Bernd Schulz
Bernd Schulz (rechts), 1989

Bernd Schulz (* 12. Februar 1960) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

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Sportlicher Werdegang

Bernd Schulz stammt aus dem Nachwuchsbereich von Aktivist Welzow. 1975 wechselte Schulz zum BFC Dynamo, bei dem er ab 1980 unter Trainer Jürgen Bogs den Sprung in den Profikader des DDR-Rekordmeisters schaffte. Der Mittelfeldspieler etablierte sich über viele Jahre als Stammspieler, und ist mit neun Meistertitel einer der erfolgreichsten Spieler des DDR-Fußballs.

Die wohl bekannteste Szene seiner Karriere war der nach einem Zweikampf mit Hans Richter gegebene Foulelfmeter (95. Minute) im entscheidenden Meisterschaftsspiel 1986 (1:1) gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Der als Schand-Elfmeter von Leipzig in die Geschichte eingegangene Elfmeter führte zum Ausschluss des Schiedsrichters Bernd Stumpf, was im DDR-Fußball zum damaligen Zeitpunkt ein absolutes Novum darstellte.

Auf internationaler Ebene bestritt Schulz drei Länderspiele (ein Tor) für die Fußballnationalmannschaft der DDR. Seine Laufbahn ließ er Anfang der Neunziger Jahre bei Bergmann-Borsig Berlin ausklingen, wurde allerdings für ein halbes Jahr noch einmal von seinem ehemaligen Juniorentrainer Werner Voigt zum 1. FC Union Berlin geholt, um dem Verein bei der (letztendlich erfolglosen) Qualifikation für die 2. Bundesliga zu helfen.

Vereine

  • Aktivist Welzow (bis 1975)
  • BFC Dynamo (1975-1989)
  • Bergmann-Borsig Berlin (1989–1990 und 1991–1993)
  • 1. FC Union Berlin (1990-1991)

Statistik

  • DDR-Oberliga: 217 Spiele (46 Tore)
  • Länderspiele für den DFV: 3 Spiele (1 Tor)
  • Europapokal: 32 Spiele (2 Tore)

Weblinks

 Commons: Bernd Schulz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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