hatten in Bergisch Gladbach ihre Organe, Schatzheber, Vorsteher, Bote und Schöffen. 1808 wurde in Bergisch Gladbach die Munizipalverfassung eingeführt. Danach stand an der Spitze der Gemeinde der Maire, dem Adjutanten als Beigeordnete zur Seite standen. Aus der Mairie wurde 1813 die Bürgermeisterei mit einem Bürgermeister und einem Gemeinderat, der auch nach der Stadterhebung 1856 beibehalten wurde. Jedoch erhöhte sich die Zahl der Stadtverordneten später von 18 auf 24. Auch in Bensberg gab es im 19. Jahrhundert einen Bürgermeister und einen Gemeinderat.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurden die Bürgermeister beider Gemeinden von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone jeweils einen neuen Bürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat der Stadt, dessen Mitglieder waren Stadtverordnete. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Bürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, der ehrenamtlich tätig war, sowie ab 1946 einen hauptamtlichen Stadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. Seit der Vereinigung beider Städte 1975 gab es nur noch einen gemeinsamen Bürgermeister und einen Stadtdirektor. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Bürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt.

Am 21. September 2003 verhinderte ein Bürgerentscheid, dass das Abwasserwerk Bergisch Gladbachs einschließlich des gesamten Kanalnetzes Bestandteil eines Cross-Border-Leasing-Vertrages wurde.

Wahlergebnisse in Bergisch Gladbach (Prozent)
Partei LT 2010 BT 2009 Kom. 2009 EU 2009 BT 2005 LT 2005 Kom. 2004 EU 2004
CDU 36,7 34,7 40,3 38,4 35,9 45,10 36,83 43,8
SPD 28,7 24,0 24,9 20,2 34,1 32,85 26,96 21,9
FDP 8,3 18,0 10,0 16,0 13,6 9,44 10,68 10,2
B90/Grüne 15,9 12,4 13,1 15,8 9,8 8,26 13,60 16,2
Die Linke. 4,8 6,6 3,4 3,4 4,2 2,81 1,7
KIDitiative 3,8 6,47 -
BfBB 4,4 5,45

Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach setzt sich (Stand: 25. Oktober 2009) wie folgt zusammen:

  • CDU: 25 Sitze
  • SPD: 16 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen: 8 Sitze
  • FDP: 6 Sitze
  • DIE LINKE./BfBB: 3 Sitze
  • KIDitiative: 2 Sitze
  • FWG (Freie Wählergemeinschaft): 2 Sitze

Die Fraktion BfBB (Bürger für Bergisch Gladbach und Bensberg e. V.) ist aufgelöst. Zwei ehemalige BfBB-Ratsmitglieder sind aus der BfBB ausgetreten und haben die eigene Fraktion FWG gebildet. Ein BfBB-Mitglied (Vorsitzender der BfBB) ist der Fraktion DIE LINKE (mit BfBB) beigetreten. Die Fraktion hat sich im Sommer 2010 in DIE LINKE./BfBB umbenannt.

Bürgermeister von 1808 bis heute

  • 1808–1820: Franz Heinrich Fauth
  • 1820–1842: Johann Anton Kolter
  • 1842–1847: Heinrich August Kolter
  • 1847–1863: Jakob Herweg
  • 1863–1892: August Clostermann
  • 1892–1896: Carl Echelmeyer
  • 1897–1914: Bernhard Schröter
  • 1914–1920: Hermann Pütz
  • 1921–1928: Johann Odenthal
  • 1928–1933: Franz Weber
  • 1933–1939: Franz Alfons Jacke
  • 1939–1945: Dr. Walter Kappes
  • 1945–1946: Josef Geyser
  • 1946–1950: Franz-Josef Heider
  • 1950–1952: Ignaz Tenckhoff
  • 1952–1956: Moritz Weig
  • 1956–1957: Johann Mick
  • 1957–1963: Fritz Wachendorff
  • 1963–1974: Heinz Fröling
  • 1975–1984: Franz Karl Burgmer
  • 1984–1989: Franz Heinrich Krey
  • 1989–1994: Holger Pfleger
  • 1994–2004: Maria Theresia Opladen
  • 2004–2009: Klaus Orth
  • seit 21. Oktober 2009: Lutz Urbach

Stadtdirektoren von 1946 bis 1999

  • 1946–1947: Aloys Nell
  • 1947–1948: Josef Hermanns
  • 1948–1969: Peter Kentenich
  • 1970–1995: Otto Fell
  • 1995–1999: Hans-Joachim Franke

Wappen

Wappen Bergisch Gladbach

Das Wappen der Stadt Bergisch Gladbach ziert in Grün über einem silbernen Wechselzinnenbalken ein wachsender rot gezungter und rot bewehrter goldener Löwe, darunter ein herschauender goldener Hirschkopf. Das Wappen wurde der Stadt am 6. April 1977 durch den Regierungspräsidenten in Köln verliehen.

Wappen Bensberg

Der Bergische Löwe ist das Wappentier der Grafschaft bzw. des Herzogtums Berg, das in der Gegend schon sehr früh Besitzungen hatte. Er war auch im alten Bergisch Gladbacher Wappen zu sehen. Der Hirschkopf ist dem alten Bensberger Wappen (links) entnommen und soll auf den Wald hinweisen, der in Bensberg im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielte. Der Wechselzinnenbalken, entnommen dem historischen Wappen der Grafen von Berg, soll auf das Bergische Land hinweisen und die Symbole beider Städte verbinden. Er war ebenfalls schon im alten Bergisch Gladbacher Wappen abgebildet.

Städtepartnerschaften

Land Ort Region seit
FrankreichFrankreich Frankreich Blason Bourgoin Jallieu.svg Bourgoin-Jallieu Rhône-Alpes 1956
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Luton Bedfordshire Bedfordshire 1956
NiederlandeNiederlande Niederlande Velsen wapen.svg Velsen Velsen vlag.png Nordholland 1956
FrankreichFrankreich Frankreich Blason Joinville-le-Pont 94.svg Joinville-le-Pont Val-de-Marne 1960
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Runnymede Surrey 1965
LitauenLitauen Litauen Marijampole COA.svg Marijampolė Marijampolė 1989
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern Limassol Limassol 1991
PolenPolen Polen POL Pszczyna COA.svg Pszczyna Schlesien 1993
Palastina AutonomiegebietePalästinensische Autonomiegebiete Paläst. Autonomiegebiete BeitJala Logo.gif Bait Dschala Westjordanland 2011

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Rathaus im Stadtteil Bensberg

Eine überregional bekannte Sehenswürdigkeit und eines der Wahrzeichen der Stadt ist das in der Bevölkerung umstrittene Rathaus im Stadtteil Bensberg (im Volksmund: „Affenfelsen“), ein damals moderner Bau Gottfried Böhms, der den Neubau in die alte Burganlage integrierte, anstatt diese zu restaurieren. Vom gleichen Architekten stammt auch die katholische Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Schildgen sowie das Kinderdorf Bethanien im Stadtteil Refrath. Das wohl älteste Bauwerk der Stadt und im Rheinisch-Bergischen Kreis ist die Taufkirche in Refrath. Sie wurde vom 10. bis zum 12. Jahrhundert erbaut und steht auf den Fundamenten einer Holzkirche aus dem 9. Jahrhundert. Auch der anliegende kleine Friedhof mit seinen alten Grabsteinen ist sehenswert. An weiteren Kirchen sind zu erwähnen: St. Laurentius in Bergisch Gladbach, katholische Hauptpfarrkirche der Stadt im neuromanischen Stil, die in mehreren Bauphasen entstand und erst Anfang des 20. Jahrhunderts fertiggestellt wurde; im Innern sind vor allem die Heiligenfiguren aus dem Jahre 1411 und der Kirchenschatz sehenswert. Ferner die evangelische Gnadenkirche, die 1776 als reformierte Kirche erbaut wurde. In Bensberg ist die Pfarrkirche St. Nikolaus, die katholische Hauptkirche. Die evangelische Kirche wurde erst 1937/38 errichtet.

Tafel im Rathaus Alt-Bergisch Gladbach

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind Schloss Bensberg, Schloss Lerbach sowie die Burg Zweiffel (seit 2004 in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich) und die Malteser Komturei (heute Hotel und Restaurant) in Herrenstrunden. Am zentralen Marktplatz von Alt-Bergisch Gladbach steht das von 1905 bis 1906 im historistischen Stil erbaute Rathaus[5] des Architekten Ludwig Bopp. In der Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach finden sich weitere sehenswerte Objekte.

Mittelpunkt des kulturellen Lebens ist das Bürgerhaus Bergischer Löwe mit zahlreichen Theatergastspielen. Dort ist auch eine Ausstellung von fossilen und mineralogischen Fundstücken aus der Paffrather Mulde, auf deren Gebiet die Stadt liegt, untergebracht. Die Puppenspielkunst hat im Puppenpavillon Bensberg eine Heimat. An Museen sind das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, das Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers, das Papiermuseum Alte Dombach sowie die Papiergeschichtliche Sammlung Stiftung Zanders zu nennen. Bekannt ist auch die Villa Zanders als Ort für Kunstausstellungen und als Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen.

Unweit von Bergisch Gladbach auf dem Gebiet der Gemeinde Odenthal steht der Altenberger Dom. Die Kirche wird heute simultan, d. h. von katholischen und protestantischen Gemeinden genutzt.

Bergisch Gladbach ist die einzige Stadt mit zwei Vier-Hauben-Köchen nach Gault-Millau (19 und 19,5 Punkte). Beide wurden auch mit Michelin-Sternen ausgezeichnet

Der Stadtverband Kultur verleiht einmal jährlich den nach Ludwig Bopp benannten Kulturpreis DER BOPP an gelungene mitglieder- und/oder bereichsübergreifende Projekte künstlerischer Zusammenarbeit. 2010 ging der Preis an das freie Musiktheater Viva l'Opera.[7].

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie

Die Papierfabrik M-real Zanders, die bis in das Jahr 1822 zurückgeht und für viele Jahrzehnte der größte Arbeitgeber der Stadt war, ist inzwischen Teil des finnischen Konzerns M-real. Die Krüger GmbH & Co. KG gehört seit den 1970er Jahren zu den führenden Lebensmittelherstellern Deutschlands. Die Verlagsgruppe Lübbe mit dem Bastei-Verlag hatte bis 2009 ihren Sitz ebenfalls in Bergisch Gladbach.

Im größten multifunktionalen Gewerbepark der Region Rhein-Berg, dem TechnologiePark Bergisch Gladbach, haben sich auf einer Fläche von 75.000 m² etwa 110 kleine und mittelständische Unternehmen angesiedelt. Weitere 55.000 m² sind für Unternehmensexpansionen und Neuansiedlungen bereits in der Planung. Zu diesen Firmen gehört unter anderem Miltenyi Biotec.

Verkehr

Zentraler Busbahnhof mit S-Bahn-Station
S-Bahnhof Bergisch Gladbach

Durch das südliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A 4 Köln–Olpe, die im Westen der Stadt bereits auf Kölner Stadtgebiet die A 3 Frankfurt–Köln–Oberhausen kreuzt. Ferner führen die Bundesstraßen B 55 und B 506 durch das Stadtgebiet.

Zugelassene Kraftfahrzeuge: 71.051 (62.773 PKW, 4.894 Krafträder, 3.384 Nutzfahrzeuge), Stand: 2005/2006

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien sowie eine S-Bahn Linie und eine Stadtbahnlinie.

Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg zu benutzen.

Die Bahnstrecke durch den Königsforst über Bensberg nach Rösrath und von dort weiter nach Lindlar wurde 1966 stillgelegt und kann heute teilweise als Radweg genutzt werden. Ein kleines Stück vom Bahnhof Bergisch Gladbach zu einem Industriegebiet wird noch als Anschlussstelle für Güterverkehr genutzt. Der Bahndamm vom Industriegebiet bis Bensberg wird nicht mehr genutzt, die Gleise liegen aber größtenteils noch. Im März 2006 hat der Rat der Stadt beschlossen, die Aufnahme des Bahndamms in den Landesstraßenbedarfsplan zu beantragen. Dieser Plan bleibt sowohl politisch als auch in der Bevölkerung umstritten.

Bis 1958 gab es auch eine Straßenbahnlinie der KVB bis in die Innenstadt von Bergisch Gladbach. Siehe dazu Geschichte der KVB.

Medien

Die Tageszeitungen Kölnische Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger unterhalten Lokalredaktionen in der Innenstadt, die für die jeweiligen werktäglichen Lokalteile der Publikationen zuständig sind.

Das Bergische Handelsblatt, ein wöchentlich kostenfrei verteiltes Direktwerbungsmedium im Zeitungsformat mit redaktionellem Schwerpunkt auf lokalen Ereignissen der Region, ist in Bergisch Gladbach ansässig.

In Bergisch Gladbach erscheinen zwei monatliche Zeitschriften: GLkompakt an alle Haushalte in Bergisch Gladbach sowie Franzz per Auslage in Kneipen und anderen Lokalitäten.

Der Privatsender Radio Berg, der das Sendegebiet Bergisches Land versorgt, befindet sich seit Anfang 2005 in der Nachbargemeinde Kürten. Bis zum Jahre 2004 befand sich der lokale Radiosender im Technologiepark Bergisch Gladbach in der Nähe des Stadtteils Moitzfeld.

Öffentliche Einrichtungen

Bergisch Gladbach ist Sitz der Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises. Bergisch Gladbach-Bensberg ist seit 1983 Sitz der Bundesanstalt für Straßenwesen sowie der Erdbebenstation Bensberg (einer Einrichtung der Universität zu Köln). Im Ortsteil Moitzfeld ist der Spitzenverband der Innungskrankenkassen (IKK-Bundesverband) ansässig.

Veranstaltungen

Bildung

Die Stadt hat ein breit gefächertes Angebot an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Hierbei wird die Primarstufe im Stadtgebiet mit 20 Grundschulen abgedeckt.

Für die Sekundarstufe I und Sekundarstufe II bestehen folgende schulische Einrichtungen:

Förderschulen

  • Förderschule für Sprachbehinderte in Paffrath
  • Friedrich-Fröbel-Förderschule in Moitzfeld
  • Wilhelm-Wagener-Förderschule in Refrath

Hauptschulen

  • Ganztagshauptschule Ahornweg[8]
  • Hauptschule Im Kleefeld in Hebborn

Realschulen

  • Johannes-Gutenberg-Realschule in Bensberg
  • Marie-Curie-Realschule Bergisch in Heidkamp
  • Otto-Hahn-Realschule in Kippekausen
  • Realschule Herkenrath
  • Realschule Im Kleefeld in Hebborn

Gesamtschulen

  • Gesamtschule Paffrath

Gymnasien

Ersatzschule eigener Art

Nachfolgend das Angebot an berufsbildenden Schulen in Bergisch Gladbach:

Berufskollegs

  • Berufskolleg Bergisch Gladbach für Ernährung und Hauswirtschaft, Gestaltung, Sozial- und Gesundheitswesen und Technik in Heidkamp
  • Berufskolleg Bergisch Gladbach – Kaufmännische Schulen in Heidkamp

Auch im tertiären Bildungsbereich existieren entsprechende Angebote. In Bergisch Gladbach gibt es zwar keine Universität, jedoch die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW). Deren Trägerverein, das Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe (b.i.b. e. V.) in Paderborn, betreibt unter der Bezeichnung „b.i.b. International College“ auch ein Berufskolleg für Angewandte Informatik, an dem zwei- bis dreijährige Informatik-Ausbildungen angeboten werden, die mit einem staatlichen Berufsabschluss oder mit dem Titel Bachelor enden.

Als kulturelles Bildungsangebot bietet die städtische Max-Bruch-Musikschule eine musikalische Ausbildung in den unterschiedlichsten Musikrichtungen.

Die Stadtbücherei[9] Bergisch Gladbach bietet Medien und Informationen für Aus-, Fort- und Weiterbildung, für Hobby und Freizeit. Neben Sach- und Kinderbüchern, Romanen und Zeitschriften stellt die Stadtbücherei auch zahlreiche Videos, DVDs, Brett- und Kartenspiele, CDs und CD-ROMs zum Ausleihen zur Verfügung.

Persönlichkeiten

Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Bergisch Gladbach

Die Liste umfasst die Ehrenbürger der Stadt, vor Ort geborene Persönlichkeiten sowie solche, die ihren Wirkungskreis in Bergisch Gladbach haben oder hatten.

Vereine (alphabetisch)

  • Bergisch Gladbach Lions (Saison 2006/07: American Football Oberliga West)
  • Bergischer Luftsportverein eV.[10]
  • Blau-Weiß-Hand (Saison 2006/07: Frauen Handball Oberliga) und (Saison 2006/07: Frauen Fußball Verbandsliga Mittelrhein)
  • BONO-Direkthilfe e. V. (Nichtregierungsorganisation, arbeitet für Kinder- und Frauenrechte in Entwicklungsländern)
  • ESV Bergisch Gladbach (Saison 2009/10: Regionalliga (Eishockey))
  • FC Bensberg (Saison 2009/10: Frauen Kreisliga Köln und Herren Kreisliga B2)
  • FC Hebborn 1998 (2010: Finalteilnahme beim Müller-Pokal)
  • Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Schildgen 1907 e. V. (Ausrichter des Diözesan-Jungschützentages Köln 2007)
  • Schwimmverein Bergisch Gladbach 1920/71 e. V.(Saison 2007/08: Schwimmen Frauen 2. Bundesliga)
  • Stadtverband KULTUR (Dachorganisation der Freien, etwa 5000 Personen, verleiht am 21. Mai (Internationaler Tag für kulturelle Entwicklung) den Kulturpreis DER BOPP, benannt nach Ludwig Bopp)
  • Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e. V. (gegründet 2010, jahrelange intensive Aktivitäten im Vorfeld der Städtepartnerschaft mit Beit Jala)
  • SV Refrath (Fußball, Tennis und Segeln)
  • SV Bergisch Gladbach 09 (Saison 2009/10: Herren Fußball NRW-Liga)
  • TC Grün-Gold Bensberg (Saison: 2006/07: Damen 40 Tennis Regionalliga, Herren 30 Tennis 2.Bundesliga)
  • THC Rot-Weiß Bergisch Gladbach (Saison 2009/10: Feldhockey Oberliga Damen + Herren, Hallenhockey Oberliga Damen + Herren)
  • TuS Schildgen 1932 e.V. (unter anderem Korfball)
  • TV Herkenrath 1909 e.V. (2011: zwei Nationalkader im Turnen, ein Nationalkader Leichtathletik, ein Nationalkader Behindertensport)
  • TV Refrath (seit der Saison 2009/10: Badminton 1. Bundesliga) und (Saison 2010/2011: Unihockey Regionalliga West)
  • TV Bensberg (Basketball Damen bis 2006 1.Bundesliga; Saison 2007/08 Regionalliga, Herren Oberliga)
  • Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e. V.

Literatur

  • Johann Bendel: Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen, Köln-Mülheim 1925
  • Rolf-Dieter Bauche: Papiermacher in Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1993, ISBN 3-7927-1389-6
  • Hans Leonhard Brenner: Die Geschichte der Kalkbrennerei in Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1992, ISBN 3-88265-171-7
  • Albert Eßer: Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte, Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach Band 9, herausgegeben vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-9804448-6-4
  • Paul Falk: 75 Jahre Karneval in Bensberg. Bergisch Gladbach 1979
  • Gerhard Geurts: Karren, Kessel und Granaten, Geschichte der Metallindustrie in Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 2000, ISBN 3-9804448-5-6
  • Willi Fritzen: Die alte Grafen- und Herzogsresidenz Bensberg. Bergisch Gladbach 1985
  • Kurt Kluxen: Geschichte von Bensberg. Paderborn 1976
  • Peter Köster: Städte-Ehe – Die Neugliederung von Bensberg und Bergisch Gladbach 1964–1976. Stadtarchiv Bergisch Gladbach. Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach Band 6. Bergisch Gladbach 1999. ISBN 3-9804448-3-X
  • Lothar Speer: Die Erstnennung Bensbergs in der Urkunde von 1138 / 1139. Wem gehörte die Burg Bensberg im 12. Jahrhundert?. In: Heimat zwischen Sülz und Dhünn 12, 2005, S. 4–8
  • Dörte Gernert: Schulbesuch und Fabrikarbeit in Bergisch Gladbach im 19. Jahrhundert, Bergisch Gladbach 1998
  • Manfred Jahnke: 150 Jahre Post in Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1992
  • Eva Kistemann: Gewerblich-industrielle Kulturlandschaft in Schutz- und Planungskonzepten Bergisch-Gladbach 1820–1999, 1. Aufl. 2000
  • Manfred-Walter Kautz, Michael Werling: „Gegen das Vergessen“. Der alte ev. Friedhof an der Gnadenkirche in Bergisch Gladbach. Eine Dokumentation in Text, Bild und Zeichnung, Veröffentlichung der Fachhochschule Köln, Fakultät für Architektur und Band 42 der Schriftenreihe des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Rhein-Berg e. V., Köln 2004, ISBN 3-932326-42-3
  • Rheinisch-Bergischer Kalender Jahrbuch seit 1920
  • Lydia Kieven: Kulturführer Rheinisch-Bergischer Kreis. Heider, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-87314-334-8, S. 23–76.
  • Sabine Schachtner: Bergisch Gladbach und die Entwicklung der Papierindustrie in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-7927-1561-9
  • Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Herbert Ommer: Das Erbe des Erzes – Die Grube Weiß. Bergisch Gladbach 2003, ISBN 3-00-011243-X
  • Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Herbert Ommer: Das Erbe des Erzes, Band 2, Die Gruben auf den Gangerzlagerstätten im Erzrevier Bensberg. Köln 2004, ISBN 3-00-014668-7
  • Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Hans-Dieter Hilden, Herbert Ommer: Das Erbe des Erzes, Band 3, Die Gruben in der Paffrather Kalkmulde. Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-932326-49-0
  • Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Hans-Dieter Hilden, Herbert Ommer, Siegfried Raimann: Das Erbe des Erzes, Band 4, Der Lüderich, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 3-932326-52-0
  • Herbert Stahl Die Wiesenwirtschaft an der Strunde. In: Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Heft 3. Bergisch Gladbach 1996

Weblinks

 Commons: Bergisch Gladbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  3. Entwicklung der Glaubensgemeinschaften in Bergisch Gladbach von 1945 bis heute auf glaubengl.de
  4. Stadt Bergisch Gladbach Statistikdienststelle auf bergischgladbach.de
  5. Video Marktplatz im Zeitraffer
  6. Sieben Sterne neu verteilt im Kölner Stadt-Anzeiger vom 8.11.2011
  7. „Bopp“ für „Kinder der Nacht“ auf Rhein-Berg-Online (Kölner Stadtanzeiger), Zugriff 26. Mai 2010
  8. Hauptschule Ahornweg Zugriff 27. Februar 2008
  9. Informationsseite zur Stadtbücherei
  10. Homepage des Luftsportvereins

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