Berlin-Nikolassee

Nikolassee
Ortsteil von Berlin

Berlin Brandenburg Wannsee Nikolassee Zehlendorf Dahlem Steglitz Lankwitz LichterfeldeNikolassee auf der Karte von Steglitz-Zehlendorf
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 26′ 0″ N, 13° 12′ 0″ O52.43333333333313.2Koordinaten: 52° 26′ 0″ N, 13° 12′ 0″ O
Fläche 19,6 km²
Einwohner 16.115 (30. Juni 2011)
Bevölkerungsdichte 821,8 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Postleitzahlen 14129, 14163, 14193
Ortsteilnummer 0606
Verwaltungsbezirk Steglitz-Zehlendorf
Die Jugendherberge Am Wannsee
Der Große Wannsee in Nikolassee

Nikolassee ist ein Ortsteil im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin. In diesem Ortsteil befinden sich der Nikolassee sowie am Ostufer des Großen Wannsees das Strandbad Wannsee.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1901 wurde die Villenkolonie Nikolassee gegründet und 1910 zu einer selbstständigen preußischen Landgemeinde erklärt.

1902 wurde der Bahnhof Nikolassee eingeweiht, der sich damals noch auf freiem Feld befand. Im Jahr 1906 entstand die Anlage des späteren Evangelischen Kirchhofs Nikolassee, auf dem 1912/1913 eine Kapelle errichtet wurde. Gegenüber dem Friedhof wurde ab 1909 die evangelische Kirche Nikolassee erbaut und ein Jahr später entstand die Schlachtenseer Johanneskirche.

Die Eingemeindung der Landgemeinde Nikolassee nach Groß-Berlin erfolgte 1920. In den 1930er-Jahren kam am Ostrand Nikolassees die Siedlung Wonnegauviertel hinzu.

Im Jahr 1954 entstand die katholische Kirche Zu den Zwölf Aposteln in der Schlachtenseer Wasgenstraße.

Ehemalige Überhorizont-Richtfunkanlage

Zwischen 1950 und 1974 befand sich in Nikolassee eine Überhorizont-Richtfunkanlage für den Funkverkehr mit dem damaligen Bundesgebiet. Als Antennenträger wurden zwei 150 Meter hohe abgespannte Stahlfachwerkmaste verwendet. Einer der beiden Maste hatte die Form eines „H“. Er bestand aus zwei Konstruktionen, die in 140 Metern Höhe über eine 25 Meter lange Brücke verbunden waren.

Mit der Inbetriebnahme der Richtfunkstelle in Berlin-Frohnau wurde diese Anlage entbehrlich und die Masten wurden im Oktober 1974 abgebaut.

Bilder

Literatur

  • Henning Schröder, Hans H. Lembke: Nikolassee – Häuser und Bewohner der Villenkolonie. (mit Unterstützung durch die BVV Steglitz-Zehlendorf).

Weblinks

 Commons: Berlin-Nikolassee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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