Bernhard Purdie

Bernard Purdie (* 11. Juni 1939 in Elkton, Maryland) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger und Sessionmusiker, der mit unterschiedlichen berühmten Soul-, Rock-, Pop- und Jazz-Musikern gearbeitet hat.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Purdie zog 1960 nach New York und begann mit Lonnie Youngblood zu spielen, bevor er bei King Curtis arbeitete; Albert Ayler holte 1968 zu seinen Aufnahmen. 1970 arbeitete er bei Aretha Franklin und war für fünf Jahre ihr Musical Director. Er tourte auch mit Trompeter Dizzy Gillespie und Saxophonist Hank Crawford und spielte mit Max Roach.

Purdie gilt als einflussreicher und innovativer Vertreter des Funk und ist bekannt für einen „rolling“ Shuffle Beat den er den „Purdie shuffle“ nennt. Zwei Beispiele des „Purdie shuffle“ sind auf Steely Dan's Home at Last und Babylon Sisters zu hören. Er gilt auch als einer der Erfinder des Acid Jazz-Genre. Nach Drummerworld.com, beschreiben Kollegen seinen Stil als 'funkiest soul beat' im Musikgeschäft.

Er spielte den Soundtrack zu dem ersten afro-amerikanischen Pornofilm namens Lialeh aus dem Jahr 1974.

Ausgewählte Diskographie

Als Leader

  • Soul Drums (1968)
  • Soul Fingers (1968)
  • Purdie Good (1971)
  • Soul Is...Pretty Purdie (1972)
  • Master Drummers Vol.1 (1994)
  • Master Drummers Vol.2 (1996)
  • Get It While You Can (1999)

Auch zu hören auf

Literatur

  • Bernard Purdie. In: The New Grove Dictionary of Jazz. 2. Auflage, 2001.

Weblinks


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