Berliner Sport-Club
Berliner SC
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Voller Name Berliner Sport-Club e. V.
Gegründet 1895
Vereinsfarben Schwarz-Gelb
Stadion Hubertussportplatz
Plätze
Homepage www.berlinersportclub.de
Liga Berlin-Liga
2010/11 6. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der Berliner Sport-Club e. V. ist ein Berliner Sportverein und besteht aus folgenden Abteilungen: Schwimmen, Fußball, Tennis, Basketball, Leichtathletik, Badminton, Tischtennis, Hockey, Handball, Karate, Rugby und Volleyball.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1895 wird der Profi-Sport-Club gegründet, 1896 wird der Sport-Club Berlin durch Carl Diem gegründet.

Beide Vereine sowie der Verein Marcomannia schließen sich zum „Sport-Club 1895/1896“ zusammen, dessen Name 1905 durch Carl Diem in Berliner Sport-Club geändert wird. Kern dieses Vereins ist die Leichtathletik, wobei man dennoch für alle Sportarten offen ist. Carl Diem wird Vorsitzender des Vereins.

Im selben Jahr erfolgt auch die Gründung der Hockey-Abteilung.

1913 wird die Amerika-Abteilung gegründet, die auf 200 Mitglieder limitiert wurde. Es gibt auch eine Ring- und Boxabteilung sowie eine Offiziersabteilung. Er zählte 1914 mehr als 2000 Mitglieder. Neben der Aufnahme der Fußballabteilung etablieren sich in den 1920er Jahren die Abteilungen Hockey und Handball. Der BSC erhält an der AVUS eine Sportanlage, die Hockeyabteilung erhält Spielplätze an der Cicerostraße in Berlin-Wilmersdorf.

Im BSC wird auch 1925 der Sportärzteausschuss unter der Leitung von Dr. Hans Eicke gegründet. Hieraus wird später der von Werner Ruhemann gegründete Deutsche Sportärzte-Bund hervorgehen. 1934 erfolgt die Aufnahme einer Rugby-Abteilung in den BSC.

Nachdem die Vereine im Nachkriegsberlin von den Alliierten aufgelöst wurden, sammeln sich die alten BSCer in der Sportgruppe Eichkamp neu. 1952 wurde der Hubertus-Sportplatz sportliche Heimat des BSC. 1990 wird das Clubhaus des Vereines fertiggestellt.

1989 erhält die Hockeyabteilung das „Grüne Band“ für hervorragende Talentförderung im Hockey. Der BSC wird 1995 Förderverein des LSB-Programms „Fit für Freizeit“.

Das Modellprojekt „Modernisierung von Vereinen und Verbänden“ wird 2001 initiiert. 2002 wird der BSC frauen- und kinderfreundlichster Verein in Berlin. 2003 wird der BSC familienfreundlichster Verein in Berlin. 2006 erhält der BSC die Auszeichnung für die beste Jugendarbeit.

Fußball

Von 1909 bis 1911 wurde der Berliner SC Berliner Meister des von 1904-1911 bestehenden Verbandes Berliner Athletik-Vereine. 1911 scheiterte man im Entscheidungsspiel um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Entscheidungsspiel gegen den Meister des Märkischen Fußball-Bundes FC Tasmania 1900 Rixdorf.

Ab 1911 spielte der Berliner SC im Verband Brandenburgischer Ballspielvereine, in dem er den einzigen für den Verband Berliner Athletik-Vereine reservierten Platz einnahm.

1923 wird die Fußballabteilung von Hertha 92 aufgenommen, da der Verein aufgrund illegaler Gelder vom Spielbetrieb ausgeschlossen worden war. Die Fußballabteilung trug fortan den Namen Hertha BSC. Bereits 1929 trennten sich die Herthaner wieder vom Berliner SC. Nach einer Abfindung in Höhe von 75.000 Reichsmark durfte man jedoch den Sportplatz sowie das durch die vier Finalrundenteilnahmen der Deutschen Meisterschaft bekannt gewordene „BSC“ behalten. In den beiden Folgejahren errang Hertha BSC bisher zum einzigen Mal die Deutsche Fußballmeisterschaft.

Nach dem Ausscheiden von Hertha BSC konnte die Fußballabteilung des BSC nicht an die Erfolge von Hertha BSC anknüpfen. So scheiterte man 1940/1941 in den Aufstiegsrunden in die Gauliga Berlin-Brandenburg. 1933 fusionierte der Berliner Sport-Club kurzzeitig mit dem Neuköllner FC Südstern zum Berliner SC Südstern 08. Diese Verbindung wurde aber 1935 wieder gelöst.

Nachdem in der Saison 2007/08 nicht die Klasse in der Verbandsliga Berlin gehalten wurde, feierte der BSC 2010 die Rückkehr in die inzwischen in Berlin-Liga umbenannte Spielklasse. Zeitweise wurde der Berliner SC von Wolfgang Sidka trainiert.

Hockey

Die Herrenmannschaft des Berliner SC spielt auf dem Feld in der Regionalliga und in der Halle seit einigen Jahren in der 2. Bundesliga. Die Damen gehören beim Feldhockey und auch beim Hallenhockey der Regionalliga an.

Badminton

Deutschlandweit bekannt geworden ist die Badmintonsparte des Berliner SC durch ihren zweijährigen Erstligaaufenthalt zwischen 1998 und 2000. Im Frühsommer des Jahres 2000 rang sich jedoch der damalige Vorstand nach zäher und langer Diskussion dazu durch, die 1. Mannschaft wegen finanzieller Bedenken aus der 1. Bundesliga zurückzuziehen. Die Folge des Rückzuges war ein sportlicher Abstieg um sieben Klassen. Mit Oliver Pongartz stellte der Berliner SC im Jahr 1999 den deutschen Meister im Herreneinzel und im Jahr 2000 den deutschen Vizemeister.

Aktuell nehmen acht Erwachsenenmannschaften sowie drei Schüler- und eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil (Stand: Februar 2010).

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