Bernd Manuwald

Bernd Manuwald (* 19. März 1942 in Pforzheim) ist ein deutscher Altphilologe.

Leben

Manuwald legte 1961 in Pforzheim das Abitur ab und studierte 1961–1969 Griechisch, Latein und Geschichte auf Lehramt an den Universitäten Freiburg, Wien, Marburg und Saarbrücken. 1966 legte er in Marburg das Erste Staatsexamen in Latein und Griechisch ab und ging anschließend als Assistent nach Saarbrücken, wo er 1969 promoviert wurde. 1972 wurde er zum Assistenzprofessor und Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität des Saarlandes ernannt. 1981 übernahm er eine C3-Professur an der Universität Würzburg, 1984 eine C4-Professur in Düsseldorf. 1992 folgte er einem Ruf an die Universität zu Köln, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2008 eine C4-Professur für Gräzistik innehatte (als Nachfolger von Rudolf Kassel). Seit 1997 ist Manuwald verantwortlicher Herausgeber der Zeitschrift Rheinisches Museum für Philologie.

Manuwald ist mit der Altphilologin Anke Manuwald verheiratet und hat zwei Töchter. Die ältere, Gesine Manuwald, ist derzeit Senior Lecturer in Latin Language and Literature am University College London.

Manuwald beschäftigt sich mit antiker Geschichtsschreibung, Philosophie und der griechischen Tragödie.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Manuwald — ist der Name folgender Personen: Rudolf Manuwald (1916–2002), deutscher Maler und Grafiker Bernd Manuwald (* 1942), deutscher Altphilologe Gesine Manuwald (* 1974), deutsche Altphilologin Diese Seite ist eine …   Deutsch Wikipedia

  • Gesine Manuwald — (* 13. Juni 1974 in Saarbrücken) ist eine deutsche Altphilologin. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Forschungsschwerpunkte 3 Auszeichnungen 4 …   Deutsch Wikipedia

  • Museum für Philologie — Das von Ernst Bickel 1950 wiederbegründete Rheinische Museum für Philologie (RhM) ist die weltweit älteste Fachzeitschrift im Bereich der Altertumswissenschaften und besteht bis heute. Ursprünglich wurde die Zeitschrift 1827 von Barthold Georg… …   Deutsch Wikipedia

  • RhM — Das von Ernst Bickel 1950 wiederbegründete Rheinische Museum für Philologie (RhM) ist die weltweit älteste Fachzeitschrift im Bereich der Altertumswissenschaften und besteht bis heute. Ursprünglich wurde die Zeitschrift 1827 von Barthold Georg… …   Deutsch Wikipedia

  • Rheinisches Museum für Philologie, Geschichte und griechische Philosophie — Das von Ernst Bickel 1950 wiederbegründete Rheinische Museum für Philologie (RhM) ist die weltweit älteste Fachzeitschrift im Bereich der Altertumswissenschaften und besteht bis heute. Ursprünglich wurde die Zeitschrift 1827 von Barthold Georg… …   Deutsch Wikipedia

  • Altphilologe — In der Liste der klassischen Philologen werden alle Personen gesammelt, die für dieses Fach habilitiert wurden, als Autoren relevant sind oder andere bedeutende Beiträge zur Alten Geschichte geleistet haben. Aufgrund der besonderen Situation der… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste bekannter Altphilologen — In der Liste der klassischen Philologen werden alle Personen gesammelt, die für dieses Fach habilitiert wurden, als Autoren relevant sind oder andere bedeutende Beiträge zur Alten Geschichte geleistet haben. Aufgrund der besonderen Situation der… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der klassischen Philologen — In der Liste der klassischen Philologen werden alle Personen gesammelt, die für dieses Fach habilitiert wurden, als Autoren relevant sind oder andere bedeutende Beiträge zur Alten Geschichte geleistet haben. Aufgrund der besonderen Situation der… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Mam–Maq — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Rheinisches Museum für Philologie — Das von Ernst Bickel 1950 wiederbegründete Rheinische Museum für Philologie (RhM) ist die weltweit älteste Fachzeitschrift im Bereich der Altertumswissenschaften und besteht bis heute. Ursprünglich wurde die Zeitschrift 1827 von Barthold Georg… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”