Bernerio

Girolamo Bernerio OP (* 1540 in Correggio, Emilia-Romagna; † 5. August 1611 in Rom) war Bischof des Bistums Ascoli Piceno und Kardinal der Römisch-Katholischen Kirche.

Leben

Der Sohn des Pietro Bernerio und der Antonia Doria war verwandt mit den Kardinälen Scipione Cobelluzzi, Francesco Cennini de Salamandri und Desiderio Scaglia.

Er trat in den Orden der Dominikaner ein, studierte Theologie und Philosophie. Dem Konvent von Cremina zugehörig, war er theologischer Berater des dortigen Bischofs und wurde Inquisitor für Genua. Schließlich Prior des Konventes der Dominikaner in Rom, wurde er am 22. August 1586 zum Bischof von Ascoli Piceno ernannt und am 7. September 1586 in der römischen Basilika XII. Apostoli zum Bischof geweiht. Hauptkonsekrator war Giulio Antonio Santorio, Konkonsekratoren Giulio Masetti, Bischof von Reggio-Emilia und Ottaviano Paravicini, Bischof von Alessandria.

Am 16. November 1586 zum Kardinalpriester erhoben, erhielt er am 14. Januar 1587 die Titelkirche S. Tommaso in Parione. Seit dem 8. November 1589 mit der Titelkirche Sopra Minerva versehen, war er zugleich Protektor des Ordens der Serviten. An den Konklaven von 1591 und 1592 teilnehmend, wurde er am 17. Juni 1602 Kardinalpriester von San Lorenzo. Am 16. Juni 1603 zum Kardinalbischof von Albano erhoben, resignierte er auf das Bistum Ascoli-Piconi noch vor dem 7. Januar 1605. Nachdem er am Konklave 1605 teilgenommen hatte, wurde er am 7. Februar 1607 Kardinalbischof von Porto und Santa Rufina und Subdekan des Kardinalskollegiums.

Girolamo Bernerio war der Konsekrator der Bischöfe Tadeo O'Farrell Mac Eoga und des Erzbischofs Galeazzo Sanvitale.

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