Berliner AK 07
Berliner AK 07
Berliner AK 07.gif
Voller Name Berliner Athletik Klub
Gegründet 15. Dezember 1907
Stadion Poststadion
Plätze 10.000
Präsident Mehmet Ali Han
Trainer Jens Härtel
Liga Regionalliga Nord
2010/11 3. Platz (Oberliga Nordost (Nord))
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der Berliner Athletik-Klub 07 (2006 bis 2011: Berlin Ankaraspor Kulübü 07), in Berlin kurz BAK genannt, ist ein Sportverein aus Berlin, dessen erste Fußballmannschaft in der Regionalliga Nord spielt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Logo als Berlin Ankaraspor

Der Verein wurde am 15. Dezember 1907 in Berlin-Wedding als „Berliner Athletik-Klub 07“ gegründet und war ursprünglich im Wesentlichen in den Laufdisziplinen aktiv - etliche Deutsche Meisterschaften zählen zu den entsprechenden Erfolgen. Vom Berliner AK 07 wurde bereits ein Vorläufer des heute weltbekannten Berlin-Marathon ins Leben gerufen, allerdings in einer Zeit ohne entsprechende mediale und wirtschaftliche Begleitung und daher weitgehend unbekannt.

Schon ab 1908 verfügte der Berliner AK 07 über eine Fußballabteilung. Aber erst zwischen 1991 und 1999 machte der Verein fußballerisch auf sich aufmerksam und schaffte den Durchmarsch aus der Kreisliga A bis in die Nordstaffel der Oberliga Nordost. In der Saison 2010/2011 stieg der Verein in die Regionalliga Nord auf.

Mit dem Anschluss der BSV Mitte, die zuvor als BFC Güneyspor und Fenerbahce Berlin gespielt hatte, wurde der BAK im Jahr 2004 zu einem "multikulturellen" deutsch-türkischen Verein. Im Juni 2006 wurde eine Kooperation mit dem türkischen Erstligisten Ankaraspor bekanntgegeben. Diese Zusammenarbeit sah insbesondere die Ausbildung von Spielern für Ankaraspor vor, kam aber beim Verein in Berlin nie zum Tragen, weil der türkische Verein Ankaraspor in der Saison 2005/06 am letzten Spieltag gerade noch den Klassenerhalt geschafft hatte.

Im 99. Jahr des Bestehens des BAK wurde am 6. Juli 2006 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Umbenennung des Vereins in Berlin Ankaraspor Kulübü 07 e.V. beschlossen und Ahmet Gökcek, der in Ankara lebende Sohn des dortigen Bürgermeisters, zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Mit der Namensänderung einher ging auch der Verzicht auf die eigentlichen Traditionsfarben rot-weiß zu Gunsten der Farben von Ankaraspor, blau und weiß.

Zu Beginn der Saison 2007/08 kündigte Ankaraspor überraschend das finanzielle Engagement bei BAK auf. Daraufhin verließ fast die gesamte Mannschaft den Verein. Mit einer verstärkten A-Jugend hat der Verein den Klassenerhalt geschafft. Auch die Saison 2008/09 schaffte das Team gerade noch und konnte an den letzten Spieltagen den Abstieg verhindern. Als Trainer fungierte dabei für den in den Vorstand gewechselten Bülent Güpndogdu als Neuer auf der Bank Ersan Parlatan. In der Saison 2009/10 belegte der BAK in der Oberliga den 10. Tabellenplatz. Saisonhöhepunkt war jedoch der Gewinn des Berliner Landespokals, den man mit einem 1:0-Finalsieg über den BFC Dynamo sicherstellte. Damit qualifizierte sich der Verein erstmals für den nationalen DFB-Pokal. Dort traf der BAK in der 1. Hauptrunde auf den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, kam aber über ein knappes 1:2 nicht hinaus und schied damit aus.

Mit Bescheid vom 15. April 2011 nahm der Verein wieder seinen alten Namen an.[1]

Nach einem 3. Tabellenplatz Saison 2010/11 stieg der Berliner AK in die Regionalliga auf, weil die vor den Berlinern platzierten Mannschaften des Torgelower SV Greif sowie des FC Hansa Rostock II aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg verzichtet hatten. Um den sportlichen Ansprüchen in der Regionalliga gerecht zu werden, wurde Jens Härtel als neuer Cheftrainer verpflichtet, der bis dahin als Co-Trainer beim SV Babelsberg 03 beschäftigt war.[2]

Erfolge

  • Meister der Verbandsliga Berlin 1999
  • Gewinner Berliner Landespokal 2010
  • Sieger Oberliga Hallenmeister 2005 und 2006
  • Teilnehmer an der 1.Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/2011 gegen Mainz 05
  • Aufstieg in die Regionalliga 2010/2011

Stadion

Der Berliner AK 07 trug bis zum Ende der Saison 2005/2006 seine Heimspiele in der für 3.000 Zuschauer ausgelegten Sportanlage Lüderitzstraße aus, in der Saison 2006/07 im 20.000 Besucher fassenden Jahnsportpark am Prenzlauer Berg, in der Saison 2007/2008 in der für 2.000 Zuschauer ausgelegten "Hanne-Sobek Sportanlage" in der Osloer Straße 42 bis 62 und seither im Poststadion.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Rückbenennung erfolgreich abgeschlossen
  2. [1]

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