Berner Bär (Zeitung)
Bernerbär
Beschreibung Gratiszeitung
Verlag Espace Media Groupe, Bern
(Teil des Tamedia-Konzerns, Zürich)
Erstausgabe 1983
Erscheinungsweise wöchentlich
Verbreitete Auflage (WEMF 2011[1]) 105'752 Exemplare
Chefredakteur Matthias Mast
Herausgeber Espace Media AG
Weblink www.bernerbaer.ch
ISSN 1661-4623

Der Bernerbär ist ein Gratis-Anzeiger für die Stadt und Region Bern, herausgegeben von der Espace Media Groupe. Er ist von 1983 bis Ende Juni 2010 normalerweise – gleich wie das amtliche Berner Publikationsorgan Anzeiger Region Bern – zweimal wöchentlich erschienen, aber jeweils einen Tag früher: am Dienstag und am Donnerstag. Seit 29. Juni 2010 erscheint er nur noch dienstags, mit dem Untertitel Berns Wochenzeitung.

Sein redaktioneller Inhalt beschränkt sich im Wesentlichen auf Klatsch und Tratsch aus der lokalen Berner Szene mit zahlreichen Bildberichten von Veranstaltungen sowie einen ausführlichen Veranstaltungsteil und Kinoprogramm. Zusätzliche Inhalte und Fotos sind mit einem in der Printausgabe angegebenen Zugangscode auf der Website zugänglich; diese liefert zudem die aktuelle Ausgabe als E-Paper.

In der Rubrik Flüstertüte plaudert der (anonyme) „Flüsterer“ aus der Berner Gerüchteküche und kommentiert aktuelle Ereignisse.

Fast in jeder Ausgabe kritisiert der Chefredaktor mit seinen Kommentaren die bernische wie die schweizerische Classe politique; dies gibt dem Bernerbär ein deutlich rechtsbürgerliches Profil.

Für mehrseitige Interviews und Reportagen konnten immer wieder freie Mitarbeitende – früher beispielsweise Barbara und Markus Traber – verpflichtet werden. Die Rubrik Polosophie bringt jeweils eine neue Spruchweisheit vom „Poloet“ Polo Hofer, der diese Sprüche in bisher drei Bänden veröffentlicht hat. Die letzte Seite enthält die Rubrik einst und jetzt mit je einem historischen und einem aktuellen Foto aus der Region Bern, ein Cartoon von SCAPA und die Kolumne Das letzte Wort.

Einzelnachweise

  1. WEMF Auflagenbulletin 2011. Abgerufen am 10. November 2011.

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