Bernhard Karl Heinrich von Prittwitz
Das Wappen der Familie von Prittwiz und Gaffron

Bernhard Karl Heinrich von Prittwitz (* 26. März 1796 auf Gut Kreisewitz, Kr. Brieg, Niederschlesien; † 21. Januar 1881 in Breslau, Niederschlesien) war königlich preußischer Generalmajor und zuletzt Kommandant der Festung Thorn in Pommern.

Inhaltsverzeichnis

Familie

Prittwitz entstammte dem alten, weit verzweigten schlesischen Adelsgeschlecht derer von Prittwitz und war der Sohn des königlich preußischen Rittmeisters, Landrats, Landesältesten und Gutsbesitzers Ernst von Prittwitz, Gutsherr auf Gut Kreisewitz, und dessen 1. Ehefrau Helene von Studnitz.

Er heiratete am 20. August 1831 in Brieg Selma von Korckwitz (* 30. August 1811 auf Gut Lampersdorf; † 6. Dezember 1874 in Breslau), die Tochter des Gutsbesitzers Friedrich Wilhelm Erdmann von Korckwitz, Gutsherr auf den Gütern Lampersdorf und Molsehnen, und der Antoinette von Wallenrodt.

Er war der jüngere Bruder des königlich preußischen Generals der Infanterie Moritz Karl Ernst von Prittwitz.

Militärischer Werdegang

Prittwitz trat nach dem Besuch der Liegnitzer Ritterakademie bei Ausbruch der Befreiungskriege 1813–1815 in die Artillerie ein. Nach dem Krieg zur Garde-Artillerie nach Berlin versetzt und 1825 zum Premierleutnant befördert, ist er zunächst aus dem aktiven Militärdienst wieder ausgeschieden und war Eigentümer eines Hüttenwerks in Rohnau bei Landeshut (Niederschlesien).

Beim Ausbruch der Novemberrevolution in Polen (Winter 1830) wurde er zur Landwehr einberufen und wieder in die 5. Artillerie-Brigade übernommen. Dort ist er 1833 zum Hauptmann, 1848 zum Major, 1853 zum Oberstleutnant, 1855 zum Oberst und 1859 zum Generalmajor aufgestiegen.

Prittwitz war Chef der Abteilung für Artillerie-Angelegenheiten im Kriegsministerium in Berlin und zuletzt Kommandant der Festung Thorn.

Im Jahr 1861 wurde Prittwitz mit Pension aus dem Militärdienst verabschiedet. Seinen Ruhestand verlebte er in Breslau.

Orden und Ehrenzeichen

Literatur


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